Gewerkschaften an Verhandlungen offenbar nicht interessiert / Dritte Runde der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst endet ergebnislos in Potsdam / VKA: Verschärfung der Auseinandersetzung durch Streiks inhaltlich nicht gerechtfertigt"
(Berlin) - In der jetzigen Situation sind ergebnisorientierte Gespräche mit den Gewerkschaften offensichtlich nicht möglich. Ver.di und dbb tarifunion haben bereits vor der Tarifrunde ihr Drehbuch festgelegt, das für diese Woche so genannte Warnstreiks vorsieht. Ein tatsächliches Ringen um Ergebnisse am Verhandlungstisch und ein Einigungswille der Gewerkschaften ist in dieser dritten Runde nicht zu erkennen gewesen", so VKA-Präsident Dr. Thomas Böhle.
Der VKA liegen Planungen für konkrete Streiks und Aktionen im gesamten Bundesgebiet vor. Den Gewerkschaften geht es aktuell offensichtlich eher darum, öffentlich ihre Streitmacht zu inszenieren als mit uns zu schnellen Ergebnissen zu kommen. Wir haben arbeitgeberseitig alles für zügige Verhandlungen getan und bereits in der zweiten Runde ein realistisches Angebot mit einem Gesamtvolumen von fünf Prozent Entgelterhöhung vorgelegt", so Böhle weiter. Die Verschärfung der Auseinandersetzung durch Streiks ist sachlich nicht gerechtfertigt. Eine systematische, flächendeckende Organisation von Streiks, wie sie offenbar von langer Hand vorbereitet wurde, stellt für uns eine neue Qualität der Auseinandersetzung dar.
Wir appellieren an die Gewerkschaften, von den geplanten, schwerwiegenden Eingriffen in das öffentliche Leben abzusehen und sich endlich mit den Inhalten des vorliegenden Angebots zu befassen."
Über den Fortgang der Verhandlungen werden wir Sie weiterhin laufend informieren.
Quelle und Kontaktadresse:
Kommunaler Arbeitgeberverband Berlin (KAV Berlin)
Pressestelle
Goethestr. 85, 10623 Berlin
Telefon: (030) 214581-11, Telefax: (030) 214581-18
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