Verbands-Presseticker
(Brühl) - Bei Beteiligungen an Firmen im Ausland sind die mit der Bundesrepublik Deutschland und dem anderen Land geschlossenen Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zu beachten, damit es für den Anleger nicht zu teuren Überraschungen kommt.
(Bonn) - Nach Auffassung der Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM) sind die Briefzusteller der Deutschen Post aufgrund des Personalmangels nicht nur in den Ballungsgebieten überlastet, sondern bundesweit. "Es ist eben nicht so, wie die Deutsche Post immer behauptet, dass nur in Ballungsgebieten personelle Engpässe und damit Zustellprobleme bestehen", so der DPVKOM-Bundesvorsitzende Volker Geyer. Dies belegt die jetzt bekannt gewordene regionale Verteilung der 1.000 neuen Briefzusteller, die die Deutsche Post nun befristet einstellen will. So erhalten alle 49 Niederlassungen zusätzliches Personal, darunter auch Niederlassungen in eher ländlichen Gebieten wie Würzburg, Herford oder auch Neubrandenburg.
(Berlin) - Zu diesem Ergebnis kommt eine heute (26. November 2008) vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)veröffentlichte Studie "Nanotechnologien: Was Verbraucher wissen wollen". Kritisch sehen die Verbraucher den Einsatz von Nanopartikeln vor allem in Lebensmitteln, Kosmetika und Textilien.
(Berlin) - In einem Gespräch mit der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), Frau Ursula Heinen, MdB, hat der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks die Absicht der EU-Kommission zur Reduzierung des Salzgehaltes in Bot und Backwaren erörtern können. ZV-Präsidiumsmitglied Michael Wippler betonte die nachteiligen Folgen für das deutsche backende Gewerbe aus fachlich-praktischer Sicht, während Hauptgeschäftsführer Dr. Eberhard Groebel und Geschäftsführer Dr. Matthias Wiemers die rechtliche Problematik der EU-Absichten darlegen konnten. Landesobermeister Wippler präsentierte zwei unterschiedlich nach herkömmlicher und nach EU-Rezeptur gebackene Brote, womit der deutliche Geschmacks- und Qualitätsverlust bei reduziertem Salzgehalt überzeugend belegt werden konnte.
(Berlin) - In unsicheren Zeiten sind die eigenen vier Wände offenkundig die solidere Investition. Das zeigt die zum 34. Mal im Oktober 2008 von TNS Infratest, Bielefeld, im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen durchgeführte repräsentative Umfrage zum Sparverhalten der Bundesbürger. Interviewt wurden dabei über 2.000 Bundesbürger im Alter von 14 Jahren und mehr. Die Umfrage findet dreimal im Jahr statt.
(Berlin) - Die schlechte Versorgungslage mit psychotherapeutischen Leistungen führt zu unnötigem Leid der betroffenen Patienten mangels ausreichender Therapie und hohen volkswirtschaftlichen Schäden, betonte der Dipl.-Psych. Hans-Jochen Weidhaas heute (26. November 2008) in Berlin bei der Vorstellung neuer aktueller Daten zu Kosten und Nutzen psychotherapeutischer Therapien.
(Berlin) - Die von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries angekündigte Einführung eines erweiterten Führungszeugnisses - eine langjährige Forderung der Deutschen Kinderhilfe - stellt eine echte Wende in der Politik dar, die bislang dem Daten- und damit dem Täterschutz Vorrang vor dem Kinderschutz gab. Das erweiterte Führungszeugnis stellt faktisch die Einführung einer Sexualstraftäterdatei dar, auf die Institutionen, die mit Kindern arbeiten, Zugriff haben. Auch Delikte, die nach Jugendstrafrecht begangen wurden, werden in die Datei aufgenommen. Bislang erfährt ein Arbeitgeber von Verurteilungen wegen Sexualdelikten mit geringem Strafmaß - etwa der Verbreitung von Kinderpornographie - auch dann nichts, wenn er ein Führungszeugnis einholt. Die Einführung eines erweiterten Führungszeugnisses markiert daher einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem effektiven Kinderschutz.
(Berlin) - Von den rund 14 Millionen Solariennutzern zwischen 18 und 45 Jahren hat mehr als ein Viertel bereits im Alter von 10 bis 17 Jahren mit dem künstlichen Bräunen begonnen. Das hat eine aktuelle bevölkerungsbezogene Umfrage zur Solariennutzung in Deutschland, die "SUN-Study 2008", ermittelt. Sie wurde im Auftrag der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) e. V. durchgeführt. "Vielen Solariennutzern scheint gebräunte Haut offenbar so wichtig zu sein, dass sie wissentlich ein erhöhtes Hautkrebsrisiko in Kauf nehmen", erklärt Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe e.V. Professor Dr. Eckhard W. Breitbart, zweiter Vorsitzender der ADP, ergänzt: "Wer vor dem 35. Lebensjahr mit der Solariennutzung beginnt, verdoppelt nahezu sein Risiko, später an dem gefährlichen `Schwarzen Hautkrebs´ zu erkranken."
(Berlin) - Ein wirksamer Hebel, in der deutschen Bevölkerung schnell für mehr Konsum zu sorgen, ist die weitere Senkung des Beitragssatzes der Arbeitslosenversicherung. Dies sollte aus Bundesmitteln finanziert werden, ohne den Leistungsumfang zu beeinträchtigen.
(Berlin) - Aus Sicht der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) sind keine zusätzlichen Spielregeln zwischen den Tarifvertragsparteien bei der Deutschen Lufthansa erforderlich. Daher werde die Gewerkschaft bei dem von der Lufthansa initiierten Gespräch am Donnerstag, dem 27.November 2008 ganz deutlich machen, dass es keinen Handlungsbedarf gebe. Die geltenden Prinzipien, wie zum Beispiel die Grundsätze der Verhältnismäßigkeit, die Gegnerfreiheit und das Ultimaratio-Prinzip im Arbeitskampf, bildeten eine ausreichende Grundlage für die Zusammenarbeit der Tarifvertragsparteien gerade auch zur Austragung von Konflikten.







