Verbands-Presseticker
(Frankfurt am Main) - Die Mitglieder des ZVEI-Arbeitskreises "Wireless in der Automation" haben Dr. Guntram Scheible (ABB Stotz-Kontakt) zum Vorsitzenden und Frank Hakemeyer (Phoenix Contact) und Jochen Koch (Siemens) als stellvertretende Vorsitzende gewählt.
(Berlin) - Der SPD-Kanzlerkandidat hat mit Udo Folgart einen Bauernfunktionär aus seinem Brandenburger Wahlkreis in sein Kompetenzteam geholt. "Damit steht die Frage für welche Agrarpolitik die SPD steht", so Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des BÖLW. "Während das SPD-Wahlprogramm von einer Neuausrichtung der Landwirtschaftspolitik an Verbraucherinteressen spricht und bspw. den Tierschutz stärken will, steht Folgart für eine weitere Liberalisierung und Industrialisierung des Agrarbereichs. Während sich Steinmeier gegen die Gentechnik in der Landwirtschaft wendet, lobbyiert Folgart offen für die Anwendung der Risikotechnologie. Eine jüngst veröffentlichte Studie des Bundesverkehrsministeriums kommt zu dem Schluss, dass gerade der Öko-Landbau ein wesentlicher Impulsgeber für strukturschwache ländliche Räume ist. Folgart meinte bereits vor Jahren, dass der Öko-Bereich kein Wachstumspotential mehr bieten würde."
(Berlin) - Um mehr als 20 Cent je Kilogramm konnte der Molkereiabgabepreis für Deutsche Markenbutter angehoben werden. Wie aus Branchenkreisen zu vernehmen ist, haben die Molkereien diese höheren Abgabepreise für die nächsten zwei Monate beim Lebensmitteleinzelhandel durchsetzen können.
(Berlin) - Mitglied des Netzwerk Zukunftsstädte Coburg beteiligt sich mit einem multimedialen Online-Projekt zur Stadtgeschichte an eGovernment Wettbewerb.
(München) - Ab kommenden Montag (3. August 2009) sollen auch in Bayern die Daten der Empfänger von EU-Ausgleichszahlungen ins Internet gestellt werden. Dies hat die Bayerische Staatsregierung vor Kurzem entschieden. "Der Bauernverband steht nach wie vor dazu, alle Empfänger von staatlichen Hilfen, ob von Seiten der EU, des Bundes oder Freistaats gleich zu behandeln. Aber der Bauernverband bleibt dabei, das selektive Veröffentlichen einer einzigen Berufsgruppe ist nicht in Ordnung", sagte Matthias Borst, Leiter der Abteilung Agrarpolitik im Bayerischen Bauernverband. "Wir appellieren deshalb an Politik und Gesellschaft, fair mit den bayerischen Bauernfamilien und sachlich mit den Fakten umzugehen."
(Frankfurt am Main) - Die Bildungsgewerkschaft GEW beginnt heute (31. Juli 2009) mit der Urabstimmung über das Tarifergebnis im Sozial- und Erziehungsdienst. Alle GEW-Mitglieder, deren Beschäftigungsverhältnis vom neuen Tarifvertrag betroffen ist, sind aufgerufen ihr Votum abzugeben. Dazu finden in vielen Städten - insbesondere dort, wo Streikschwerpunkte waren - Versammlungen statt, auf denen das Tarifergebnis im Detail erläutert wird. "Ich gehe davon aus, dass das Ergebnis bei den Mitgliedern ganz überwiegend auf Zustimmung stößt", sagte Tarifexpertin Ilse Schaad, die die GEW in den Verhandlungen vertreten hatte.
(Berlin) - Die Ernährungsindustrie ist weiterhin bereit, ihre Paletten Zug-um-Zug zu tauschen. Dies ist das Ergebnis einer von der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) im Frühjahr 2009 durchgeführten Umfrage bei Logistikleitern aus der Ernährungsindustrie sowie bei Vertretern der Fachverbände.
(Berlin) - Ab 1. August erhalten Dieselfahrzeughalter 330 Euro in bar für den Einbau eines Partikelfilters. DUH fordert Ausweitung der Förderung auf Transporter und Busse. Regierungsprogramm zur Abgasreinigung von Dieselstinkern um mehr als eine Million Autos im Rückstand. Barförderung soll auch im kommenden Jahr weiterlaufen.
(Bonn) - Exotische Tiere oder die aus ihnen hergestellten Souvenirs sind beliebte Urlaubsmitbringsel. Der Deutsche Tierschutzbund weist deutsche Urlauber daher auf die damit verbundenen Tier- und Artenschutzprobleme hin. Viele Tier- und Pflanzenarten sind in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht, so der Verband in Bonn. Die Einfuhr exotischer Tierarten oder aus ihnen hergestellten Taschen, Gürtel oder Andenken verschärften somit ein massives Tierschutzproblem.
(Berlin) - Nicht einmal 1 Prozent des Wohnungsbestandes ist altersgerecht umgebaut - dies vor dem Hintergrund einer älter werdenden Bevölkerung. Nach Meinung der Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund besteht deshalb politischer Handlungsbedarf, vor allem im Steuerrecht und bei der Förderung. Nur wenn ausreichend geeignete Wohnungen zur Verfügung stehen, hat der Bürger eine echte Chance, solange wie möglich in den vertrauten vier Wänden zu bleiben.




