Verbands-Presseticker
(Leipzig) - Die staatliche Förderung nach dem 5. Vermögensbildungsgesetz ist in den letzten Jahren in den Schatten der Riester-Rente getreten. "Dennoch sollte diese Begünstigung nicht in Vergessenheit geraten", erinnert Andrea Hoffmann, Finanzexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen. "Verbraucher sollten nach Möglichkeit staatliche Förderungen immer nutzen." Seit 1. April gibt es nun verbessere Anreize, die den Abschluss weiterer Sparverträge fördern sollen.
(Berlin) - "Es ist richtig, wenn die Bundesnetzagentur den funktionierenden Wettbewerb im Energiemarkt bestätigt. Es ist jedoch falsch, wenn der Eindruck erweckt wird, die Energieunternehmen hätten günstige Bedingungen für Netzinvestitionen." Das erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), zum Jahresbericht 2008 der Bundesnetzagentur.
(Brüssel) - Die EU-Parlamentarier wollen bei der neuen Antidiskriminierungsrichtlinie Erleichterungen für Kleinstbetriebe schaffen.
(Frankfurt am Main) - Mit dem Schwerpunkt "The ART of Meetings made in Germany" lädt das GCB German Convention Bureau e.V. während der Messe IMEX zum Besuch des Deutschland-Standes ein. Die "IMEX - incorporating Meetings made in Germany - The Worldwide Exhibition for incentive travel, meetings and events" öffnet vom 26. bis zum 28. Mai 2009 in Halle 8 der Messe Frankfurt ihre Tore.
(Berlin) - Einen Masterplan Personenverkehr haben heute (2. März 2009) Verbraucherschützer und Schienenlobby auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin gefordert. Der Verbraucherzentrale Bundesverband und die Allianz pro Schiene appellierten an die Politik, den öffentlichen Verkehr als "unverzichtbaren Problemlöser im Zeitalter des Klimawandels" anzuerkennen und entsprechend zu fördern. "Wir brauchen für Deutschland dringend einen Masterplan Personenverkehr. Nur so kann bezahlbare und umweltschonende Mobilität auf Dauer für alle gewährleistet werden", sagte Klaus-Dieter Hommel, Vorsitzender der Allianz pro Schiene. Diese doppelte Herausforderung der kommenden Jahre und Jahrzehnte sei nur mit Hilfe eines Masterplans Personenverkehr zu meistern, den die Bundesregierung koordinieren müsse. "Die Politik muss verbindlich festlegen, um wie viel Prozent der Anteil des öffentlichen Verkehrs am Gesamtverkehr gesteigert werden soll und wie dieses Ziel bis wann erreicht werden soll", so Hommel.
(Frankfurt am Main) - Der Pkw-Inlandsmarkt hat im März 2009 sprunghaft zugelegt. Mit einem Zulassungsvolumen von 401.000 Pkw stieg der Inlandsabsatz um 40 Prozent auf das höchste Volumen seit dem Wiedervereinigungsboom 1992. Im ersten Quartal ist der deutsche Pkw-Markt um 18 Prozent auf über 868.000 Einheiten gewachsen.
(Berlin) - Im Vorfeld der morgigen (3. März 2009) Diskussionen im Bundesrat kritisiert der NABU die Pläne einiger Bundesländer bei der Novelle des Bundeswaldgesetzes auf die Mindestanforderungen für eine nachhaltige Forstwirtschaft zu verzichten. "Dabei sind diese ein zentraler Bestandteil der Novelle. Sie zu streichen wäre ein Rückschritt für die nachhaltige Waldbewirtschaftung in Deutschland ," kritisierte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.
(Berlin) - Der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Dr. Helmut Born, begrüßt die Förderung von Forschungsvorhaben zur praxisgerechten Alternative der Kastration von Ferkeln durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). So will die Universität Bonn zusammen mit Besamungsstationen und Zuchtorganisationen untersuchen, ob mit Hilfe der Züchtung der Anteil an Ebern mit Ebergeruch verringert werden kann. Auch sollen Verfahren entwickelt werden, mit denen Fleischpartien im Schlachthof erkannt werden, die den vom Verbraucher abgelehnten typischen Ebergeruch beim Kochvorgang entwickeln. Die Förderung des Projektes in Höhe von 1 Millionen Euro durch das BMELV sei ein wichtiger Beitrag, um künftig auf die Kastration bei Ferkeln verzichten zu können, erklärte Born.
(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband hat Journalistinnen und Journalisten davor gewarnt, bei der Anmeldung zum NPD-Bundesparteitag am kommenden Wochenende (3./5. April 2009) in Berlin ihren Personalausweis oder Reisepass vorzulegen. Die Akkreditierung mit dem gültigen Presseausweis müsse der NPD ausreichen, betonte DJV-Pressesprecher Hendrik Zörner. Die NPD verlangt für die Akkreditierung zu ihrem Parteitag die Vorlage von Personalausweis oder Reisepass sowie Presseausweis. "Die persönlichen Daten von Journalistinnen und Journalisten gehen die NPD nichts an", betonte Zörner. Für die NPD müsse wie für alle anderen Parteien auch der vom DJV und anderen Verbänden ausgestellte Presseausweis als Legitimation ausreichen.
(Düsseldorf) - Den komplexen Vorgängen an der Oberfläche des Auges widmet sich der Kongress "Kontaktlinsen und Trockenes Auge", den der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands am 9. und 10. Mai in Wiesbaden veranstaltet.






