Patrick Adenauer: "In Krisenzeiten sind Mindestlöhne maximaler Unsinn!"
(Berlin) - Anlässlich der Kabinettsvorlage zum Mindestlohn-Hauptausschuss warnt Familienunternehmer-Präsident Patrick Adenauer vor einer Fortsetzung der groß-koalitionären Mindestlohnpolitik.
Rechtsgrundlage der neuen Kommission ist das von Union und SPD im Frühjahr beschlossene Mindestarbeitsbedingungsgesetz, nach dem Mindestlöhne erstmals auch dort möglich werden, wo keine Tarifverträge existieren. Anstelle von Arbeitgeberverband und Gewerkschaft soll dann die Kommission - der "Hauptausschuss" - zusammen mit branchenbezogenen Fachausschüssen geeignete Lohnsätze vorschlagen. "Wenn der Hauptausschuss erst einmal eingesetzt ist, wird er auch tätig werden und die Mindestlohnpolitik gewinnt stetig an Fahrt", so Patrick Adenauer, Präsident von "Die Familienunternehmer - ASU". "In Familienunternehmen wird das Arbeitsleben über Generationen hinweg erfolgreich auf Basis freiwilliger Vereinbarungen gestaltet. Diese Freiheit wird wieder einmal mit Füßen getreten. In Wahrheit ist es höchst unsozial, gerade jetzt in der Wirtschaftskrise gering Qualifizierte vom Arbeitsmarkt auszugrenzen. Stattdessen wäre es nötig, die Notbremse zu ziehen - in Krisenzeiten sind Mindestlöhne maximaler Unsinn! Jeder Arbeitsplatz muss seine Kosten selbst verdienen. Eine Wachstumspolitik sieht anders aus", sagt Adenauer. "Diese Einführung von Mindestlöhnen durch die Hintertür wird dazu führen, dass in Zukunft die Parteien in Wahlkampfzeiten immer höhere Mindestlöhne anbieten."
Quelle und Kontaktadresse:
Die Familienunternehmer - ASU e.V. (ASU), Bundesgeschäftsstelle
Christoph Schmale, Pressesprecher
Charlottenstr. 24, 10117 Berlin
Telefon: (030) 300650, Telefax: (030) 30065390
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