Verbands-Presseticker
(Mainz) - Die augenärztliche Grundpauschale muss deutlich steigen. Nur so lässt sich die moderne, wohnortnahe augenärztliche Versorgung aller Patienten erhalten. Das machten rund 300 Augenärzte und ihre Mitarbeiter gestern Morgen (18. Mai 2009) vor der Rheingoldhalle in Mainz unüberhörbar klar.
(Frankfurt am Main) - Wie kann die Fenster- und Fassadenbranche in Europa Einfluss nehmen? Welche Entscheidungen fallen in Brüssel? Was ist der Stand der europäischen Normung? Diese und andere Fragen standen im Zentrum des Jahreskongresses der deutschen Fensterverbände am 8. und 9. Mai in Brüssel mit mehr als 160 Teilnehmern. Fachvorträge und ein Besuch im Europäischen Parlament vermittelten einen Eindruck von der Komplexität und dem Nutzen europäischer Politik.
(Kiel/Frankfurt am Main) - Nach der gestrigen (18. Mai 2009) Entscheidung des Arbeitsgerichts Kiel sind die Streiks an Einrichtungen des Sozial- und Erziehungsdienstes rechtswidrig. Antragsgemäß erließ das Gericht eine Einstweilige Verfügung, mit der ver.di der Aufruf zum Streik für den 19. Mai 2009 in Kiel untersagt wurde. (Az. 4 GA 23 b/09)
(Berlin) - Anlässlich der Messe "transport logistic" stellten am 13. Mai 2009 Logistikdienstleister mit langjährigen Türkei-Erfahrungen die enormen Potentiale des türkischen Logistikmarktes für ausländische Investoren vor. Rund 180 Teilnehmer folgten der Einladung des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes (DSLV) zum Symposium "Logistikpotentiale im Wachstumsmarkt Türkei". Unter der Moderation des Präsidenten des DSLV Michael Kubenz wurden die Vor- aber auch Nachteile des Logistikstandortes Türkei deutlich herausgestellt.
(Düsseldorf) - Ziel der neuen Richtlinie VDI 2308 Blatt 1 ist das Etablieren eines Verfahrens zur Risikoabschätzung der Gesundheitsgefährdung im Immissionsschutz. Die Richtlinie der Luftreinhaltungsexperten des VDI beschreibt die Risikoabschätzung in ihren einzelnen Schritten.
(Berlin) - Der Vorstand der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) hat anlässlich seiner Sitzung vom 18. Mai 2009 den PLANAK-Beschluss zur Einführung einer zusätzlichen Agrarumweltmaßnahme "Klimaschonender Anbau von Körnerleguminosen" ab 2010 begrüßt. Hierfür sind in einer fünfjährigen Verpflichtung jährlich mindestens 10 Prozent Körnerleguminosen auf der bestehenden Ackerfläche des Betriebes anzubauen. Als Förderung sind im PLANAK-Beschluss 220 Euro je Hektar Körnerleguminosenanbaufläche aufgeführt. Diese Maßnahme kann mit anderen Agrarumweltmaßnahmen wie z.B. "Vielfältige Fruchtfolgen" oder "Mulch- und Direktsaat" kombiniert werden. Mit dem PLANAK-Beschluss ist in Deutschland der Rahmen gesetzt, den die Bundesländer für ihre Förderung einer markt- und standortangepassten Landbewirtschaftung nutzen können.
(Berlin) - "Der Kampf gegen die Armut in der Bundesrepublik muss endlich ernsthaft auf die politische Tagesordnung, gerade angesichts der gegenwärtigen Krise", forderte der Bundesgeschäftsführer des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarität Dr. Bernd Niederland am Montag (18. Mai 2009) in Berlin. "Es handelt sich um eine tiefe soziale und regionale Spaltung des Landes und der Gesellschaft mit weit reichenden Folgen. Deshalb unterstützt unser Verband die Forderung des Paritätischen Gesamtverbandes, den Regelsatz für Leistungen der Grundsicherung bei Langzeitarbeitslosigkeit, im Alter und bei Erwerbsminderung auf mindestens 440 Euro deutlich zu erhöhen. Das wäre ein erster Schritt, die Armut endlich wirksam zu bekämpfen."
(Berlin) - Gewinner der "Goldenen Immo Idee 2009" ist der Münchener Wohnungsunternehmer Josef Kastenberger, geschäftsführender Gesellschafter der JK Wohnbau. Mit dem Preis für Immobilienwerbung und -kommunikation, den das AIZ-Immobilienmagazin und Immonet.de in diesem Jahr zum dritten Mal ausgelobt haben, werden Einfallsreichtum und Experimentierfreude im täglichen Wettbewerb um die Aufmerksamkeit potenzieller und bestehender Kunden prämiert. Der Pokal, eine Glühbirne in einem Glaskubus als Sinnbild für den Geistesblitz, wurde Josef Kastenberger im Rahmen des IVD-Immobilientages in Hamburg überreicht.
(Mainz) - Auf seiner 115. Hauptversammlung am 16. und 17. Mai 2009 in Niedernhausen bei Wiesbaden hat der Ärzteverband Marburger Bund (MB) eine zunehmende Rationierung medizinischer Leistungen kritisiert und eine offene Debatte über die Leistungsmöglichkeiten des Gesundheitswesens gefordert. "Leistungseinschränkungen resultieren dann, wenn die Finanzierung des Gesundheitssystems nicht mit den medizinischen Möglichkeiten Schritt hält. Wenn es nicht mehr möglich ist, das Leistungsversprechen finanziell abzusichern, dann muss offen entschieden werden, welche Leistungen auf jeden Fall erbracht und bezahlt werden und welche nur dann, wenn das Geld reicht", erklärte der 1. Vorsitzende des MB, Rudolf Henke.
(Mainz/Berlin) - "Von 27 Regulierungsinstrumenten setzen elf beim Vertragsarzt an. Wiederum die Hälfte davon zielt auf die Steuerung von Menge und Preis. Damit trifft die Hauptlast der Ausgabensteuerung die Kolleginnen und Kollegen in den Praxen. Die können das aber gar nicht mehr!" Das hat Dr. Carl-Heinz Müller, Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), gestern (18. Mai 2009) in Mainz festgestellt. Dort fand die Vertreterversammlung der KBV am Vortag des Deutschen Ärztetages statt. Die Vertreterversammlung hat sich angesichts des beginnenden Wahlkampfes zur Bundestagswahl im September auf einen Forderungskatalog geeinigt. Dieser beinhaltet auch die Neuausrichtung der Arzneimittelversorgung. Demnach darf nur die primäre Verantwortung für die Arzneimittelgrundversorgung beim teilnehmenden Arzt liegen. "Ein einzelner Wirkstoff kann von zahlreichen Regulierungsinstrumenten erfasst sein. Aus- und Wechselwirkungen der gesetzlichen Regulierungen sind für den Vertragsarzt völlig unüberschaubar geworden. Die Lösung liegt in einer neuen Aufgabenteilung", so Müller. So solle die Verantwortung für die Festlegung der Arzneimittelpreise künftig ausschließlich im Regelungsbereich von Krankenkassen und Pharmaindustrie liegen.






