Verbands-Presseticker
(Bonn) - Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat vor dem Treffen von Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten am 22. Oktober an Bund und Länder appelliert, die Unterfinanzierung des deutschen Hochschulsystems mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung zu beseitigen. Die Hochschulen müssten entsprechend ihrer Rolle als Zukunftswerkstätten der Gesellschaft in ihrer Entwicklung gefördert werden.
(Berlin) - Berufe für praktisch Begabte erfreuen sich vier Jahre nach ihrer Einführung bei Unternehmen und Jugendlichen großer Beliebtheit. So verzeichnen die Industrie- und Handelskammern (IHKs) zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres bei den zweijährigen Berufen ein Plus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Anstieg bei den abgeschlossenen Ausbildungsverträgen fällt damit in diesem Bereich dreimal so hoch aus wie bei allen übrigen Berufen.
(Berlin) - Spätestens nach dem vierten UN-Weltklimabericht haben die Themen Klimaschutz und Energieeffizienz eine herausragende Bedeutung im öffentlichen Bewusstsein erlangt. Auch Städte und Gemeinden sind von den Klimaänderungen unmittelbar betroffen und verstehen sich als bedeutsame Akteure für einen effizienten Klimaschutz.
(Bonn) - Der von Bundesversicherungsamt und Bundesgesundheitsministerium vorgeschlagene allgemeine Beitragssatz der gesetzlichen Krankenkassen von 14,6 Prozent für 2009 (plus 0,9 Prozent Zusatzbeitrag ein Gesamt-Beitragssatz von 15,5 Prozent) ist nach Ansicht von Dr. Herbert Reichelt, Vizevorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, ein ausgesprochen ehrgeiziges politisches Ziel.
(Berlin) - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert die Bundesregierung auf, eine 100 Prozent kostendeckende solidarische Finanzierung des Gesundheitswesens zu gewährleisten und steigende Belastungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu vermeiden.
(Frankfurt am Main) - Die IG Metall sieht den Grund für die Auseinandersetzung über den einheitlichen Beitragssatz für den bevorstehenden Gesundheitsfonds in einer verfehlten Gesundheitspolitik. "Dass der Schätzerkreis sich nicht einigen konnte, ist Resultat einer Politik, die zu einem drastischen Kostenanstieg und Unsicherheit bei den Beitragseinnahmen geführt hat", sagte Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall am Freitag (3. Oktober 2008) in Frankfurt. Die jetzt diskutierten Beitragssätze seien inakzeptabel für die Versicherten, reichten aber trotzdem mittelfristig nicht aus, um die Kosten für das Gesundheitswesen abzudecken. Die Bundesregierung sei dem Kostenanstieg für Medikamente nicht entschlossen entgegen getreten und habe einen kräftigen Honorarnachschlag für die niedergelassenen Ärzte zu verantworten. Außerdem habe sie beschlossen, dass die Krankenkassen für die Finanzierung der Krankenhäuser stärker in Anspruch genommen würden. Gleichzeitig nehme es die Bundesregierung hin, dass sich gut verdienende Versicherte aus dem Solidarsystem verabschiedeten und zur privaten Krankenversicherung wechselten, ergänzte Urban.
(Berlin) - Kunden, die ihr Geld bei Genossenschaftsbanken wie etwa Volksbanken, Raiffeisenbanken, Sparda-Banken, PSD-Banken oder Kirchenbanken angelegt haben, können seit über 70 Jahren auf eine effiziente Sicherungseinrichtung vertrauen. Einlagen und Inhaberschuldverschreibungen der Kunden schützt das erste und älteste Bankensicherungssystem Deutschlands zu 100 Prozent und ohne betragliche Begrenzung. Damit geht der Schutz der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) weit über den gesetzlichen Schutzumfang von maximal 20 000 Euro hinaus.
(München) - Aufsichtsräte öffentlich-rechtlicher Banken in Deutschland verfügen im Vergleich zu ihren Kollegen im Privatsektor über weniger Finanzmarkt- und Bankerfahrung. Oft fehlt ihnen dadurch die Kompetenz, ihre Kontrollfunktion effektiv auszufüllen, so die Schlussfolgerung eines im ifo Schnelldienst veröffentlichten Forschungsprojekts.
(Stuttgart) - Deutschlands Apotheken erzielen im Branchenvergleich die höchste Kundenzufriedenheit. Im Kundenmonitor Deutschland 2008 schneiden die Apotheken im Durchschnitt mit einer Bewertung von 1,95 ab. Damit bescheinigen die Kunden ihren Apotheken eine sehr hohe Servicequalität. Die Skala des Kundenmonitors reicht von Note 1 bis 5.
(Frankfurt am Main) - Navigationssysteme zählen zu den attraktivsten Gerätearten der Consumer Electronics: Ihre Absatzzahlen steigen seit Jahren zweistellig. Für 2008 erwartet die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu), Frankfurt, einen Anstieg auf 4,7 Millionen verkaufte Geräte, also ein Plus gegenüber dem Vorjahr von mehr als 25 Prozent. Immer neue, innovative Funktionen treiben diese Marktentwicklung voran: Neben der Routenplanung, ihrer klassischen Disziplin, bieten die mobilen Wegweiser längst eine Fülle von zusätzlichem Komfort. So beherrschen die meisten neuen Modelle zum Beispiel die automatische Umfahrung von Staus. Manche Geräte können sogar mit Video-Hilfe Verkehrsschilder erkennen oder haben gefährliche Kurven gespeichert und übermitteln entsprechende akustische Warnungen an den Fahrer. Spracherkennungssysteme erleichtern neuerdings die sichere Eingabe der Zieladresse sogar während der Fahrt. Die vielseitigen Reisebegleiter haben darüber hinaus aber auch ein erhebliches Potential zur Schonung der Umwelt, das sich erst in den kommenden Jahren vollständig entfalten wird.




