Verbands-Presseticker
(Berlin) - Auf dem 10. Europäischen Abend haben sich die gut 200 Teilnehmer am 14. Oktober 2009 im dbb forum berlin mit dem Thema "Wege aus der Wirtschaftskrise: Erwartungen an Europa" befasst. In seinem Schlusswort plädierte der dbb Bundesvorsitzende Peter Heesen dafür, auch die positiven Potentiale der Wirtschaftskrise zu sehen und mehr in Lösungen statt in Problemen zu denken.
(Frankfurt am Main) - Über 96 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder in der Gebäudereinigung haben sich in einer bundesweiten Urabstimmung für den unbefristeten Streik ausgesprochen. Der Bundesvorstand der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat in einer außerordentlichen Sitzung am Donnerstagvormittag (15. Oktober 2009) den Ausstand ab Dienstag, den 20. Oktober, Null Uhr, beschlossen. Dies gab der IG BAU-Bundesvorsitzende Klaus Wiesehügel am Donnerstagvormittag (15. Oktober 2009) auf einer Pressekonferenz bekannt.
(Berlin) - Wer jetzt seinen Winterurlaub bucht, kann von den Frühbucherrabatten der Reiseveranstalter profitieren. Bis zu 30 Prozent können Urlauber so gegenüber dem regulären Katalogpreis sparen und haben vor allem noch die volle Angebotsauswahl. Darauf weist der Deutsche ReiseVerband (DRV) hin. Denn es bleibt auch im September dabei: Ihren Urlaub buchen die Deutschen in diesem Jahr entweder sehr kurzfristig oder auf lange Sicht. Nach den aktuell vorgestellten Buchungsdaten des Tourismus-Vertriebspanels vom Marktforschungsunternehmen GfK in Nürnberg für den vergangenen Monat verfestigt sich dieser Trend der vergangenen Wochen für die Reisesaison 2009. Dementsprechend entfielen fast 43 Prozent des Umsatzes der deutschen Reisebüros im September auf Urlaubsbuchungen mit Abreise noch im September oder Oktober. Die GfK wertet Buchungsdaten von 1.200 Reisebüros aus und rechnet diese für den Gesamtmarkt hoch.
(Berlin) - Überraschend früh schneit es bereits in vielen Teilen Deutschlands. Damit kommt auf die Haus- und Grundstückseigentümer eine spezielle Aufgabe zu: Sie sind zur Räumung der Gehwege und Bürgersteige verpflichtet. Darauf weist die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund hin.
(Berlin) - Als "absurd" hat der Vorsitzende des Hartmannbundes, Prof. Dr. Kuno Winn, die Diskussion in den Reihen CDU- und FDP-Abgeordneter darüber bezeichnet, ob der Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages werden dürfe. "Gerade die CDU sollte nach dem Verlust eines ausgewiesenen Experten wie Dr. Hans Georg Faust froh über jeden neuen Sachverstand sein, den sie in die gesundheitspolitische Debatte einbringen kann", sagte Winn. Angesichts der bevorstehenden Herausforderungen könne es sich das Parlament nicht erlauben, an einer zentralen Schaltstelle der Gestaltung zukünftiger Gesundheitspolitik auf entsprechendes Fachwissen zu verzichten.
(Frankfurt am Main) - Landwirte in aller Welt stehen in den kommenden Jahrzehnten vor einem Dilemma: Sie müssen nach Schätzungen der Welternährungsorganisation FAO bis Mitte des Jahrhunderts 70 Prozent mehr Lebensmittel produzieren, um rund neun Milliarden Menschen zu ernähren. Neue Flächen werden ihnen aber nur sehr begrenzt zur Verfügung stehen - denn die Umwandlung von Grasland und Wäldern, die Kohlendioxid binden, in Ackerland würde die Erderwärmung weiter beschleunigen. Um die Produktivität der Landwirtschaft auf den vorhandenen Flächen zu steigern, braucht es wirksamen Pflanzenschutz, Düngung und Biotechnologie, unterstreicht der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) mit Blick auf den Welternährungstag am 16. Oktober 2009.
(Köln) - "Kinder sollten auf jeden Fall die Impfung gegen die Neue Grippe erhalten. Insbesondere Kinder, die ein chronisches Leiden wie z.B. Asthma bronchiale, Stoffwechselerkrankungen, Herzfehler etc haben, müssen baldmöglichst geimpft werden. Eltern sollten ihre Kinder jedoch nur beim Kinder- und Jugendarzt impfen lassen. Wichtig dabei: eine gründliche und individuelle Beratung mit Abwägung potentieller Risiken. Auf gar keinen Fall sollten Kinder im Rahmen von Reihenimpfungen durch Ämter geimpft werden." Dies forderte heute (16. Oktober 2009) in Köln Dr. Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland.
(Berlin) - "Der Bundesgerichtshof hat die Mieterrechte im Zwangsverwaltungsverfahren gestärkt. Mieter dürfen gegenüber dem Zwangsverwalter die Mietzahlungen stoppen, bis der die Mietkaution konkursfest angelegt hat. Damit ist die Mietkaution im Fall der Vermieterinsolvenz spürbar sicherer geworden", kommentierte der Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB), Lukas Siebenkotten, die jetzt veröffentlichte Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH VIII ZR 336/08).
(Berlin) - "Auch wenn die neue Koalition klare Festlegungen vermeiden will: Schwarz-Gelb setzt auf die völlige Freigabe der AKW-Laufzeiten und damit auf den Ausstieg aus dem Atomausstieg. Damit nimmt Bundeskanzlerin Angela Merkel zusätzliche Gefahren für die Bevölkerung in Kauf und gefährdet den Ausbau der Erneuerbaren Energien." So bewertete Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) den Stand der Koalitionsverhandlungen in der Energie- und Atompolitik. "Das Angebot der Energiekonzerne, Zusatzgewinne aus längeren AKW-Laufzeiten in Erneuerbare Energien zu investieren, ist ein Danaergeschenk. Wer Atomgewinne für den Ausbau der Erneuerbaren Energien abzweigen will, lenkt nur von den Risiken und Nachteilen der Atomenergienutzung ab", sagte Weiger in einer Zwischenbilanz der Koalitionsverhandlungen, die der BUND zusammen mit dem Energieexperten Professor Uwe Leprich vom Saarbrücker Institut für Zukunftsenergiesysteme (IZES) zog. Sollten die Erneuerbaren Energien durch die neue Koalition benachteiligt werden, gefährde dies auch eine große Zahl künftiger Arbeitsplätze. Derzeit arbeiteten bereits allein in Deutschland 280000 Menschen in diesem Bereich.
(Düsseldorf) - Gespannt schaut der deutsche Michel nach Berlin: Hält die neue Regierung das, was sie vor der Wahl versprochen hat oder handelt es sich nur um eine Summe von Versprechern? "Die Sensibilität mit der Menschen auf Zusagen reagieren ist extrem hoch", erklärt Hans-Joachim Evers, Vorsitzender des Bundesverbandes der Werbeartikel-Berater und -Großhändler (bwg). "Es geht zum einen um das Einhalten einer gegebenen Zusicherung. Man will nicht enttäuscht werden. Auf der anderen Seite besitzt das Versprechen in unserer Kultur eine moralische Dimension. Ob in der Politik, der Kultur oder der Wirtschaft: Ein gehaltenes Versprechen gilt als Gradmesser für Verlässlichkeit. Das wiederum basiert auf Vertrauen."






