Patrick Adenauer: "Das Vorprogramm hört sich gut an" / Zum steuerpolitischen Programm der CDU/CSU
(Berlin) - "Das steuerpolitische Programm der CDU/CSU hört sich als Vorprogramm einer Wende in der Steuerpolitik gut an", sagt Patrick Adenauer, Präsident des Verbands "Die Familienunternehmer - ASU".
"Es ist richtig, die Einstiegsgrenze für den Spitzensteuersatz von derzeit 52.000 Euro anzuheben. Von der angekündigten Senkung des Eingangssteuersatzes von 14 auf 12 Prozent dagegen kann niemand wirklich volkswirtschaftliche Impulse erwarten, das ist reine Symbolik. Diese Progressionszone, in der hier nunmehr beide Volksparteien Erleichterungen versprechen, ist so schlank, dass Erleichterungen quasi aufkommensneutral ausfallen. Das eigentliche Problem ist der immer steiler gewordene Verlauf der Steuerprogression. Ohne Wachstum und ohne einen spürbaren Motivationsschub für unsere Facharbeiter als Leistungsträger Deutschlands wird Deutschland nicht zügig genug aus dem tiefen Krisental wieder herauskommen. Überzeugt bin ich allerdings erst, wenn sich abzeichnet, was die Union konkret gegen die kalte Progression und gegen den Mittelstandsbauch unternehmen wird. Allgemeine Willensbekundungen haben wir schon zu oft von der Politik gehört. Eine Reform erst in der zweiten Hälfte der Legislaturperiode kommt allerdings zu spät, um zur Überwindung der Krise noch etwas beizutragen", so Adenauer.
Quelle und Kontaktadresse:
Die Familienunternehmer - ASU e.V. (ASU), Bundesgeschäftsstelle
Manfred Kirmse, Pressesprecher
Charlottenstr. 24, 10117 Berlin
Telefon: (030) 300650, Telefax: (030) 30065390
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