Verbands-Presseticker
(Berlin) - Kontoauszugsdrucker ade? Immer mehr Bankkunden rufen ihre Kontoauszüge im Internet ab. Voraussetzung dafür ist eine entsprechende Vereinbarung mit der Bank und ein PC mit Internetanschluss. Vorteil für den Kunden: Der Weg zum Kontoauszugsdrucker in der Bankfiliale entfällt, ein aktueller Überblick über den Kontostand ist jederzeit möglich. Der Kunde bestimmt selbst, ob er die (in der Regel im PDF-Format) im Internet zur Verfügung gestellten Kontoauszüge ausdruckt und im Ordner ablegt oder auf seinem Computer elektronisch verwaltet.
(Berlin) - Bei einer beabsichtigten Vermietung ihrer Immobilie sollten Selbstnutzer Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten erst nach ihrem Auszug vornehmen lassen. Nur dann können diese Kosten als vorweggenommene Werbungskosten bei künftigen Mieteinnahmen steuerlich geltend gemacht werden. Auf ein entsprechendes Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) weist die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland hin (Az. IX R 51/08).
(Berlin) - Der Deutsche Landkreistag (DLT) trägt den gestern ausgehandelten Tarifkompromiss im Sozial- und Erziehungsdienst mit. Zwar gehe der Abschluss über die finanzielle Leistungsgrenze der Kommunen hinaus, allerdings sei zu begrüßen, dass damit nunmehr der Kita-Streik ein Ende gefunden habe. Präsident Landrat Hans Jörg Duppré sagte: "Endlich kann in den Einrichtungen wieder zu normalen Abläufen zurückgekehrt werden. Viel zu lange wurde der Tarifstreit auf dem Rücken von Eltern und Kindern ausgetragen." Er wies aber auch darauf hin, dass die Einigung keine Qualitätsverbesserung mit sich bringen würde. "Von daher bleibt der Punkt Qualität weiter auf der Tagesordnung."
(Mönchengladbach) - Etwa 57.000 Frauen erkranken jährlich in Deutschland an Brustkrebs. Damit ist dies die häufigste Krebsart bei Frauen. Um eventuell noch im Körper vorhandene Tumorzellen zu zerstören, bekommen viele Patientinnen nach der Operation eine Chemotherapie. Eine wissenschaftliche Arbeitsgruppe vom Brustzentrum Niederrhein in Mönchengladbach prüft nun, ob man Frauen mit Brustkrebs im Frühstadium diese belastende Therapie durch einen Gentest ersparen kann, ohne die Heilungschancen der Patientinnen zu verringern. Die Deutsche Krebshilfe unterstützt diese so genannte MINDACT-Studie, die auf zehn Jahre angelegt ist, mit über einer Million Euro.
(München) - Vor den Sommerferien sind die Zugriffszahlen bei den VIR- Mitgliedsportalen nochmals deutlich gestiegen.
(Köln) - Nach Angaben von UNICEF ist Deutschland als eines der letzten Länder Europas dem Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention gegen Kinderhandel, Kinderprostitution und Kinderpornografie beigetreten. "Dies ist ein seit langem überfälliger Schritt, um Kinderpornografie und Kinderhandel auch in Deutschland wirksamer zu bekämpfen", sagte Prof. Dr. Lothar Krappmann, Berichterstatter des UN-Ausschusses für die Rechte des Kindes und Komiteemitglied von UNICEF Deutschland. "Nur ein Bruchteil des tatsächlichen Ausmaßes der sexuellen Ausbeutung von Kindern ist bekannt. Deutschland ist jetzt in der Pflicht, genauer hinzusehen und zu helfen."
(Berlin) - Seit März 2009 unterstützt die Deutsche Kinderhilfe in Kooperation mit ihrem Landesverband Berlin-Brandenburg das Engagement des Oberhavel Netzwerks Gesunde Kinder für mehr Kinder- und Familienfreundlichkeit in der Region. Die Organisation beteiligt sich an der Finanzierung der Stelle einer Projektkoordinatorin.
(Berlin) - Ein Drittel der IT-Unternehmen spüren infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise eine Verschlechterung ihrer Finanzierungssituation. Das hat eine repräsentative Umfrage des Hightech-Verbandes BITKOM ergeben. Danach berichten 22 Prozent der Firmen, dass die Banken Kredite restriktiver vergeben als noch vor der Krise. 11 Prozent haben Schwierigkeiten bei der Refinanzierung über die Kapitalmärkte. "Die Kreditversorgung ist für die Unternehmen schwerer geworden", sagte BITKOM-Vizepräsident Heinz Paul Bonn. "Mit dem Andauern der Krise wird sich die Finanzierungssituation voraussichtlich weiter verschärfen." Der BITKOM rät kleinen und mittelständischen Unternehmen, neben dem Kredit von der Hausbank staatliche Fördermöglichkeiten zu prüfen. Bonn: "Mittelständlern und speziell Gründern steht ein umfangreiches öffentliches Förderangebot zur Verfügung, das von kostenloser Beratung über staatlich abgesicherte Bankkredite bis zur Eigenkapitalhilfe reicht."
(Berlin) - Die deutschen Apotheken punkten mit einem neuen Serviceangebot: Egal wo, egal wann - 24 Stunden, Tag und Nacht, hilft die im Auftrag der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände entwickelte iPhone App beim Auffinden der nächstgelegenen Notdienst-Apotheke. Damit wird der bereits 2008 entwickelte "22833 Apotheken-Notdienstfinder" neben Anruf-, Online- und SMS-Funktion nun auch mit einer speziellen iPhone-Anwendung ergänzt. Ab sofort können die mehr als eine Million deutschen iPhone- und iPod touch-Besitzer unter Ausnutzung der besonderen iPhone-Funktionen die nächstgelegene Apotheke per Klick abrufen, telefonisch kontaktieren und mit Entfernungsangabe, Kartenansicht und individueller Routenberechnung schnell und sicher erreichen.
(Frankfurt am Main) - Als "ein Resultat, das sich sehen lassen kann", hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) das Verhandlungsergebnis gewertet, das die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) und die Gewerkschaften ver.di und GEW gestern (27. Juli 2009) in Frankfurt a.M. erzielten. "Unser Ziel, das sozialpädagogische Berufsfeld aufzuwerten, haben wir erreicht. Damit haben wir einen Schritt nach vorne gemacht, der jedoch größer hätte ausfallen dürfen. Der Tarifvertrag Gesundheitsschutz wird zu deutlich besseren Arbeits- und Lernbedingungen insbesondere in den Kindertagsstätten führen. Für die meisten Berufsgruppen wird es - zum Teil deutlich - mehr Geld geben. Gerade die Erzieherinnen, die sehr viel zu den erfolgreichen Streikaktivitäten beigetragen haben, werden über das Lebensarbeitseinkommen gerechnet künftig besser verdienen", sagte GEW-Verhandlungsführerin Ilse Schaad. "Insbesondere ist es gelungen, die jungen, nach dem 1. Oktober 2005 eingestellten Erzieherinnen aus ihrem beschämend niedrigen Einkommensniveau herauszuholen."






