Pressemitteilung | DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V.
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Wachstumskräfte entfesseln - Sonst drohen 6 Mio. Arbeitslose / Familienunternehmer definieren Prioritäten für die ersten 100 Tage der neuen Bundesregierung

(Berlin) - "Wenn alles weiter so dahindümpelt, wird die Arbeitslosigkeit auf bis zu sechs Millionen steigen", erklärten Friedrich Görtz, Präsidiumsmitglied von "Die Familienunternehmer - ASU", und Dirk Martin, Bundesvorsitzender "Die Jungen Unternehmer - BJU", beim heutigen (20. August 2009) "Tag der nächsten Generation" in Berlin. Sie stellten konkrete Maßnahmen vor, wie die Kräfte für Wirtschaftswachstum in Deutschland entfesselt werden können. Dazu gehören unter anderem die Rückverlegung der Fälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge, die Abschaffung der "Kalten Progression" und eine Flexibilisierung des Arbeitsmarktes. Als symbolische Forderung für eine Wachstumsoffensive der künftigen Bundesregierung pflanzten Familienunternehmer, junge Unternehmer, ihre Mitarbeiter, Azubis und Schüler 100 Apfelbäume in Sichtweite des Kanzleramtes.

"Trotz Wahlkampf und Weltwirtschaftskrise herrscht bei den Parteien großes Schweigen zu Wachstumskonzepten. Wir aber wollen die Wahl haben und fordern von den Politikern konkrete Konzepte, wie sie die deutsche Wirtschaft wieder aufblühen lassen wollen," so Görtz. "In unserer aktuellen Mitgliederumfrage halten 64 Prozent der Familienunternehmer Steuererhöhungen nach der Wahl für sehr wahrscheinlich. Wer höhere Steuern und Abgaben befürchtet, der investiert nicht. Das gilt nicht nur für Unternehmer, sondern für jeden Konsumenten. Wenn Klima und Boden - sprich die Rahmenbedingungen - stimmen, bringen wir Unternehmer unsere Betriebe zum Wachsen und Blühen. Von reichlicher Ernte haben dann alle was. Dazu müssen wir über Entlastung sprechen!"

Dirk Martin betonte: "Wir brauchen Wachstum, um aus der Schuldenfalle herauszukommen. Schon jetzt ist jeder Bürger mit über 20.000 Euro Staatsschulden belastet. Wo bleiben die Chancen für unsere junge Generation und wer denkt noch an die nächste Generation? Nur mit konkreten Maßnahmen im Bereich Steuern und Arbeitsmarkt, die in den ersten 100 Tagen der neuen Bundesregierung umgesetzt werden, können wir die Wachstumskräfte in Deutschland entfesseln," so Martin.

Görtz und Martin warnten, dass bei steigender Arbeitslosigkeit ein Kollaps der Sozialen Versicherungssysteme drohe. "Ohne Sofortmaßnahmen werden wir bereits im Herbst 2010 sechs Millionen Arbeitslose haben. Das bedeutet explodierende Sozialausgaben und galoppierende Schulden. Schon jetzt geben unsere Politiker jeden dritten Euro des Bundeshaushaltes für Arbeit und Soziales aus. Das ist inzwischen der mit Abstand größte Haushaltsposten. Direkt dahinter kommen an zweiter Stelle die enormen Zinszahlungen für die Bundesschulden. So sieht keine zukunftsgerichtete Politik aus," kritisierte Martin.

Beide Unternehmer schlugen Sofortmaßnahmen vor, welche den Unternehmen im ersten Schritt mehr Liquidität zur Verfügung stellen und im zweiten Schritt den Arbeitsmarkt flexibilisieren. Sie forderten auch eine Reform der Einkommensteuer, damit den arbeitenden Bürgern endlich wieder mehr Netto vom Brutto übrig bleibt. "Unsere Mitarbeiter sind die Leistungsträger unserer Volkswirtschaft," erklärten beide Unternehmer.

Nach der Aktion werden die 100 Bäume an Familienunternehmer in ganz Deutschland versandt, wo sie mit Mitarbeitern und Azubis gemeinsam eingepflanzt werden - als Symbol für mehr Wachstum.

Quelle und Kontaktadresse:
Die Familienunternehmer - ASU e.V. (ASU), Bundesgeschäftsstelle Pressestelle Charlottenstr. 24, 10117 Berlin Telefon: (030) 300650, Telefax: (030) 30065390

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