Verbands-Presseticker
(Berlin) - Die Krankenhäuser dürfen nicht kaputtgespart werden! Diese Botschaft rückte Frank Stöhr, Zweiter Vorsitzender des dbb beamtenbund und tarifunion, in den Mittelpunkt seiner Rede auf der Großdemonstration, zu der Zehntausende Beschäftigte aus Kliniken in der ganzen Bundesrepublik am 25. September 2008 an das Brandenburger Tor nach Berlin gekommen waren. Zu der Demo hatte das bundesweite Aktionsbündnis Rettung der Krankenhäuser aufgerufen, in dem sich der dbb mit acht Verbänden der Krankenhausträger und Mitarbeiter-Organisationen zusammengeschlossen hat.
(Berlin) - Fast zwei Drittel der Deutschen finden die aktuellen GEZ-Gebühren zu hoch. Das hat der Webmonitor ergeben, eine repräsentative Erhebung von Forsa im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Demnach sagten 39 Prozent der Befragten, der Betrag sei zu hoch. Weitere 23 Prozent halten ihn für viel zu hoch. Als angemessen bezeichnet nur jeder Dritte (35 Prozent) die Gebühr, die für Fernsehen und Radio bei 17,03 Euro pro Monat liegt.
(Hamburg) - Weiterbildung ja gern, nur wann und wo? Fernlernen bzw. Fernstudieren ist für immer mehr Menschen in Deutschland die Methode ihrer Wahl, wenn sie sich neben Beruf und Familie weiterbilden. Dies bestätigt die im September 2008 veröffentlichte Fernunterrichtsstatistik. Über 341.000 Menschen belegten demnach im vergangenen Jahr einen staatlich zugelassenen Fernlehrgang oder ein Fernstudium an einer Fernhochschule. Das sind 4,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Seit 2003 sind die Teilnehmerzahlen sogar um 35 Prozent gestiegen*. Diese aktuellen Marktdaten gab der Fachverband Forum DistancE-Learning, Kooperationspartner beim diesjährigen Deutschen Weiterbildungstag, im Rahmen der Auftaktveranstaltung am 25. September 2008 in Berlin bekannt. Lebenslanges Lernen kann nur funktionieren, wenn wir geeignete Rahmenbedingungen schaffen, die zu den modernen Lebens- und Arbeitsbedingungen passen, betonte Verbandspräsident Dr. Martin H. Kurz. Flexible Arbeitszeiten verlangen nach genauso flexiblen Lernzeiten, und die wachsende Mobilität in unserer Gesellschaft braucht ortsungebundene Bildungsangebote. DistancE-Learning ist hier eine ideale Lösung.
(Berlin) - Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass der Anschluss einer Wohnung an das umweltfreundliche Fernwärmenetz als Modernisierung im Sinne des Mietrechts gilt (24. September 2008, Az. VIII ZR 275/07). Der Immobilienverband IVD begrüßt die Entscheidung des BGH, fordert jedoch weitergehende Regelungen zu Modernisierungsmaßnahmen im energetischen Bereich. Der IVD hat bereits konkrete Änderungsvorschläge in die politische Diskussion gebracht, wie das Mietrecht bei klimafreundlichen Modernisierungsmaßnahmen besser gestaltet werden kann.
(Berlin) - Der Aktionsplan "Stadtverkehr" der Europäischen Kommission wird voraussichtlich erst Anfang 2009 vorliegen und in wesentlichen Punkten entschärft. Darauf wies Ulrich Kasparick MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, bei der gemeinsam Veranstaltung des Deutschen Verkehrsforums und des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) zum Thema "EU-Grünbuch Stadtverkehr: Mehrwert oder Mobilitätsbremse?" hin. Kasparick: "Die Bundesregierung will sich aktiv bei der Weiterentwicklung des Grünbuchs einbringen. Wir sind der Überzeugung, dass die EU das Subsidiaritätsprinzip verstanden hat, denn zentralistische Lösungen sind nicht die besten für die konkreten Probleme vor Ort."
(Frankfurt am Main) - Mit dem Herbstanfang steigt das Wildunfallrisiko. Die Tiere sind momentan besonders aktiv und suchen sich neue Futterplätze. Für das Dammwild beginnt jetzt auch die Brunftzeit mit den klassischen Verfolgungsritualen. Deshalb rät der Automobilclub von Deutschland (AvD), vor allem in der Dämmerung und an Feld- und Waldrändern vorsichtiger und langsamer zu fahren. In Nordrhein-Westfalen wird bereits jedes dritte Reh von einem Auto "erlegt" und nicht von einem Jäger. Bundesweit ist es jedes fünfte. Rund 200.000 Wildunfälle werden pro Jahr auf unseren Straßen registriert mit oft verheerenden Folgen.
(Frankfurt am Main) - Die ErlebnisRegion Stuttgart bleibt auch in diesem Jahr weiter auf Erfolgskurs: der Tourismus boomt, mit einem Plus von 10 Prozent an Übernachtungen im ersten Halbjahr 2008 wurde erneut ein Rekordergebnis erzielt. Die Gäste aus dem In- und Ausland buchten in diesem Zeitraum 3,15 Millionen Übernachtungen in den 50.000 Betten der Region Stuttgart. Als Zentrum von Wissenschaft, Wirtschaft und Kunst und mit einer neuen Messe inklusive einem neuen Internationalen Congresscenter punktet die Region verstärkt als Messe- und Kongressstandort. Das Gesamtangebot von mehr als 300 Veranstaltungszentren, Tagungshäusern, Tagungshotels und Special Locations bietet für jedes Event den richtigen Rahmen.
(Bonn) - Das Ziel der Palliativmedizin ist es, die Lebensqualität unheilbar kranker Patienten zu bewahren, ihre Beschwerden zu lindern und ihnen ein Sterben in Würde zu ermöglichen. Die Deutsche Krebshilfe hat die Palliativmedizin in den letzten Jahrzehnten in Deutschland erheblich vorangebracht. So unterstützt die gemeinnützige Organisation maßgeblich den Aufbau palliativmedizinischer Versorgungsstrukturen, die Aus- und Weiterbildung auf diesem Gebiet sowie die Forschung. Zu den von ihr geförderten Forschungsprojekten zählt eine Studie der Forschungsstelle für Palliativmedizin der Universität Bonn am Malteser Krankenhaus Bonn/Rhein-Sieg, die gezeigt hat, dass Schmerzmittel (Opioide) auch eine schwere Atemnot bei Palliativpatienten effektiv lindern. Die Deutsche Krebshilfe hat diese Studie mit rund 65.000 Euro gefördert.
(Berlin) - Die Angriffe auf die Bauabzugsteuer unter dem Deckmantel des Bürokratieabbaus geht an der Realität vorbei. Mit diesen Worten reagierte heute (25. September 2008) in Berlin der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, RA Michael Knipper, auf die Forderung einzelner Branchen, die Bauabzugsteuer abzuschaffen. Der deutsche bauindustrielle Mittelstand sehe die Bauabzugsteuer keineswegs als bürokratisches Hemmnis, vielmehr sei sie ein adäquates Mittel zur Sicherung seiner Wettbewerbsfähigkeit gegenüber in- und ausländischer illegaler Konkurrenz.
(Berlin) - Das Interesse an Schulleiterstellen geht in Deutschland tendenziell in den Keller, warnte heute (25. September 2008) der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger auf der Pressekonferenz der Lehrergewerkschaft in Mainz anlässlich des bevorstehenden Weltlehrertages am 5. Oktober 2008.







