News

Verbands-Presseticker

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ZVEI e.V. - Verband der Elektro- und Digitalindustrie

(Frankfurt am Main) - Privathaushalte, die sich für einen intelligenten elektronischen Zähler (Smart Meter) entscheiden, schützen dadurch auch das Klima: Mit dem Smart Meter fällt es leichter, sparsam mit Energie umzugehen. Die elektronischen Zähler sind zudem wichtige Komponenten für das Smart Grid, das intelligente Stromnetz: Mit ihnen lassen sich Stromerzeugung und -verbrauch besser aufeinander abstimmen. Zum Beispiel ließen sich Wärmepumpe oder Gefriertruhe möglichst dann betreiben, wenn Windstrom verfügbar ist. Umgekehrt würde das Stromsparen in Zeiten hoher Netzauslastung bewirken, dass ineffizient arbeitende Öl- oder Erdgas-Reservekraftwerke seltener laufen müssen. "Beides reduziert die erzeugungsbedingten CO2-Emissionen, ist also ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz", betont Herbert Brunner, Vorsitzender der ZVEI-Fachabteilung Zählung und Systemlösungen. Voraussetzung sind geeignete Stromtarife und ein von der Energiewirtschaft gestütztes Lastmanagement. Daher fordert die Politik von den Energieversorgern, bereits zum Ende dieses Jahres lastvariable bzw. zeitabhängige Tarife einzuführen.

Deutscher Städte- und Gemeindebund e.V. (DStGB)

(Brüssel) - Der Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Verkehr des Deutschen Städte- und Gemeindebundes hat sich in seiner Frühjahrssitzung am 19. und 20. April 2010 in Brüssel mit der Zukunft der EU- Regionalpolitik befasst. In der EU wird aktuell debattiert, wie es mit den Fördertöpfen weitergehen soll.

Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW)

(Berlin) - Warum nicht die Sonne für die Warmwassergewinnung nutzen oder Strom auf dem eigenen Dach erzeugen? Die Sonne bietet viele Möglichkeiten Energie zu gewinnen und das klimafreundlich. Für jeden, der jetzt über die Modernisierung seiner Energieversorgung und eine Umrüstung auf Solartechnik nachdenkt, bietet die Woche der Sonne vom 1. bis 9. Mai mit bundesweit stattfindenden Veranstaltungen Informationen vom Solarfachmann.

Stiftung Deutsche Krebshilfe

(Bonn) - Das Hautkrebs-Screening ist nach zwei Jahren bundesweit fest etabliert: 11 Millionen der insgesamt 45 Millionen Anspruchsberechtigten haben die Untersuchung bereits genutzt. 38.000 Haut- und Hausärzte ließen sich für dieses Verfahren weiterbilden und qualifizieren. "Kein anderes Screening-Programm in Deutschland hatte bislang einen so erfolgreichen Start", betont Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. Wie wichtig diese Früherkennungsuntersuchung ist, zeigen die drastisch gestiegenen Neuerkrankungszahlen: Nach aktuellen Hochrechnungen von Professor Dr. Alexander Katalinic, Krebsregister Schleswig-Holstein, erkranken jährlich etwa 195.000 Menschen neu an Hautkrebs, 24.000 davon an dem besonders gefährlichen malignen Melanom (schwarzer Hautkrebs). Früh erkannt, ist Hautkrebs heilbar. Die Deutsche Krebshilfe, die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) und der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) starten nun eine Aufklärungskampagne in Betrieben, um die Prävention und Früherkennung von Hautkrebs noch bekannter zu machen.

ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände

(Berlin) - Wer Arzneimittel einnimmt, sollte nur nach Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker Alkohol trinken. Bei einigen Medikamenten können zum Teil schwerwiegende Wechselwirkungen auftreten, andere werden durch Alkohol nicht beeinflusst. "Die möglichen Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln und Alkohol sind vielfältig", so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. "Auf der sicheren Seite sind Patienten, die während der Arzneimitteltherapie vollständig auf Alkohol verzichten. Aber in vielen Fällen sind geringe Mengen Alkohol ab und zu vertretbar. Wer auf sein Glas Bier oder Wein nicht verzichten möchte, sollte den Apotheker nach möglichen Wechselwirkungen fragen. Das rate ich vor allem älteren Patienten."

Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)

(Berlin) - Die Stimmung in der deutschen Landwirtschaft hat sich in diesem Frühjahr (März/April) weiter leicht aufgehellt. Dies geht aus dem jüngsten Konjunkturbarometer Agrar des Deutschen Bauernverbandes (DBV) hervor. Die Stimmungskurve, die die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung und die Erwartungen an die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung in Form eines Index zusammenfasst, tendiert weiter leicht nach oben. Für März/April 2010 weist das Konjunkturbarometer einen Wert von 13,1 nach 12,0 im Dezember/Januar aus. Ursachen sind vor allem die stabile Situation auf dem Schlachtviehmarkt, aber auch der etwas bessere Milchmarkt. Getreide und Ölsaaten werden dagegen ähnlich negativ wie zur Jahreswende beurteilt.

Deutscher Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e. V. (DVPT)

(Offenbach) - Der Deutsche Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e.V. (DVPT), Offenbach am Main, lädt Studenten aller Fachbereiche zur Teilnahme am fünften "Zukunftspreis Kommunikation" ein. Der Preis wird im Rahmen der Initiative "Woche der Kommunikation" am 02. und 03. November während der VOICE+IP Germany in der Frankfurter Commerzbank Arena vergeben. Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie honoriert der DVPT damit innovative Konzepte, plausible Visionen und herausragende Analysen zukünftiger Kommunikationsformen. Der "Zukunftspreis Kommunikation" richtet sich an alle Studenten, die die Zukunft der Kommunikation neu definieren und ihre visionären Ideen einem großen fachkundigen Publikum präsentieren möchten. Studenten aller Hochschulen können sich fachbereichs- und semesterunabhängig noch bis zum 01. September unter www.zukunftspreis-kommunikation.de bewerben. Mit der offenen Gestaltung des Wettbewerbs möchte der DVPT auch Studenten aus Bereichen wie Kunst, Grafik, Medizin etc. zu einer Teilnahme animieren. Auf die Sieger warten Preisgelder in Höhe von insgesamt 10.000 Euro, gestiftet von der Wirtschaftsförderung Frankfurt. Die VOICE+IP Germany, Deutschlands größte Kongressmesse für IT, ITK und mobile Kommunikation, in die die Preisverleihung eingebettet ist, stellt sowohl für den Nachwuchs als auch für die Industrie ein ideales Forum dar, um miteinander in direkten Kontakt zu treten.

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) - Bundesvorstand

(Berlin) - Zum Konzept der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) zur Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Dienstag (20. April 2010) in Berlin: "Die Deutschen Arbeitgeberverbände wollen die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) offensichtlich krankenhausreif prügeln. Die Vorschläge der BDA zielen im Wesentlichen darauf ab, die Leistungen der GKV einzuschränken, die Zuzahlungen sowie Praxisgebühren zu erhöhen und den Versicherten noch zehn Mrd. Euro mehr aus der Tasche zu ziehen. Schon heute tragen die Versicherten Extra-Belastungen von 15 Mrd. Euro pro Jahr durch den Arbeitnehmer-Sonderbeitrag von 0,9 Prozent, Zuzahlungen und die Praxisgebühr. Eine Erhöhung dieser Sonderbelastungen der Versicherten auf 25 Mrd. Euro im Jahr ist nichts als phantasielose Abzocke, mit der sich die Arbeitgeber aus der Verantwortung für die Finanzierung der GKV stehlen wollen."

Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI)

(Berlin) - Mit dem vorgelegten Vorschlag, den bestehenden Zwangsrabatt auf Arzneimittel noch weiter zu erhöhen, verfehlt das Gesundheitsministerium seine eigene Zielsetzung, nachhaltige strukturelle Veränderungen im Arzneimittelbereich zu erzielen. Dieser Rückgriff auf grandios gescheiterte Kostendämpfungsinstrumente ist ein Eingriff in die unternehmerische Freiheit und eine Bedrohung vieler pharmazeutischer Unternehmen. "Diese Maßnahme ist einer christlich-liberalen Koalition unwürdig. Schon seit Jahren zahlen wir extreme Zwangsabschläge, allein über 1 Mrd. Euro in 2009. Eine weitere Anhebung noch dazu im laufenden Jahr wird viele Unternehmen in wirtschaftliche Probleme bringen. Zudem wird das Preismoratorium auf eine noch nie dagewesene Dauer von mehr als drei Jahren festgelegt. Binnen drei Jahren verändern sich aber Gehälter, Rohstoffpreise, Energiekosten und alle weiteren Ausgaben - nicht zuletzt auch durch behördliche Vorgaben - immens", erklärte Dr. Bernd Wegener, Vorstandsvorsitzender des BPI.

Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband e.V. im VBE (BLLV)

(München) - Die regelmäßig von Bildungsforschern attestierten Erfolge der pädagogischen Arbeit an den Grundschulen werfen erneut die Frage auf, warum damit nach nur vier Jahren Schluss ist. Für den Präsidenten des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, sind die bislang veröffentlichten insgesamt positiven Ergebnisse der Sonderauswertungen der IGLU- Studie 2006 keine Überraschung: "Wir wissen, dass an den Grundschulen hervorragende Arbeit geleistet wird. Umso verwunderlicher ist es, dass gerade die erfolgreichste Schulart die kürzeste ist." Der Politik warf er vor, "sich den Erfolg der Grundschule an die eigene Fahne zu heften und diese Schulart ansonsten zu vernachlässigen." So würden die Lehrerinnen und Lehrer dort am schlechtesten bezahlt, sie unterrichteten in teilweise zu großen Klassen und könnten nachweisen, dass es nach wie vor zu wenig Personal für die individuelle Förderung von Kindern gibt.

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