Patrick Adenauer: "Wer rettet die Wirtschaft vor ihren Rettern?"
(Berlin) - Zur Staatsrettung der Firma Opel sagt der Präsident von "Die Familienunternehmer - ASU", Patrick Adenauer: "Die fragwürdige Staatsrettung von Opel darf nicht der Beginn für weitere wahlkampfbedingte Rettungsaktionen für einzelne Unternehmen werden. Auch der Kaufhauskonzern "Arcandor" ist kein Opfer der "Finanzkrise", sondern hat seit Jahren mit hausgemachten Problemen zu kämpfen. Seit dem Dammbruch bei Opel stehen jetzt weitere Unternehmen auf der Matte, die auf Kosten des Steuerzahlers gerettet werden möchten. 20 weitere Gesuche auf Bürgschaft mit einem Volumen von sieben Milliarden Euro liegen bereits vor. Insgesamt 1.164 Unternehmen haben bei der Staatsbank KfW Kredite aus einem Sonderprogramm beantragt, welches Mittel aus dem ersten Konjunkturpaket verteilt. Der Staat kann nicht "Rettungsschirme" für alle verteilen, wenn er nicht in einen riesigen Staatskapitalismus enden will. Wir sind auf dem besten Wege, die freie Wirtschaft durch Rettungsaktionen solcher Art zu zerstören", so Adenauer.
Quelle und Kontaktadresse:
Die Familienunternehmer - ASU e.V. (ASU), Bundesgeschäftsstelle
Sebastian Harnisch, Pressesprecher
Charlottenstr. 24, 10117 Berlin
Telefon: (030) 300650, Telefax: (030) 30065390
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