Verbands-Presseticker
(Berlin) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute (23. Juni 2009) den ersten deutschlandweiten Kandidatencheck zur Bundestagswahl 2009 im Internet veröffentlicht. Drei Fragen stellte der Umweltverband allen Direktkandidaten der fünf großen Parteien. Die Antworten zur Laufzeit von Atomreaktoren, zum Neubau von Kohlekraftwerken und zum Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft sind ab sofort auf www.bund.net/kandidatencheck zu finden.
(Meckenheim) - Herr Rechtsanwalt Sven Ballschmiede ist am 1. Mai 2009 zum Geschäftsführer des Deutschen Verbandes der Aromenindustrie e.V. (DVAI) sowie des Deutschen Verbandes der Riechstoff-Hersteller e.V. (DVRH) berufen worden. Herr Ballschmiede, 36 Jahre, war bisher als Anwalt in der Rechtsanwaltskanzlei Gide Loyrette & Nouel in Brüssel tätig.
(Berlin) - Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) fordert die Beibehaltung der Rente mit 67. Nur so sei der demographische Wandel für die gesetzliche Rentenversicherung finanzierbar. Das Alterseinkommen könne durch zusätzliche private Vorsorge gesichert werden.
(Berlin) - Am 23. Juni 2009 findet in Berlin die erste Nationale Krebskonferenz statt. Auf Einladung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und in Zusammenarbeit mit der Deutschen Krebshilfe, der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) sowie der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren (ADT) diskutieren Experten die Handlungsfelder des Nationalen Krebsplans. Dabei stehen die Krebs-Früherkennung, die Onkologischen Versorgungsstrukturen sowie die Patientenorientierung im Vordergrund. Ziel ist es, Defizite zu benennen, notwendige Maßnahmen zu ergreifen, die Aktivitäten auf dem Gebiet der Krebsmedizin zu bündeln und zu verstetigen.
(Stuttgart) - "An Werkrealschulen darf keine andere Systematik gelten als an Realschulen und Gymnasien", bekräftigte Landeshandwerkspräsident Joachim Möhrle erneut die Kritik des Baden-Württembergischen Handwerkstages (BWHT) am Konzept von Kultusminister Rau.
(Frankfurt am Main) - Die Hersteller von Anlagen zur Energieerzeugung werden auch 2009 überwiegend positive Umsatzzahlen zu vermelden haben und trotzen damit dem Abwärtstrend im produzierenden Gewerbe. Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung von VDMA Power Systems in Friedrichshafen bestätigte sich die weitgehend positive Prognose für diesen Maschinenbau-Fachzweig.
(Berlin) - Im Handwerk ist das Ausbildungsjahr 2009/2010 das "Jahr des Ausbilders". Zwei Schwerpunkte werden gesetzt: Schwerpunkt eins ist die Qualität in der Ausbildung - damit wird die Bedeutung der Wiedereinführung der Ausbildereignungsverordnung zum 1. August 2009 unterstrichen. Schwerpunkt zwei ist die Quantität - das Handwerk hat sich im Ausbildungspakt zur Schaffung neuer Lehrstellen verpflichtet, um allen ausbildungsfähigen und -willigen Schulabgängern die Ausbildung zu ermöglichen.
(Bremen) - Vom 4. bis 11. November 2009 findet eine branchenübergreifende Unternehmerreise der Handelskammer Bremen in Kooperation mit der Deutschen Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika (AHK) sowie den Industrie- und Handelskammern Bremerhaven, Oldenburg und Stade nach Südafrika statt. Stationen der Reiseroute werden Johannesburg, Kapstadt, Port Elizabeth und Durban sein.
(Berlin) - Vor einer sinkenden Konkurrenzfähigkeit des Staatsdienstes auf dem deutschen Arbeitsmarkt hat der dbb am Internationalen Tag des öffentlichen Dienstes (23. Juni 2009) gewarnt. Bundesvorsitzender Peter Heesen verwies auf die jüngsten Zahlen, die das Statistische Bundesamt aus diesem Anlass vorgelegt hatte und forderte einen sofortigen Stopp des Personalabbaus. "Nur noch 4,5 Millionen Menschen arbeiteten Mitte 2008 im öffentlichen Dienst. Zehn Jahre zuvor waren es noch fast 5,1 Millionen. Weiteren Stellenstreichungen muss sofort ein Riegel vorgeschoben werden, sonst kann der öffentliche Dienst nicht länger für die zuverlässige Erfüllung seiner vielfältigen Aufgaben garantieren."
(Bonn) - Den veränderten Rahmenbedingungen für den Steinkohlenbergbau sowie dem Strukturwandel der bergbaulichen und bergbaunahen Berufstätigkeiten in Deutschland trägt der neue Bergbautechnologe Rechnung, der den bisherigen Bergmechaniker ersetzt. Die neue Berufsstruktur mit den beiden Fachrichtungen Tiefbautechnik und Tiefbohrtechnik berücksichtigt die unterschiedlichen Bereiche und Branchen, in denen der Beruf ausgebildet und eingesetzt wird. Während der Bergbau früher eine reine Männerdomäne war, ist der Beruf jetzt auch Frauen zugänglich. Die Erarbeitung der Ausbildungsordnung durch Experten der Wirtschaft wurde vom Kuratorium der Deutschen Wirtschaft für Berufsbildung koordiniert. Die Verordnung tritt am 1. August 2009 in Kraft. Die Ausbildung dauert drei Jahre.





