Verbands-Presseticker
(Frankfurt am Main) - Das Pkw-Geschäft hat sich im Juli weiter stabilisiert. Die Neuzulassungen im Inland übertrafen mit 340.000 Pkw das Vorjahresvolumen um nahezu 30 Prozent. Damit setzte sich die - dank der Neuordnung der Kfz-Steuer sowie der Umweltprämie - kräftige Nachfragebelebung auch im Juli fort. Seit Jahresbeginn stiegen damit die Anmeldungen in Deutschland um 27 Prozent auf 2,4 Mio. Fahrzeuge; dies sind über eine halbe Million mehr als in den ersten sieben Monaten 2008. Die deutschen Hersteller konnten sich gut behaupten - zwei von drei Neuzulassungen entfielen in den letzten Monaten auf deutsche Konzernmarken.
(Berlin) - Das heute (4. August 2009) vorgelegte Sondergutachten der Monopolkommission macht deutlich, wie wichtig Stadtwerke für einen funktionierenden Wettbewerb im deutschen Energiesektor sind.
(Berlin) - Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) erwartet nach seiner aktuellen Ernteschätzung in 2009 eine Getreideernte auf Vorjahresniveau. Das hohe Erntevolumen und bislang unbeständige Sommerwetter mit zahlreichen Unterbrechungen stellen die Erfassungsläger der Genossenschaften wegen der zeitgleichen Anlieferung verschiedener Getreidearten und Raps vor erhebliche logistische Herausforderungen.
(Frankfurt am Main) - Vor allem Autozulieferern in Deutschland, die Halbleiter verarbeiten, droht eine Produktionsunterbrechung. Grund sind Lieferengpässe bei Halbleitern. Darauf weist der ZVEI-Fachverband Electronic Components and Systems hin. Dieses Problem entstehe bei den Halbleiter-Herstellern, weil Bestellungen bei ihnen immer kurzfristiger einlaufen und Produktions- und Beschaffungszeiten zu wenig berücksichtigen. In besonderem Maße sind davon Chips für die Automobilelektronik betroffen.
(Berlin) - Trotz der Finanz- und Wirtschaftskrise konnte der NABU im vergangenen Jahr wieder auf eine breite Unterstützung in der Bevölkerung bauen. Rund 460.000 Mitglieder und Förderer sind in erster Linie für die Gesamteinnahmen von 21,1 Millionen Euro verantwortlich. Mit 13,3 Millionen Euro hatten die Mitgliedsbeiträge daran wieder den größten Anteil. Besonders erfreulich ist die Zunahme der Spenden von privaten Förderern um rund 13 Prozent auf 2,7 Millionen Euro (Vorjahr: 2,4 Millionen Euro).
(Berlin) - Private Immobilieneigentümer, die mittels einer Fotovoltaikanlage Strom produzieren und in das Stromnetz einspeisen, müssen diese Anlagen bei der Bundesnetzagentur anmelden. Darauf weist die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland hin. Ansonsten sind die Netzbetreiber nicht zur Vergütung des erzeugten Stroms verpflichtet.
(Köln) - Ihr Ziel, mit der 2008 in Kraft getretenen Unternehmenssteuerreform den Standort Deutschland attraktiver zu machen, hat die Bundesregierung nur teilweise erreicht. Zwar ist die tarifliche Steuerbelastung deutscher Kapitalgesellschaften auf 31 Prozent gesunken. Damit haben hierzulande ansässige Aktiengesellschaften und GmbHs im Vergleich der wichtigsten Industrieländer inzwischen "nur" noch die sechsthöchste Steuerbelastung zu schultern - vor der Reform lag Deutschland mit 39,5 Prozent Gewinnsteuern an dritter Stelle der Hochsteuerländer.
(Schwerin) - "Die Wirtschaftskrise kommt auch bei uns mit ganzer Wucht an", kommentiert Hans-Dieter Bremer, Präsident der Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern, heute (4. August 2009) in Schwerin die aktualisierte Konjunkturprognose für Ostdeutschland vom Institut für Wirtschaftsforschung (IWH/Halle).
(Berlin) - 67 Prozent der E-Mail-Nutzer in Deutschland bekommen täglich mindestens eine unerwünschte Nachricht. Jeden vierten E-Mail-Kunden (24 Prozent) erreichen sogar mehr als fünf Spam-Mails am Tag. Das hat der Webmonitor von BITKOM und Forsa ergeben. "Spam kann nicht nur extrem lästig sein, sondern ist unter Umständen auch gefährlich", sagt BITKOM-Präsidiumsmitglied Prof. Dieter Kempf. "Dahinter können sich Schadprogramme oder Betrüger verbergen. Am besten werden unerwünschte Mails aus dubiosen Quellen sofort gelöscht." Nach Einschätzung des BITKOM sind rund 90 Prozent aller weltweit versandten E-Mails Spam.
(Berlin) - Steigende Kraftstoffkosten und zunehmende Fahrtbeschränkungen für Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß stellen Unternehmen mit eigenem Fuhrpark vor große Herausforderungen. Im Rahmen seines neuen Projekts "Grüne Flotte im Betrieb" zeigt der ökologisch orientierte Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) Möglichkeiten auf, wie Unternehmen ihren Kraftstoffverbrauch reduzieren und den Schadstoffausstoß ihrer Fahrzeugflotte verringern können. Dabei sollen gezielt kleine und mittlere Unternehmen beraten werden, denen meistens das Wissen über mögliche Alternativen, häufig aber auch die Zeit fehlt, sich im Tagesgeschäft damit zu beschäftigen.




