Patrick Adenauer: "Wirtschaft muss entfesselt werden" / Der Verband "Die Familienunternehmer - ASU" fordert, heute die Gelegenheit zu nutzen und Wachstumskräfte jetzt zu entfesseln
(Berlin) - Anlässlich der entscheidenden Phase der Koalitionsverhandlungen von Schwarz-Gelb fordert der Präsident des Unternehmerverbandes "Die Familienunternehmer - ASU", Patrick Adenauer, die Koalitionäre auf, den Unternehmen die Wachstumsfesseln abzunehmen. "Denn mehr Wachstum schafft mehr Arbeitsplätze und finanziert unsere Sozialversicherungen. Nur Wachstum schafft soziale Sicherheit." Der Verband unterstrich seine Forderungen mit einer Entfesselungsaktion vor der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen in Berlin, dem Ort der Koalitionsverhandlungen.
Adenauer weiter: "Nehmt uns die Fesseln ab, indem ihr bessere Bedingungen schafft für den Aufbau von Eigenkapital; für einen flexibleren Arbeitsmarkt, so dass im Aufschwung viel schneller eingestellt wird; für weniger Bürokratie durch ein verständliches Steuersystem; für mehr Netto bei unseren Mitarbeitern, damit sich Leistung wieder lohnt."
"Wir haben im Wahlkampf von allen Seiten gehört: `Deutschland kann mehr´, `Deutschland kann es besser´, `Wir haben die Kraft´. Alle Parteien setzen dabei auf mehr Wachstum", so Adenauer. "Wachstum, das nur wir Unternehmer schaffen können. Denn wir SIND die Kraft. Dazu muss die Koalition jetzt unsere Wachstumskräfte entfesseln. Angesichts der enormen Herausforderungen, die auf Deutschland zukommen, können wir uns keine Verzögerungen bei den notwendigen Sanierungsmaßnahmen leisten."
In einer aktuellen Umfrage unter 522 Mitgliedern von "Die Familienunternehmer - ASU" und "Die Jungen Unternehmer - BJU" sehen drei von vier Unternehmen oder 76,8 Prozent in Steuersenkungen ein geeignetes Mittel zur Verstärkung des Wirtschaftswachstums. 23,2 Prozent antworteten auf diese Frage mit Nein. Trotz schwarz-gelber Regierung machen sich 33,1 Prozent keine Hoffnungen auf finanzielle Entlastung, 59,3 Prozent erwarten "ein wenig" Entlastung, allerdings nur 7,6 Prozent in erheblichem Umfang. Jeder Vierte oder 26,7 Prozent rechnen zudem nicht damit, dass Bürokratie abgebaut wird.
Quelle und Kontaktadresse:
Die Familienunternehmer - ASU e.V. (ASU), Bundesgeschäftsstelle
Pressestelle
Charlottenstr. 24, 10117 Berlin
Telefon: (030) 300650, Telefax: (030) 30065390
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