Verbands-Presseticker
(Berlin) - Wer Deutschlands Superstar werden möchte, muss sich durch eine Fülle von Mottoshows singen - und außerdem tanzen können und schön sein. Wer ein Datenschutzbeauftragter werden möchte (egal ob beim BKA, bei Lidl oder anderswo), muss weder singen noch tanzen können noch schön sein. Im Grunde muss er gar nichts, außer einmal in einem inhaltsleeren Seminar sitzen.
(Berlin) - Heute (1. Dezember 2008) beginnt im polnischen Posen die 14. UN-Klimakonferenz und damit der Endspurt für ein Post-Kyoto-Abkommen, das nächstes Jahr in Kopenhagen beschlossen werden soll. Derzeit ist lediglich bis 2012 geregelt, wie die Staatengemeinschaft das Klima schützen will.
(Berlin) - Anlässlich der Anrufung des Vermittlungsausschusses durch den Bundesrat in Sachen Arbeitsmigrationssteuerungsgesetz erklärt Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt: Die Anrufung des Vermittlungsausschusses durch den Bundesrat begrüße ich sehr. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen, das in seinen Ansätzen richtige Gesetz zu verbessern: Zum einen muss die Mindesteinkommensgrenze für die Erteilung einer Niederlassungserlaubnis an hochqualifizierte Zuwanderer von 63.600 Euro auf 45.000 Euro gesenkt und zum anderen die Mindestinvestitionssumme von 500.000 Euro für Zuwanderer, die in Deutschland als selbstständige Unternehmer tätig werden wollen, auf 250.000 Euro halbiert werden.
(Frankfurt am Main) - Die Branchenumfrage zum Elektronischen Publizieren geht in die zweite Runde: Noch bis zum 19. Dezember 2008 können Verlage an der Befragung zur Ermittlung des Index Elektronisches Publizieren, kurz EPIX, teilnehmen. Dieser wird vierteljährlich unter dem Dach des Arbeitskreises Elektronisches Publizieren (AKEP) im Börsenverein des Deutschen Buchhandels gemeinsam mit der Kommission Online der Deutschen Fachpresse errechnet. Der EPIX misst die Erwartungen deutscher Verlage an digitale Medien und bildet die Stimmung der Branche zum Elektronischen Publizieren ab. Hierfür werden die vier Basis-Kennzahlen Umsatz, Gewinn, Mitarbeiterzahl und Sachinvestitionen zugrunde gelegt. Erstmals wird es mit der aktuellen Erhebung möglich, Entwicklungen und Trends im Bereich Elektronisches Publizieren zu dokumentieren.
(Berlin) - Die Zahl zuzahlungsbefreiter Arzneimittel steigt auf fast 10.000 Präparate an. Auf diese gute Nachricht für alle gesetzlich versicherten Patienten weist die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hin. Zum 1. Dezember sind genau 9.676 verschiedene Arzneimittelpackungen zuzahlungsbefreit. Die ABDA empfiehlt den Patienten, bei der Rezepteinlösung in der Apotheke gezielt nach zuzahlungsbefreiten Medikamenten zu fragen. In Deutschland sind Apotheken gesetzlich verpflichtet, die Zuzahlungen zugunsten der Krankenkassen einzusammeln und an diese weiterzuleiten.
(Berlin) - Sicherheit ist in diesen Monaten bei der Geldanlage Trumpf. Dabei sind Sparbuch oder Termingeld eher kurzfristige Anlagen. Für einen gesunden Mix beim Vermögen sollten aber immer auch längerfristige Anlagen dabei sein. Einfach, weil die eine höhere Rendite erzielen. Und da empfehlen sich zum Beispiel Anleihen, Aktien, Fonds und zahlreiche andere Wertpapiere.
(Berlin) - Als unerlässlich bezeichnete DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki am Freitag (28. November 2008) in Berlin die Ausweitung des Entsendegesetzes auf weitere Branchen und forderte insbesondere die CDU/CSU auf, ihre Anti-Haltung in dieser Frage aufzugeben.
(Berlin) - Rund 75.000 Soldatinnen und Soldaten auf Zeit, die ihren Dienst bei der Bundeswehr vor dem 1. Januar 2006 begründet haben, können jetzt aufatmen. Der Deutsche Bundestag hat heute (28. November 2008) entschieden, dass weiterhin ein Steuerfreibetrag von 10.800 Euro bei der Auszahlung ihrer Übergangsbeihilfe (auch "Abfindung" bzw. "Ausscheidergeld" genannt) gilt.
(Berlin) - Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) appelliert an alle Beteiligten aus Bund und Ländern, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren und die Novelle des BKA-Gesetzes nicht endgültig scheitern zu lassen, so der GdP-Bundesvorsitzende Konrad Freiberg nach der heutigen (28. November 2008) Ablehnung des Gesetzes im Bundesrat. Das Bundeskriminalamt, so Freiberg, habe durch eine Änderung des Grundgesetzes erweiterte Aufgaben bei der Terrorabwehr erhalten, nun müsse es auch über die dafür notwendigen Instrumentarien verfügen dürfen. Auf keinen Fall dürfe man sich jetzt in die parteipolitische Schmollecke zurückziehen und sich mit gegenseitigen Schuldvorwürfen überziehen.
(Berlin) - Die deutschen Zeitschriftenverleger begrüßen die sich abzeichnende Ablehnung des BKA-Gesetzes durch den Bundesrat. "Wir hoffen, dass der Vermittlungsausschuss einen angemessenen Quellenschutz für Journalisten in das Gesetz schreibt", erklärt ein Sprecher des VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger. Die zuletzt durch die Vorratsdatenspeicherung gesteigerte Abschreckung potenzieller Informanten der Presse würde sonst intensiviert.





