Verbands-Presseticker
(Berlin) - Leichte bis mittelschwere akute Kopfschmerzen können gut in der Selbstmedikation behandelt werden. Aber rezeptfrei heißt nicht harmlos: Schmerzmittel können bei übermäßiger und langfristiger Anwendung selbst Kopfschmerzen auslösen. Deshalb sollten sie nicht häufiger als an zehn Tagen pro Monat oder drei Tage hintereinander eingenommen werden. Der Apotheker wählt gerne das individuell beste Medikament aus und berücksichtigt dabei unter anderem die Art des Kopfschmerzes, andere Erkrankungen und die Nebenwirkungen der verschiedenen Wirkstoffe.
(Bonn) - Ergebnisse einer aktuellen Befragung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zeigen, dass immer mehr Fachhochschulabsolventen promovieren und dass die Zahl der erfolgreich abgeschlossenen Promotionen steigt. "Exzellente Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen müssen die Möglichkeit zur Promotion erhalten, auch wenn sie sich zunächst für einen anderen Weg entschieden haben. Unsere Zahlen belegen, dass dies in den zwölf Jahren, in denen wir unsere Befragungen durchführen, immer besser gelingt", kommentierte HRK-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel die Ergebnisse. "In den Ingenieur- und den Naturwissenschaften sind die FH-Absolventen besonders erfolgreich." Dies zeige, wie wichtig es sei, Forschungskooperationen und gemeinsame Graduiertenförderung zwischen Universitäten und Fachhochschulen zu intensivieren.
(Berlin) - Nur gemeinsam kann man den Herausforderungen des demographischen Wandels erfolgreich begegnen. Die von der deutschen Ärzteschaft auf ihrem Symposium in Berlin dargestellten Probleme machen einmal mehr deutlich, dass es neuer Ansätze bedarf, um eine dauerhafte hochwertige Versorgung sicherstellen zu können. Doch nur mit einer notwendigen besseren Stellung des Arztes und einer Beseitigung des Ärztemangels alleine können die Probleme nicht gelöst werden. Alle Gruppen des Gesundheitswesens müssen kooperieren. Mit dem Projekt "Leben im Alter - gemeinsam Zukunft gestalten" hat der BPI einen ersten Schritt gemacht. "Gerade in schwach besiedelten Regionen werden wir neue Versorgungsmodelle entwickeln müssen. Die Herausforderungen sind immens, sowohl hinsichtlich der finanziellen Dimension als auch in der Frage der Vernetzung der vorhanden Strukturen" erklärte Dr. Bernd Wegener, Vorstandsvorsitzender des BPI.
(Berlin) - Zu den Vorwürfen der Barmer Ersatzkasse, Ärzte gehörten mit "einem Einkommen von etwa 195.000 Euro" zu den "Spitzenverdienern" erklärt der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, NAV-Virchow-Bund, Dr. Klaus Bittmann: "Mit einer unsachlichen Einkommensdebatte betreibt die Barmer Augenwischerei. Wenn die ambulante Versorgung für die Barmer nur aus Ärzteverdienst besteht, verschließt sie die Augen vor den eigentlich drängenden Problemen und versagt bei der Verantwortung für die Versorgung ihrer Versicherten."
(Berlin) - Anlässlich seiner Teilnahme am Symposium "Demografischer Wandel und ärztliche Versorgung in Deutschland" der Bundesärztekammer erklärt der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Dr. Rudolf Kösters: "Wir werden ohne die Erhöhung der Studienkapazitäten für das Fach Humanmedizin das Problem des Ärztemangels in Deutschland nicht lösen können. Zum einen, weil es längst Realität am deutschen Arbeitsmarkt ist, dass Mediziner nicht im Krankenhaus oder in den Praxen arbeiten, sondern in medizinfremde Berufsfelder wechseln."
(Berlin) - "Nachdem das Wirtschaftsministerium seinen `Giftschrank´ unlängst kurz gelüftet hat und ein `Papier´ öffentlich wurde, das den Abbau von Arbeitnehmerrechten vorsieht, trauen sich nun auch einzelne Arbeitgeberverbände, die Lockerung des Arbeitsrechts, vor allem des Kündigungsschutzes, zu fordern. Wenn der Politik und der Wirtschaft nichts anderes einfällt, als die Rechte der Beschäftigten zu beschneiden, statt sich mit den Ursachen der Finanz- und Wirtschaftskrise auseinander zu setzen und endlich Regelungen zu schaffen, die eine Wiederholung ausschließen, dann ist das ein nicht zu übertreffendes Armutszeugnis." Das hat Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), heute (27. August 2009) zum "Ruf der Wirtschaft nach Reformen" erklärt.
(Bonn) - Der Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes, Udo Folgart, wird in der heutigen (27. August 2009) Ausgabe der"taz" als Mitglied im Kompetenzteam des SPD-Kanzlerkandidaten Steinmeier u.a. mit der Aussage zitiert, dass er "in Ostdeutschland eine Veredelungsoffensive mit mehr Tierproduktionsanlagen wolle". Zudem wird Folgart mit den Worten zitiert: "Da bin ich offen für jede Größe". Der Deutsche Tierschutzbund erwartet vom SPD-Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier eine öffentliche Klarstellung, inwieweit dieses Plädoyer für eine zunehmende Industrialisierung der Landwirtschaft die Partei- und damit mögliche Regierungslinie widerspiegelt.
(Berlin) - "Die Aufstockung der KfW-Mittel zur energetischen Sanierung um weitere 750 Millionen Euro zusätzlich in 2009 ist ein wichtiger Anreiz, die energetische Sanierung der Wohnungsbestände weiter voranzutreiben und gleichzeitig die Konjunktur anzukurbeln", begrüßte Walter Rasch, Präsident des BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. die heutige (27. August 2009) Verlautbarung des Bundesbauministeriums. "Zinsverbilligungen greifen allerdings nur, wenn auch Kredite fließen. Das grundlegende Problem der Kreditklemme, vor dem Unternehmen zurzeit auch dann stehen, wenn sie investieren wollen, ist damit nicht gelöst."
(Berlin) - Die 15 privaten Bausparkassen verzeichneten Ende 2008 mehr als 19,2 Millionen Verträge über eine Bausparsumme von 488,9 Milliarden Euro. Im statistischen Durchschnitt entfällt damit auf jeden vierten Bundesbürger ein Bausparvertrag einer privaten Bausparkasse. Die sogenannte Bauspardichte, also die Bausparsumme je Einwohner, ist 2008 deutlich gestiegen. Sie liegt im Bundesdurchschnitt bei 5.955 Euro. Gegenüber 2007 hat sie sich damit um 77 Euro erhöht.
(Berlin) - Am Puls der Zeit präsentiert sich der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) auf der Pflegemesse Leipzig (29.09. bis 01.10.2009): Qualität und Transparenz - diese Schlüsselworte sind für Pflegeeinrichtungen derzeit das A und O! Deshalb ist es dem bpa ein wichtiges Anliegen, über seine ersten Erfahrungen mit den MDK-Prüfungen und -Prüfberichten nach den neuen gesetzlichen Anforderungen zu informieren. So wird die "Veröffentlichung von Qualitätsprüfberichten - Entwicklung und praktische Umsetzung im ambulanten und stationären Bereich" bei einem Fachseminar für Leitungskräfte aus Pflegeeinrichtungen im Vordergrund stehen. Veranstaltungen zu weiteren speziellen Themen der ambulanten und stationären Pflege sowie zum Pflegerecht runden das Angebot ab.





