News

Verbands-Presseticker

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pro familia e.V. - Bundesverband

(Frankfurt am Main) - Pro familia begrüßt die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, die bisherige Berechnung der Hartz-IV-Regelsätze sei verfassungswidrig. Was noch aussteht, ist die Forderung von pro familia und etlichen Sozialverbänden zur Kostenübernahme von Verhütungsmitteln für Frauen und Paare, die ALG II oder Sozialgeld beziehen. Das Menschenrecht auf selbstbestimmte Familienplanung, das den Zugang zu möglichst sicheren und bezahlbaren Verhütungsmethoden einschließt, muss allen Menschen offen stehen.

Landesapothekerverband Baden-Württemberg e.V.

(Stuttgart) - Das Hilfswerk Baden-Württembergischer Apothekerinnen und Apotheker e.V. hat 5.000 Euro an die Caritas Wohnungslosenhilfe im Land überwiesen. Das Geld wird unter anderem dazu verwendet, Menschen ohne festen Wohnsitz bei der Versorgung mit Medikamenten zu unterstützen.

Verbraucherzentrale Sachsen e.V.

(Leipzig) - Gerade jetzt zur Karnevalszeit ist es wieder sehr begehrt: Bier. Die Nachfrage zum Höhepunkt der fünften Jahreszeit ist enorm. Allerdings kann es sein, dass der Klimawandel in Zukunft auch das gute, in Sachsen sehr beliebte Pils schlechter machen wird. Das legt eine Studie des Tschechischen Hydrometeorologischen Instituts in Prag nahe, die im letzen Jahr in der Fachzeitschrift Agricultural and Forest Meteorology veröffentlicht wurde. Darin wurde untersucht, ob und wie sich die gemessenen erhöhten Temperaturen auf den Hopfenanbau auswirken und was dies für die Zukunft bedeutet.

ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände

(Berlin/Davos) - Viele Patienten mit Bluthochdruck fühlen sich subjektiv gesund, da zumindest bei mäßig erhöhten Blutdruckwerten krankheitstypische Symptome oft fehlen. Wird vom Arzt eine medikamentöse Behandlung eingeleitet, verschlechtert sich aus Patientensicht die Lebensqualität: Die Patienten fühlen sich durch die Blutdrucksenkung müde und weniger leistungsfähig. Hinzu kommen je nach eingenommenem Wirkstoff Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Wadenkrämpfe, Wassereinlagerungen oder Gesichtsrötungen. Dies ist eine Hypothek für die Einnahmetreue und kann so den Therapieerfolg gefährden: Die fehlende Einsicht in die Notwendigkeit einer Behandlung und die auftretenden Nebenwirkungen können Patienten dazu verleiten, die verordneten blutdrucksenkenden Medikamente eigenmächtig abzusetzen oder nur unregelmäßig einzunehmen.

IG BAU - Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt

(Frankfurt am Main) - Für die rund 60 000 Beschäftigten im Dachdeckerhandwerk ist ein neuer Mindestlohn in Sichtweite gerückt. Der Tarifausschuss hat als Sachverständigengremium der Bundesregierung gestern (10. Februar 2010) einstimmig das Allgemeininteresse an dem Erlass einer Rechtsverordnung über den Mindestlohn bejaht. Durch die Rechtsverordnung wird der zwischen der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und dem Zentralverband des Dachdeckerhandwerks bereits im September letzten Jahres abgeschlossene Mindestlohntarifvertrag auf alle in- und ausländischen Betriebe der Branche erstreckt, unabhängig davon, ob sie tarifgebunden sind oder nicht.

Deutscher AnwaltVerein e.V. (DAV)

(Brüssel/Berlin) - Der Deutsche Anwaltverein (DAV) begrüßt, dass das EP sich für den Schutz der Freiheitsrechte ausgesprochen und das SWIFT-Abkommen gestoppt hat.

Deutscher Städtetag - Hauptgeschäftsstelle Berlin

(Berlin) - Der Deutsche Städtetag begrüßt die Absicht der Bundesregierung, die Förderung der Solarenergie nicht bereits zum April 2010 zu reduzieren, sondern die Absenkung auf den 1. Juni 2010 zu verschieben. Damit wird der Situation Rechnung getragen, dass viele bereits genehmigte Solaranlagen, die noch auf Basis der alten Förderung geplant waren, aufgrund der Witterung erst später installiert werden können.

Deutscher Philologenverband e.V. (DPhV)

(Berlin) - Die Schuld am Scheitern der Verhandlungen zwischen der Volksinitiative und dem Hamburger Senat sieht der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, eindeutig bei der Hamburger Union, die sich bedingungslos der harten Linie der grünen Schulsenatorin Goetsch gebeugt habe.

Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband e.V. im VBE (BLLV)

(München) - Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) und der Verein Gymnasialeltern Bayern e. V. unterstützen ausdrücklich den landesweit stattfindenden Q11-Schülerstreik am 12. Februar 2010. "Die Belastungen der 11. Jahrgangsstufe an bayerischen Gymnasien sind trotz zahlreicher Nachbesserungen unerträglich", sagte BLLV- Präsident Klaus Wenzel. Er kündigte an, an der morgigen (12. Februar 2010) Protestveranstaltung am Münchner Odeonsplatz teilzunehmen, um so seiner Solidarität mit den Schülerinnen und Schülern Ausdruck zu verleihen. "Die Tatsache, dass die Klagen über die enormen Belastungen der Jugendlichen nicht abreißen, muss den Kultusminister nachdenklich stimmen. Viele Schüler und Eltern haben offenbar den Eindruck, nicht ernst genug genommen zu werden." Der BLLV hatte bereits im Oktober vergangenen Jahres gemeinsam mit der Vorsitzenden der Gymnasialeltern Bayern e. V., Ulrike Köllner, auf ein steigendes Burnout- Risiko an den Gymnasien hingewiesen und auf die zum Teil extremen Anforderungen an die Schüler/innen aufmerksam gemacht. "Wir hoffen, dass nun der Schülerstreik Wirkung zeigt und Konsequenzen auslöst", erklärten Köllner und Wenzel heute (11. Februar 2010) in München. Auch Köllner wird an der morgigen (12. Februar 2010) Protestveranstaltung teilnehmen.

Wirtschaftsvereinigung Stahl - Standort Düsseldorf

(Düsseldorf) - Auf dem heutigen (11. Februar 2010) Gipfeltreffen der Staats - und Regierungschefs am 11. Februar in Brüssel sollen unter anderem auch die weiteren Schritte zur Verhandlung eines globalen Klimaabkommens ab 2013 diskutiert werden. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl hofft, dass die richtigen Schlüsse aus der Kopenhagener Klimakonferenz gezogen werden.

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