Verbands-Presseticker
(Berlin) - Am Weltmilchmarkt stehen die Zeichen wieder auf Aufschwung. Ein Indikator dafür sind die international gestiegenen Preise für Milchpulver und Butter, erklärte der Deutsche Bauernverband (DBV). So hat die neuseeländische Molkerei Fonterra bei ihrer jüngsten Internetauktion durch die wieder gestiegene Nachfrage nach Milchprodukten am Weltmarkt die Preise für Vollmilchpulver zum dritten Mal in Folge deutlich nach oben anheben können. Auch der deutsche Milchmarkt profitiert von dieser positiven Entwicklung. Seit Juni ziehen die Preise für Versandmilch am Spotmarkt deutlich an. Aktuell liegen sie zwischen 26 und 30 Cent pro Kilogramm. Nach Einschätzung des DBV haben die Milcherzeugerpreise das Potenzial, dieses Niveau in den nächsten zwei bis drei Monaten ebenfalls zu erreichen. Angesichts der festen Entwicklungen am Milchmarkt müssen deutliche Preiserhöhungen in den jetzt anstehenden Preisverhandlungen für Trinkmilch durchgesetzt werden, forderte der DBV die Molkereien auf.
(Kiel/Bonn) - Am 16. November 2009 startet wieder der erfolgreiche internationale Wettbewerb zum Nichtrauchen in Schulen "Be Smart - Don´t Start". Zum 13. Mal können Schulklassen attraktive Preise gewinnen, wenn sie bis zum 30. April 2010 rauchfrei bleiben. Viele Prominente unterstützen die Schülerinnen und Schüler: Comedian Bernhard Hoëcker, Kabarettist und Erfolgsautor Dr. Eckart von Hirschhausen sowie die Schauspielerin Ulrike Frank ("Gute Zeiten, Schlechte Zeiten", RTL) wünschen den teilnehmenden Schulklassen viel Erfolg: "Wer sich bereits als Schüler für ein rauchfreies Leben und mehr Gesundheit engagiert, für den sind Zigaretten später keine Versuchung mehr", so Bernhard Hoëcker. "Je mehr Schulklassen bei `Be Smart - Don´t Start´ mitmachen, desto besser." Anmeldeschluss im Schuljahr 2009/2010 ist der 14. November 2009.
(Berlin) - Die Wirtschaftskrise hat nach Ansicht des DGB gezeigt, dass Banken wie Unternehmen von Aufsichtsräten effektiver beaufsichtigt und kontrolliert werden müssen. Der DGB fordert die neue Koalition auf, Aufsichtsräte zu stärken, Mandate zu begrenzen und das Gemeinwohl im Aktienrecht zu verankern. Insbesondere aktive Unternehmensvorstände sollten nicht in mehr als zwei Aufsichtsräten sitzen. Der Governance Kodex geht maximal von drei Mandaten aus. Der DGB will auch mehr Frauen und ausländische Vertreter in den Aufsichtsräten sehen. Gleichzeitig lehnt er eine Verkleinerung der Aufsichtsräte als kontraproduktiv ab. 70 Prozent aller Aufsichtsräte haben zwölf Mitglieder.
(Berlin) - Im Reisebüro lassen sich nicht nur Strandurlaub buchen oder Bahnfahrkarten erwerben, sondern auch immer mehr Tickets für kulturelle und sportliche Ereignisse. Sie suchen Eintrittskarten zu einer Sportveranstaltung oder einem Konzert, möchten ein Ticket für das Musical in Hamburg, die Stadtrundfahrt in London, das Fußballspiel in München oder die Gemälde-Ausstellung in Rom erwerben? Im Reisebüro werden Sie fündig: Die Angebotsauswahl für Eintrittskarten und Event-Tickets im Reisebüro ist vielfältig. Für Sportbegeisterte ist ebenso wie für Kulturinteressierte das Passende dabei.
(Berlin) - Der Verkauf von Personal Computern wird im Jahr 2009 trotz der Wirtschaftskrise zulegen und einen neuen Rekordwert erreichen. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Hightech-Verbands BITKOM hervor. Danach steigt die Zahl der verkauften PCs im laufenden Jahr in Deutschland um 900.000 Stück auf 13,1 Millionen. Das entspricht einem Zuwachs von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und ist ein historischer Höchststand. Angetrieben wird der Markt durch den steigenden Absatz tragbarer Notebooks, der um 12,5 Prozent auf 8,7 Millionen Stück zulegt. Nach BITKOM-Schätzung entfallen davon ein Drittel auf so genannte Netbooks, die kleiner, leichter und preiswerter sind als herkömmliche mobile Rechner. "Nie zuvor wurden so viele Personal Computer verkauft wie 2009. Mit den Netbooks hat sich dabei eine neue Gerätklasse unterhalb der 400-Euro-Marke etabliert, die den gesamten PC-Markt beflügelt", sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. "Netbooks eignen sich für den mobilen Einsatz und werden nicht als Ersatz für ein stationäres Gerät gekauft." Die Zahl der verkauften stationären PCs bleibt mit 4,4 Millionen Stück nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (minus 0,5 Prozent).
(Berlin) - Gemäß den Ankündigungen im Wahlkampf muss es nach Meinung des Bundesverbands der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) eine schnelle Entlastung der Wirtschaft geben: Mittel hierzu ist die Verschiebung der Fälligkeit der Sozialbeiträge.
(Hannover) - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sieht keinen Anlass für Entwarnung auf dem niedersächsischen Ausbildungsstellenmarkt. Denn die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge in Industrie, Handel und Handwerk ist in Niedersachsen im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent (1.485) auf 47.582 gesunken. Auch die Zahl der bei den Arbeitsagenturen gemeldeten Ausbildungsstellen ist zurückgegangen, und zwar um 3,1 Prozent auf 45.770. Zwar sei allen Unternehmen zu danken, die ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden und Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen, sagte DGB-Landesvorsitzender Hartmut Tölle. Angesichts des drohenden Fachkräftemangels seien aber mehr qualifizierte Ausbildungsplätze erforderlich. Tölle: "Jeder Jugendliche ohne Ausbildungsplatz ist einer zu viel. Die Unternehmen sind gefordert, verstärkt in Ausbildung zu investieren. Nur so ist der drohende Fachkräftemangel zu verhindern."
(Berlin) - Der Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau rechnet für 2010 mit einem leichten Wachstum der Maschinenproduktion. Dies erklärte VDMA Präsident Dr. E.h. Manfred Wittenstein auf der Pressekonferenz des Verbandes anlässlich des 4. Deutschen Maschinenbaugipfels am Dienstag (13. Oktober 2009) in Berlin. "Diese Zuversicht ziehen wir aus der Tatsache, dass namhafte Wirtschaftsindikatoren weltweit eine zyklische Erholung signalisieren. In Anbetracht des Niveaus, auf dem diese Erholung stattfindet, ist es jedoch schwer für mich, hier von einem Aufschwung zu sprechen. Allerdings hat sich die globale Industrieproduktion, wenn auch moderat, von ihren Tiefstpunkten lösen können", erklärte Wittenstein. "Und so, wie wir als vom Export abhängige Branche von dem Einbruch der weltweiten Industrieproduktion in besonderer Weise in Mitleidenschaft gezogen wurden, so werden wir von der Erholung besonders profitieren können. Vorausgesetzt, wir haben nicht an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt. Auch hier bin ich optimistisch."
(Bonn) - Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat seine im September des letzten Jahres vorgelegten Reformvorschläge zur Bologna-Reform (vgl. die Resolution "Zur Reform des Bologna-Prozesses" vom 4. September 2008) erweitert. "Statt betulicher Nachbesserungsrhetorik ist jetzt beherztes Zupacken und entschlossenes Handeln notwendig", erklärte der Präsident des DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen, vor dem Treffen der Kultusministerkonferenz am 15. Oktober 2009 in Waren an der Müritz, auf dem auch die Studienreformen erörtert werden sollen. "Nur durch massives Gegensteuern kann das weitgehend verspielte Vertrauen in den Bologna-Prozess zurückgewonnen und können die richtigen, bislang aber deutlich verfehlten Ziele wie mehr Mobilität, bessere Vergleichbarkeit der Abschlüsse oder Senkung der Studienabbrecherquote verwirklicht werden."
(Berlin) - Über 72.000 Arbeitsplätze sicherten die deutschen Bürgschaftsbanken seit Start des "Wirtschaftsfonds Deutschland" am 06. März 2009 durch die Begleitung von Finanzierungsvorhaben von kleinen und mittleren Unternehmen - ein Zuwachs von über 53 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dazu der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. zu Guttenberg: "Für mich sind diese positiven Zahlen ein deutlicher Beleg dafür, dass die Unternehmen mit Hilfe des "Wirtschaftsfonds Deutschland" Beschäftigung sichern. Nur mit qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kann der Mittelstand seine Wettbewerbsfähigkeit erhalten und neue Aufträge generieren. Die Begleitung von Finanzierungsvorhaben durch die Bürgschaftsbanken ist damit auch ein wichtiger Beitrag zur Zukunftsfestigkeit des deutschen Mittelstands." Im Gesamtjahr sicherten die Bürgschaftsbanken bereits mehr als 86.000 Arbeitsplätze (plus 45,1 Prozent).







