Pressemitteilung | DIE JUNGEN UNTERNEHMER
Anzeige

Rentenreform: Junge Generation darf nicht länger die Rechnung zahlen

(Berlin) - DIE JUNGEN UNTERNEHMER unterstützen wesentliche Vorschläge der Rentenkommission zur langfristigen Stabilisierung der Altersvorsorge. Insbesondere die Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung, die Abschaffung der „Rente mit 63“, die Rückkehr zum Nachhaltigkeitsfaktor sowie eine transparentere Finanzierung versicherungsfremder Leistungen gehen aus Sicht des Verbandes in die richtige Richtung. Gleichzeitig warnen die jungen Unternehmer vor neuen Belastungen für Betriebe, Selbständige und Beschäftigte.

Thomas Hoppe, Bundesvorsitzender von DIE JUNGEN UNTERNEHMER:

„Die Rentenkommission erkennt endlich an, was junge Menschen seit Jahren spüren: Die Lasten unseres Sozialstaats haben überproportional die junge Generation belastet.

Deshalb sind die Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung, die Abschaffung der ‚Rente mit 63‘ und die Stärkung des Nachhaltigkeitsfaktors richtige Schritte. Wer Generationengerechtigkeit will, muss die demographische Realität anerkennen.

Die junge Generation darf nicht länger die Rechnung für politische Versäumnisse bezahlen. Immer weniger Beitragszahler finanzieren immer mehr Rentner. So kann es auf Dauer nicht weitergehen. Deutschland braucht eine Rentenpolitik, die fair zu den Jungen ist. Genau daran müssen sich die Vorschläge der Rentenkommission messen lassen.

Falsch sind dagegen neue Belastungen wie die Rentenversicherungspflicht für Selbständige. Sie lösen die Probleme nicht, sie verschieben sie nur.

Die Vorschläge der Rentenkommission enthalten Schritte in Richtung Generationengerechtigkeit. Aber in der Gesamtbetrachtung ist die entscheidende Frage noch immer nicht beantwortet: Wie soll die junge Generation all das künftig bezahlen? Dafür braucht es Wirtschaftswachstum – notwendige Impulse bleibt die Bundesregierung aber schuldig.

Deutschland braucht nicht nur eine Rentenreform. Deutschland braucht eine Wirtschaftswende. Nur eine starke Wirtschaft kann auf Dauer einen starken Sozialstaat finanzieren.“

Quelle und Kontaktadresse:
DIE JUNGEN UNTERNEHMER, Jan-Ulrik G. Heydorn, Pressesprecher(in), Charlottenstr. 24, 10117 Berlin, Telefon: 030 30065-0

Logo verbaende.com
NEWS TEILEN:

NEW BANNER - Position 4 - BOTTOM

Anzeige