Verbands-Presseticker
(Berlin) - Zu dem gestern (13. Januar 2010) veröffentlichten Leiharbeitsbericht der Bundesregierung sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie am Mittwoch (13. Januar 2010) in Berlin: "Die Bundesregierung ist auf einem Auge blind. Man feiert die Ausweitung der Leiharbeit, doch die soziale Situation der Beschäftigten bleibt nahezu unbeleuchtet."
(Potsdam) - "Die Arbeitgeber müssen sich bewegen", sagte Ilse Schaad, Verhandlungsführerin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), nach Abschluss des ersten Verhandlungstermins in der Tarifrunde für den öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen am Mittwoch (13. Januar 2010) in Potsdam. Die Verhandlungen gingen ohne Ergebnis zu Ende. Die Arbeitgeber hatten kein Verhandlungsangebot vorgelegt. Die Gewerkschaften ver.di, GEW und GdP sowie die dbb Tarifunion bekräftigten ihre Forderung mit einem Gesamtvolumen von fünf Prozent.
(Berlin) - Ergebnislos ist die erste Runde der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen am Abend des 13. Januar 2010 in Potsdam vertagt worden. "Wir sind enttäuscht. Inhaltlich zeichnet sich bisher keinerlei Annäherung ab, die Arbeitgeber haben noch nicht einmal ein eigenes Angebot vorgelegt und verweisen gebetsmühlenartig auf die leeren Kassen. De Maizière und Böhle müssen sich bewegen", stellte dbb-Verhandlungsführer Frank Stöhr am Ende der Verhandlungen fest.
(Hamburg) - "Leider war das gestrige (13. Januar 2010) Treffen mit dem AB InBev-Vorstandsvorsitzenden Jens Hösel alles andere als ein Spitzen-Gespräch", zeigte sich der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG,) Claus-Harald Güster, enttäuscht. Der Deutschland-Chef des Brauereikonzerns, der vergangene Woche angekündigt habe, noch in diesem Jahr 386 Stellen streichen zu wollen, habe am Mittwoch (13. Januar 2009) bei einem Treffen mit Gewerkschaft und Betriebsräten auf zahlreiche, sehr konkrete Fragen immer nur die eine Antwort gegeben: "Am 18. Januar werden wir informieren. Es handelt sich um einen dynamischen Prozess."
(Hannover) - Die Strompreise für die Industrie sind deutlich gefallen. Aufgrund der stark gesunkenen Großhandelspreise für Strom können mittelständische Unternehmen derzeit günstige Lieferverträge abschließen. Der aktuelle Strompreisvergleich des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) weist eine durchschnittliche Preissenkung von knapp 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus. "Diese Entlastung benötigen die Unternehmen dringend im aktuell schwierigen Marktumfeld", erklärt Dr. Volker Stuke, Geschäftsführer des VEA.
(Düsseldorf) - Die VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt vergibt erneut den Robert-Mayer-Preis, der Journalisten und Publizisten für ihre Veröffentlichungen zur Energietechnik und -wirtschaft auszeichnet. Er ist mit 3.000 Euro dotiert.
(Berlin) - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Mitgliedsgewerkschaften sehen durch das gestern (13. Januar 2010) vom Steuerzahlerbund vorgestellte Gutachten zur Beamtenversorgung ihre Forderung nach der Einführung eines Pensionsfonds bestätigt. Der DGB-Landesvorsitzende Hartmut Tölle sagte: "Die Versorgungsansprüche der Pensionärinnen und Pensionäre werden aufgrund der Altersstruktur in Zukunft deutlich steigen. Um seiner Verantwortung als Dienstherr gerecht zu werden, ist das Land daher gefordert, endlich Rücklagen für die Altersversorgung seiner Beamtinnen und Beamten zu bilden."
(Berlin) - Wir blicken mit minus 5 Prozent zwar auf den schärfsten Wirtschaftseinbruch seit dem 2. Weltkrieg zurück - aber die schlimmsten Befürchtungen haben sich glücklicherweise nicht bewahrheitet. Die Wirtschaft hat sich zum Jahresende 2009 weiter erholt. Das deutet für dieses Jahr auf einen robusten Aufwärtspfad hin, zumal sich zuletzt auch das Exportgeschäft wieder belebt hat.
(Berlin) - Der Deutsche Bauherrenpreis Modernisierung 2009 wurde als wichtigster nationaler Wohnungsbauwettbewerb am 13. Januar 2010 anlässlich der DEUBAU in Essen und in Verbindung mit einem Symposium zum Thema "Energieeffiziente Sanierung von Stadtquartieren" verliehen. Unter dem Vorsitz von Dipl.-Ing. Hans-Otto Kraus, München, zeichnete die Jury zehn Projekte mit einem Preis aus; neun weitere Projekte erhielten eine Besondere Anerkennung.
(Berlin) - Die Bewohner von Pflegeheimen werden von wohnortnahen Apotheken individuell und zuverlässig mit Arzneimitteln und Medizinprodukten versorgt. Damit diese Leistung dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik entspricht, hat die Bundesapothekerkammer ihre Leitlinie überarbeitet. "Unser Ziel ist, die Versorgung der Patienten immer weiter zu verbessern. Gerade die Patienten, die in einem Pflegeheim wohnen, sollen von unserer pharmazeutischen Kompetenz profitieren", so Dr. Andreas Kiefer, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der Bundesapothekerkammer (BAK).




