Juristinnen fordern Schutz der "Alt-Ehen" vor neuem Unterhaltsrecht
(Berlin) - Der Deutsche Juristinnenbund (djb) ruft zu einer Unterschriftenaktion gegen das seit dem 1. Januar 2008 geltende Unterhaltsrecht auf: Insbesondere die Frauen, die wegen Ehe und Familie ihre Erwerbstätigkeit aufgegeben haben, sind durch das neue Recht - für sie unvorhersehbar - benachteiligt. Der djb fordert deshalb den Gesetzgeber auf, diese "Alt-Ehen" zu schützen. Hinzu kommt, dass die gesetzlichen Anforderungen an die Erwerbsobliegenheit der Mütter und die gesellschaftliche Realität der Kinderbetreuungsmöglichkeiten weit auseinanderklaffen. Auch hier fordern wir den Gesetzgeber auf, Abhilfe zu schaffen und die für viele Mütter verwirrende Situation zu klären.
Wir wollen unserer Forderung Nachdruck verleihen durch Unterschriftenlisten, die Mitte März Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger übergeben werden sollen. Der Aktion des djb haben sich bereits bundesweit viele Frauenvereine und -verbände angeschlossen.
Die Möglichkeit, eine Liste auszudrucken und diese zu zeichnen, gibt es unter
http://www.djb.de/Kommissionen/Kommission-Zivilrecht
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Juristinnenbund e.V. (djb), Vereinigung der Juristinnen, Volkswirtinnen und Betriebswirtinnen
Pressestelle
Anklamer Str. 38, 10115 Berlin
Telefon: (030) 443270-0, Telefax: (030) 443270-22
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