Verbands-Presseticker
(München) - Eine Kfz-Werkstatt kann für falsche Eintragungen in das Serviceheft haftbar gemacht werden, wenn es deswegen später zu Fahrzeugschäden kommt. Dies entschied das OLG München in seinem vom ADAC veröffentlichten Urteil (ADAJUR Nr. 83189) vom 2. April 2009.
(Kiel) - In den letzten Jahren hat sich die Situation auf den deutschen Wohnungs- und Immobilienmärkten grundlegend verändert. Nicht nur die Anbieterstruktur, sondern auch die Struktur der Wohnungsmärkte insgesamt hat sich gewandelt. Aus diesem Grunde untersucht das InWIS - Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung an der Ruhr-Universität Bochum im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie die aktuellen Trends auf dem deutschen Wohnungsmarkt. Dabei werden Untersuchungen in mehreren deutschen Städten durchgeführt, unter anderem auch in Kiel.
(Berlin) - Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) warnt in seinem jüngsten Konjunkturbericht vor einer weiteren Zunahme des internationalen Protektionismus. Dieser ginge nicht nur zu Lasten großer Unternehmen, sondern auch des exportorientierten deutschen Mittelstands.
(Berlin) - Der Deutsche Landkreistag (DLT) hat sich anlässlich des Streits um die Kosten der vorgesehenen Impfungen gegen die Schweinegrippe dafür ausgesprochen, derartige Behandlungen durch die Hausärzte durchführen zu lassen. Präsident Landrat Hans Jörg Duppré sagte: "Bei den zu erwartenden Massenimpfungen haben wir keine andere Wahl, als auf das flächendeckende und bewährte Netz der niedergelassenen Ärzte zurückzugreifen. So ist es möglich, in kurzer Zeit Millionen von Personen zu immunisieren. Hier sollten sich die Krankenkassen nicht ihrer Pflicht zur Kostenübernahme entziehen."
(Frankfurt am Main) - Durch den öffentlichen Aufruf zu Kaufzurückhaltung von HD-tauglichen Satelliten-Receivern wurden kürzlich unnötig Unsicherheiten bei den Verbrauchern hervorgerufen.
(Berlin) - Als ein Einfallstor zur Privatisierung des Strafvollzuges hat die Gewerkschaft der Polizei Pläne in Baden-Württemberg bezeichnet, bei der Einführung elektronischer Fußfesseln die Überwachung der Straftäter an private Firmen zu übergeben.
(Berlin) - Durch Verkehrsunfälle gibt es jährlich rund 3,5 Millionen Haftungsfälle. Davon werden ca. 90 Prozent in dem direkten Kontakt zwischen dem Versicherer des Schädigers, also dem Gegner, und dem Unfallopfer reguliert. Durch die Nicht-Einschaltung eines Verkehrsrechtsanwalts verzichten zahlreiche Geschädigte unwissentlich auf weiter gehende Forderungen, auf die sie einen Anspruch haben. Geradezu regelmäßig werden von den Versicherungen unberechtigt Stundenverrechnungssätze für die Reparaturkosten gekürzt auf die Tarife von nicht typengebundenen Werkstätten. Bei älteren Fahrzeugen wird häufig die Mehrwertsteuer unberechtigt abgezogen, Restwertangebote werden trotz Weiternutzung zu Lasten des Geschädigten berücksichtigt. Viele Geschädigte kennen ihre Ansprüche gar nicht, so z. B. den auf Haushaltsführungsschaden, Ersatz von Schutzkleidung etc. Da die Höhe des Schadens nicht eindeutig feststeht, ist es nur die "zweitbeste Idee", denjenigen nach der Höhe des Schadens zu fragen, der für die Kosten aufkommen muss, also den gegnerischen Versicherer.
(Berlin) - "Die Industrie in Ostdeutschland kommt vergleichsweise robust durch die Krise, teilweise sogar besser als in anderen Regionen, da sie sehr flexibel und weniger exportabhängig ist." Dies sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf am Mittwoch (29. Juli 2009) anlässlich einer Veranstaltung des Verbandes der Wirtschaft Thüringens in Erfurt.
(Berlin) - Schon jetzt sorgt das Motto der neuen Imagekampagne 2009 "Reisebüro. Hier fängt Ihr Urlaub an!" für Aufmerksamkeit bei den Kunden. Zahlreiche teilnehmende Reisebüros nutzen die Motive und den Slogan der Imagekampagne, die vom Deutschen Reiseverband (DRV) organisiert wird, bereits vor dem offiziellen Start am 13. November 2009 aktiv für ihre Werbung. So auch das TUI Travelstar ReiseCenter Karnstedt aus Nordhausen. Büroleiterin Sabine Karnstedt ist vom Motiv und Slogan der Kampagne begeistert und gibt Vollgas: Sie wird nämlich in Kürze ihr neues Auto mit dem Kampagnenmotiv, also dem "REISEBÜRO"-Schriftzug, und ihrer Adresse bekleben.
(Berlin) - Computerspiele sind bei Abiturienten deutlich beliebter als bei Menschen mit niedrigerem Schulabschluss. Fast jeder dritte Abiturient spielt am Rechner, an der Konsole oder mit dem Handy - bei Hauptschulabgängern hingegen nur jeder fünfte. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM heute (29. Juli 2009) in Berlin anlässlich der Leipziger Spielemesse "Games Convention Online" mit. Die Games Convention Online ist die weltweit erste Messe für Mobile- und Online-Spiele. "Mit dem Bildungsniveau wächst die Neigung zu Computerspielen", sagte Achim Berg, Vizepräsident des BITKOM. So werden auch Spielkonsolen von jedem elften Abiturient genutzt, aber nur von jedem 20. mit Hauptschulabschluss.





