Patrick Adenauer: "Sozialausgaben nicht für unberührbar erklären" / Irritiert über Roland Kochs ideologisches "Njet"
(Berlin) - Es sei ehrenwert und in der Sache auch vertretbar, wenn führende Finanzpolitiker der künftigen schwarz-gelben Koalition eine Steuersenkung nicht auf Pump betreiben wollen. "Das ist eine erste und deutliche Weichenstellung von Herrn Solms, die wir akzeptieren", so Patrick Adenauer, Präsident von "Die Familienunternehmer - ASU".
"Nun muss dringend geklärt werden, wie denn die angekündigten Steuersenkungen finanziert werden sollen. Irritiert sind wir Familienunternehmer über jüngste Äußerungen Roland Kochs, es werde keine Einschnitte in das Sozialbudget geben. Kochs gestriges ideologisches "Njet" kann so nicht stehenbleiben. Man kann nicht den Leistungsträgern in unseren Unternehmen Entlastung versprechen, und dann gleichzeitig das Schuldenmachen verdammen sowie den größten Kostenblock für unberührbar erklären", so Adenauer.
"Derzeit gibt die Bundesregierung knapp die Hälfte ihres Budgets nur für Soziales aus. Wer diesen gigantischen und längst schuldenfinanzierten Ausgabenblock nicht anpackt, zerstört die Perspektiven für alle, die doch den Karren mit ihren Steuern und Abgaben ziehen sollen."
Quelle und Kontaktadresse:
Die Familienunternehmer - ASU e.V. (ASU), Bundesgeschäftsstelle
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