Pressemitteilung | Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. (UVB)

Wirtschaft besorgt über Anstieg der Wasserpreise / Verzicht aus Konzessionsabgabe allerdings richtiger Schritt

(Berlin) - Die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. (UVB) und die IHK Berlin sehen die angekündigte Verteuerung des Berliner Wassers zum Beginn des nächsten Jahres mit Sorge. Der Preisanstieg um bis zu 15 Prozent ist für den Standort Berlin eine weitere erhebliche Belastung.

UVB-Geschäftsführer Christian Amsinck sagte dazu: "Immerhin hat der Senat mit dem Verzicht auf die geplante Konzessionsabgabe für 2003 und 2004 ein richtiges Zeichen gesetzt. Die verbleibende Kostensteigerung ist aber für viele Unternehmen, die Wasser dringend und in großen Mengen benötigen, in der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage ein weiterer Belastungsfaktor."

Um die Unternehmen zu entlasten, fordert die UVB daher vom Senat die Streichung des Grundwasserentnahmeentgeltes. Die ökologischen Gründe, die einmal zu seiner Einführung geführt hatten, sind längst entfallen: "Es besteht kein Grund mehr, den Wasserverbrauch durch Zwangsabgaben zu verringern. Seit Einführung des Entnahmeentgelts ist er in der Stadt um 30 Prozent und in der Industrie sogar um 50 Prozent zurückgegangen. In der Folge führt der angestiegene Grundwasserpegel örtlich inzwischen zu Schäden an der Bausubstanz und Vegetation," sagte Roland Engels, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK.

Gleichzeitig hält die Wirtschaft die Einführung einer neuen Wasser-Tarifstruktur für dringend erforderlich. Die Berliner Wasserbetriebe sollten, wie beispielsweise die Stadt Frankfurt am Main, eine gestaffelte Preisstruktur mit speziellen Gewerbetarifen ins Auge fassen.

Quelle und Kontaktadresse:
Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. (UVB) Am Schillertheater 2, 10625 Berlin Telefon: 030/310050, Telefax: 030/31005166

()

NEWS TEILEN: