Verbands-Presseticker
(Frankfurt am Main) - Bücher wälzen liegt im Trend - eine deutliche Mehrheit der Deutschen greift zum Buch, um sich weiterzubilden. Ob für Schule, Beruf oder Freizeit, mehr als 70 Prozent der Lernmediennutzer kauft eher Bücher als Software, Karteikästen und Hörbücher. Das ergibt eine repräsentative Studie des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels zu Buchkäufern und Lesern.
(Berlin) - Als äußerst alarmierend bezeichnet der Paritätische Wohlfahrtsverband die Ergebnisse der aktuellen IAB-Studie zu den Perspektiven Jugendlicher und junger Erwachsener im Hartz IV-Bezug. Danach findet nur jeder dritte Jugendliche langfristig aus dem Hilfebezug heraus. Der Verband übt heftige Kritik an dem vorliegenden Gesetzesentwurf zur Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente und bekräftigt eine Forderung nach einer grundlegenden Reform der Ausbildungsförderung für Jugendliche im Hartz IV-Bezug.
(Berlin) - Gütesiegel von Versandapotheken können irreführend sein, wenn sie den Verbrauchern nicht vorhandene Sicherheitsstandards vortäuschen. Zudem sind Gütesiegel von Internetapotheken keineswegs fälschungssicher und deshalb kaum verlässlich. Darauf macht die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände anlässlich eines (noch nicht rechtskräftigen) Urteils des Landgerichts Darmstadt aufmerksam, das einer Versandapotheke die irreführende Verwendung des "BVDVA-Gütesiegels" untersagte. Damit bestätigten die Richter die Auffassung der Wettbewerbszentrale, einer Selbstkontrollinstitution der Wirtschaft für fairen Wettbewerb.
(Leipzig) - Nachdem einige Gasversorger die Senkung ihrer Gaspreise in Aussicht gestellt haben, sollte man annehmen, dass auch die Strompreise dem allgemeinen Trend folgen würden. Doch weit gefehlt. Bundesweit erhöhen weit über 300 Stromversorger ab 1. Januar 2009 ihre Strompreise deutlich. Im Freistaat Sachsen beglücken voraussichtlich 15 Stromversorger die Verbraucher mit dieser "Weihnachtsüberraschung".
(Düsseldorf) - In den vergangenen anderthalb Jahren ist die Zahl der Menschen ohne Krankenversicherung in Deutschland deutlich zurückgegangen. Zwischen April 2007 und September 2008 haben rund 120 000 zuvor Nichtversicherte wieder Versicherungsschutz gefunden.
(Berlin) - "Das harte Ringen um die Reform der Erbschaftsteuer hat sich zwar gelohnt. Aber die Nachbesserungen, insbesondere die komplette Freistellung von der Erbschaftsteuer, sind mit zu hohem bürokratischem und finanziellem Aufwand für die Familienunternehmen verbunden." Das sagte BDI-Präsident Jürgen R. Thumann zur heute (27. November 2008) beschlossenen Reform der Erbschaftsteuer im Deutschen Bundestag.
(Berlin) - Wie soll in Zukunft die außergerichtliche Schlichtung im Öffentlichen Fernver-kehr aussehen? Über verschiedene Modelle wurde heute (27. November 2008) in Berlin auf einer Tagung der Schlichtungsstelle Mobilität diskutiert. Fest steht, dass es auch nach Auslaufen der Finanzierung der Schlichtungsstelle Mobilität beim Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) Schlichtung im Fernverkehr geben wird. Ein entsprechender Paragraph wurde auf Drängen des VCD und anderer Verbraucherverbände in den im Oktober veröffentlichten Gesetzentwurf für Fahrgastrechte aufgenommen. Angedacht ist, dass die Deutsche Bahn AG gemeinsam mit anderen Bahn- und Flugunternehmen ein Konzept für eine unabhängige verkehrsträgerübergreifende Schlichtungsstelle erarbeitet, die von den Unternehmen finanziert wird. Bisher arbeiten die Verkehrsunternehmen freiwillig mit der Schlichtungsstelle Mobilität zusammen. Dieses vom Bundesministerium für Verbraucherschutz finanzierte Modell läuft noch bis Ende 2009.
(Berlin) - "Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen lehnt die geplante Änderung der Regelung zum Grundsteuererlass ab", erklärte Lutz Freitag, Präsident des GdW anlässlich der morgigen (28. November 2008) Verabschiedung des Jahressteuergesetzes 2009 im Bundestag. "Diese Neuregelung käme faktisch einer Abschaffung des § 33 Grundsteuergesetzes gleich und würde Mieter und Vermieter von Gebäuden, die von Leerstand betroffen sind und die ohnehin schon dadurch belastet sind, zusätzlichen Schaden zufügen", so Freitag.
(Berlin) - Hightech-Produkte gehören in diesem Jahr wieder zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken. 40 Prozent aller Deutschen wollen zu Weihnachten Elektronikprodukte wie Computer und Flachbildfernseher, oder digitale Spiele und Software kaufen. Besonders gefragt sind Hightech-Geschenke bei Männern. Die Hälfte der befragten männlichen Verbraucher plant den Einkauf von Elektronikprodukten im Weihnachtsgeschäft, bei den Frauen ist es dagegen nur ein Drittel. Das hat eine repräsentative Umfrage des Branchenverbands BITKOM unter 1000 Bundesbürgern ab 14 Jahre ergeben, die das Marktforschungsinstitut Forsa durchgeführt hat. "Die Weihnachtseinkäufer profitieren davon, dass die Preise für Hightech-Geräte in diesem Jahr noch einmal kräftig gesunken sind", sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. So sind Digitalkameras inzwischen für unter 100 Euro zu haben und die neuen Mini-Notebooks für weniger als 400 Euro. Die Durchschnittspreise für Flachbildfernseher sind innerhalb eines Jahres um fast 10 Prozent auf 880 Euro gesunken.
(Essen) - Völlig unverständlich ist, warum sich die Bundesregierung in dieser Zeit mit aller Kraft weiterhin für die Einführung einer neuen, zweiten Ökosteuer einsetzt, so der VIK - die Interessenvertretung der industriellen und gewerblichen Energiekunden. Angesichts der gravierenden Finanz- und Bankenkrise sowie deren katastrophalen Auswirkungen auf die Realwirtschaft werden konträr dazu sowohl nationale als auch internationale Forderungen anerkannter Institutionen nach Steuersenkungen immer lauter.




