Verbands-Presseticker
(Berlin) - Dirk Martin, Vorsitzender des Verbandes "Die Jungen Unternehmer - BJU", hat Bundeskanzlerin Angela Merkel angesichts ihrer gestrigen (10. November 2009) Regierungserklärung mangelnden Sparwillen vorgeworfen: "Frau Merkel fehlt der Mut zum Sparen. Es ist zwar richtig, durch Steuerentlastungen Wachstumsimpulse zu setzen. Allerdings ist es ein Fehler, wenn diese Entlastungsmaßnahmen nicht von konsequenten Einsparungen flankiert werden. Umfangreiche Ausgabenkürzungen dürfen nicht zum Tabu erklärt werden. Im Interesse der jungen Generation muss die Regierung auch unpopuläre Sparmaßnahmen ergreifen. Dazu gehört zum Beispiel die Abschaffung der Rentengarantie und das Streichen weiterer Subventionen. Wenn der Regierung heute der Mut zum Sparen fehlt, zahlt morgen die junge Generation dafür die Zeche. Das darf nicht sein."
(Berlin) - "Merkels Regierung sägt weiter an dem Ast, auf dem wir alle sitzen", kritisierte der stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke, die Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel. "Wie Merkels Stellvertreter Jürgen Rüttgers schon vor Jahren richtig festgestellt hat, ist es eine Lebenslüge, dass Steuersenkungen Investitionen und Wachstum hervorbringen."
(Berlin) - Mit großer Mehrheit haben die Delegierten des DJV-Verbandstags 2009 am gestrigen Dienstag (10. November 2009) die "Berliner Erklärung zur Krise in den Medien" angenommen. Darin verleiht der Deutsche Journalisten-Verband seiner Sorge Ausdruck, dass sich "die Rahmenbedingungen für einen verantwortungsvollen Qualitätsjournalismus weiter verschlechtern". An den Gesetzgeber richtet sich die Forderung, neue wettbewerbs- und steuerrechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Position von Medien zu stärken, die sich der Qualität verpflichtet fühlen. Denkbar wäre etwa die steuerliche Absetzbarkeit von Zeitungsabonnements. Zugunsten der Urheber müsse dafür gesorgt werden, dass sie auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten von ihrer Arbeit leben könnten. Vor medienpolitischen Weichenstellungen müsse die Bundesregierung eine Bestandsaufnahme über die Situation der Medien in Deutschland erstellen.
(München) - Am Donnerstag (12. November 2009) wird sich der Bayerische Landtag mit der größten bildungspolitischen Petition seit Veröffentlichung der ersten Pisa-Studie 2001 befassen. Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) hatte von Februar bis Juli dieses Jahres im Rahmen seiner Grundschulaktion "Grundschule ganz STARK - Unsere Kleinen ganz GROSS" weit über 100.000 Unterschriften für Verbesserungen im Grundschulbereich gesammelt. Die Unterzeichner fordern mehr Förderung, kleinere Klassen und Gruppen, gleiche Besoldung für alle Lehrer, eine bessere Lehrerbildung, die freie Schulwahlentscheidung - vor allem aber eine längere gemeinsame Schulzeit. Die Grundschulkampagne wurde von zahleichen landesweit stattfindenden Veranstaltungen und Aktionen begleitet, an denen tausende Eltern, Großeltern, Lehrer und Schulleiter teilgenommen hatten. "Wir erwarten mit Spannung, wie der Landtag mit dieser Petition verfahren wird", betonte BLLV-Präsident Klaus Wenzel im Vorfeld der Landtagssitzung. Der BLLV erwartet zahlreiche Unterstützer/innen, die der Sitzung beiwohnen werden. Auch Wenzel wird mit Verbandskollegin und Leiterin der Grundschulaktion, Simone Fleischmann, vor Ort sein, beide werden für eine Stellungnahme zur Verfügung stehen. Die Petition soll um 9.15 Uhr aufgerufen werden, die Sitzung findet im Konferenzsaal statt.
(Berlin) - Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen hat mit den "Wohnungswirtschaftlichen Daten und Trends 2009/2010" zum achten Mal in Folge eine detaillierte Analyse der Lage und zukünftigen Entwicklung der Branche in Deutschland vorgelegt.
(Bonn) - Die gezielte Werbung um geeignete Studierende wird immer wichtiger. Junge Menschen brauchen Orientierung bei der Frage, ob, was und wo sie studieren wollen. Hochschulen entwickeln klarere Profile und suchen nach Studentinnen und Studenten, die sich für ihre speziellen Angebote begeistern und ihren Anforderungen gerecht werden können.
(Stuttgart) - Mit einem komplett überarbeiteten Internetauftritt ist der ACE Auto Club Europa jetzt ins Netz gestartet: Unter der Web-Adresse www.ace-online.de erwartet Besucher bereits auf der Startseite ein Novum: Die gewohnte Navigationsleiste wurde in ein interaktives Straßenschild integriert. Auch die Folgeseiten sorgen durch ein frisches Design und verbesserte Bedienerfreundlichkeit für ein angenehmes Surferlebnis. "Es ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem modernen Webauftritt", sagte Kinga Rybinska, die Internetmanagerin des ACE, "weitere folgen in Kürze."
(Berlin) - Mehr als 3.000 Apotheken sind seit Jahresbeginn dem Vertrag von Deutschem Apothekerverband (DAV) und BARMER Ersatzkasse zur besseren Betreuung von Typ-2-Diabetikern beigetreten. Während somit der Anteil der teilnehmenden Apotheken bei 14 Prozent von allen 21.600 Apotheken liegt, spielt Ostdeutschland eine Vorreiterrolle: Mit 33 Prozent der Apotheken führt Brandenburg die Quotenliste an - gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern (32 Prozent) und Sachsen-Anhalt (29 Prozent). Das berechnete der Deutsche Apothekerverband anlässlich des bevorstehenden Weltdiabetestages am 14. November 2009.
(Berlin) - Der DJV-Verbandstag protestiert gegen die Einstellung der Netzeitung und den Rauswurf aller Redakteurinnen und Redakteure durch den Eigentümer M. DuMont Schauberg. "Unsere Mindestforderung zielt darauf ab, dass allen betroffenen Kolleginnen und Kollegen qualifizierte Redaktionsarbeitsplätze bei anderen Titeln von M. DuMont Schauberg zur Verfügung gestellt werden", sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken.
(Frankfurt am Main) - Durch Fortschritte in der Chemie-Forschung kann in den nächsten 20 Jahren der Primärenergiebedarf in Deutschland zu einem Fünftel gedeckt werden. Dies kann durch Energieeinsparungen und durch das Erschließen von Ressourcen erreicht werden. Das ist das Fazit des Positionspapiers "Energieversorgung der Zukunft - der Beitrag der Chemie: Eine quantitative Potenzialanalyse", das die deutschen Chemieorganisationen heute (10. November 2009) in Frankfurt vorgestellt haben.




