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Verbands-Presseticker

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ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

(Berlin) - Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt grundsätzlich den heutigen (20. Mai 2009) Kabinettsbeschluss zur verkürzten Anwartschaft für unstetig Beschäftigte. "Es ist gut, dass die Koalition noch in dieser Legislaturperiode eine soziale Absicherung für die prekärsten Beschäftigungsformen schafft. Für viele Betroffene im Rundfunk, Film- und Kulturbereich läuft der vorliegende Gesetzentwurf allerdings ins Leere. Der Schritt geht in die richtige Richtung, ist jedoch halbherzig", sagte der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke. Wesentlicher Kritikpunkt bleibe die vorgesehene sechs-Wochenfrist, hier wären mindestens zwei Monate notwendig. Auch die Verdienstgrenze von 30.240 Euro sei zu niedrig angesetzt. "ver.di wird sich im nun anstehenden parlamentarischen Beratungsverfahren für Nachbesserungen stark machen und gegebenenfalls im geplanten Evaluierungsverfahren Druck auf die nächste Bundesregierung machen", kündigte Werneke an.

Centralvereinigung Deutscher Wirtschaftsverbände für Handelsvermittlung und Vertrieb (CDH) e.V.

(Berlin) - Es mag paradox erscheinen, gerade in einer Zeit, die alle Kräfte bindet und alle Anstrengungen erfordert, sich Zeit zu nehmen für Weiterbildung. Aber gerade solche Zeiten sind geeignet, einmal innezuhalten und über den Tellerrand zu schauen. Es geht in Krisenzeiten nicht nur darum, immer mehr Einsatz zu bringen, unter Umständen kann man auch damit auf der Stelle treten, wenn es tatsächlich in einem bestimmten Bereich keine Perspektiven gibt. Es kann unter solchen Umständen vielmehr bedeutend wichtiger sein, andere Strategien zu entwickeln und Wege zu finden, um alternative oder zusätzliche Marktfelder zu erschließen, die zukunftsfähig sind. Dafür bedarf es oft Anstöße von außen, um aus den ausgetretenen Pfaden herauszukommen. Weiterbildungsveranstaltungen im Vertrieb bieten solche Möglichkeiten.

Deutscher Naturschutzring (DNR) - Dachverband der deutschen Natur- und Umweltschutzverbände e.V.

(Bonn) - Zum 60-jährigen Jubiläum der Bundesrepublik Deutschland hat der Deutsche Naturschutzring (DNR) heute (20. Mai 2009) in Berlin den gleichzeitigen Niedergang der deutschen Landschaft kritisiert. "Ungehemmter Landschaftsverbrauch, agrarische Großstrukturen und rücksichtslose Zerstückelung der Landschaft haben dazu beigetragen, dass in den vergangenen 60 Jahren etwa die Hälfte aller Tiere und Pflanzen in Deutschland auf die Liste der bedrohten Arten gerückt ist", bilanzierte DNR-Präsident Hubert Weinzierl kritisch und beklagte, dass es deshalb "aus Sicht des Naturschutzes nicht allzu viel zu feiern" gebe.

Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU)

(Berlin) - Anlässlich des Tages der Biologischen Vielfalt (22. Mai 2009) hat der NABU ein Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefordert. Ziel sei es, die von der Bundesregierung bereits im Herbst 2007 beschlossenen Naturschutzmaßnahmen (Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt) gegen den Verlust von Arten und Lebensräumen zu bündeln und gemeinsam mit Bundesländern, Kommunen, Eigentümern und Landnutzern voranzutreiben.

Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. (BDA)

(Berlin) - Anlässlich des heutigen (20. Mai 2009) Kabinettsbeschlusses zur Kurzarbeit erklärt Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt: Ich begrüße die beschlossene Kostenentlastungen bei der Kurzarbeit. Die volle Beitragserstattung ohne weitere Bedingungen nach sechs Monaten Kurzarbeit ist ein wichtiger Schritt, um die Beschäftigten auch bei schlechter Auftragslage in den Unternehmen zu halten.

Sozialverband Deutschland e.V. - Bundesverband (SoVD)

(Berlin) - Zur Debatte um Rationierung beim Ärztetag erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer: Die Rationierung medizinischer Leistungen für Kassenpatienten ist ein Irrweg. Es ist gut, dass sich dagegen eine breite gesellschaftliche Ablehnungsfront formiert und dieser Vorstoß auch innerhalb der Ärzteschaft umstritten ist.

Deutscher Tierschutzbund e.V.

(Bonn) - Kommenden Freitag (22. Mai 2009) erinnert der Internationale Tag der biologischen Vielfalt die Staatengemeinschaft an ihre Verantwortung, die Artenvielfalt zu erhalten sowie Tiere und Pflanzen und deren Lebensräume zu schützen. So lautet das Ziel des Übereinkommens, welches 1992 bei der Konferenz der Vereinten Nationen zu Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro ausgehandelt wurde. Im Widerspruch dazu steht die weltweit immer noch fortschreitende Zerstörung von Lebensräumen und Arten durch den Menschen. Der Deutsche Tierschutzbund macht zum Tag der biologischen Vielfalt darauf aufmerksam, dass auch in Deutschland zahlreiche Tierarten bedroht sind.

Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI)

(Bonn) - Als Reaktion auf den Wegfall der CMA gründeten die Hauptexportbranchen der deutschen Lebensmittelindustrie am 6. Mai "German Food e.V."

IG BAU - Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt

(Frankfurt am Main) - Mit Befremden reagiert die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) auf die Absage des für den 25. Mai vereinbarten Verhandlungstermins durch den Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV). Diese war nach der vierten Verhandlungsrunde gestern (19. Mai 2009) am späten Abend im Büro der IG BAU eingegangen. Grund für die Absage ist ein angebliches Junktim zwischen den Themen Lohnerhöhung der gewerblichen Beschäftigten und dem Abschluss von Tarifverträgen für die angestellten Beschäftigten im Gebäudereiniger-Handwerk.

Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) - Bundesgeschäftsstelle

(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband lehnt Überlegungen, die Gewerbesteuerpflicht auf Freiberufler auszuweiten, strikt ab. Die Gewerbesteuer für Freiberufler würde eine zusätzliche Belastung von freien Journalistinnen und Journalisten darstellen, die keinesfalls hinnehmbar sei, erklärte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Hintergrund sind Äußerungen des Berliner Finanzsenators Ulrich Nußbaum, der angekündigt hatte, sich für eine Ausdehnung der Gewerbesteuer auf die Angehörigen der freien Berufe im Bundesrat einsetzen zu wollen. Nach Nußbaums Worten solle ein Freibetrag Geringverdiener vor der zusätzlichen Steuer schützen. Über die Höhe dieses Freibetrags machte er keine Angaben.

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