Verbands-Presseticker
(Berlin) - Germanwatch und die VERBRAUCHER INITIATIVE haben heute (29. August 2008) im Rahmen der europäischen Kampagne makeITfair eine Postkartenaktion für bessere Arbeitsbedingungen bei der Herstellung von Handys gestartet. Insbesondere jugendliche VerbraucherInnen werden aufgerufen, sich mit einer Protestpostkarte an ihre Handyhersteller zu wenden. Anlässlich der heute (29. August 2008) beginnenden Internationalen Funkausstellung (IFA) haben die beiden Organisationen gleichzeitig mit einem symbolischen unfairen Handy auf die Probleme in der IT-Branche aufmerksam gemacht und Informationsmaterial verteilt.
(Düsseldorf) - Geruch ist nicht gleich Geruch: eindeutig angenehm einzustufende Gerüche wirken weniger belästigend als unangenehme Gerüche. Daher ist es von Bedeutung, ob die von einer Anlage emittierten Gerüche als angenehm zu werten sind oder nicht. Der Richtlinienentwurf VDI 3940 Blatt 4 ermöglicht eine schnelle und zuverlässige hedonische Einordnung einer Anlage. Dazu werden so genannte Polaritätenprofile eingesetzt, bei denen zunächst die begrifflichen Konzepte Duft und Gestank mit Hilfe von Wortpaaren beurteilt werden. Der von einer Anlage emittierte Geruch kann dann als hedonisch eindeutig angenehm bewertet werden, wenn die Auswertung das Ergebnis liefert, dass der Anlagengeruch eindeutig dem Konzept Duft zugeordnet werden kann.
(Hamburg) - Angelo Wehrli (55, Geschäftsführender Gesellschafter der afg PERSONAL), ist einstimmig zum neuen Hamburger Landesbeauftragten des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) gewählt worden und löst damit Jürgen Nodop in dieser Funktion ab. Neue Stellvertreterin ist Michaela Gröninger (32, mika Personaldienstleistungen). Dem aktuellen konjunkturellen Abschwung müsse die Zeitarbeitsbranche mit einer Konsolidierung und einer Qualitätsoffensive begegnen, so Wehrli auf dem Verbandstreffen des iGZ.
(Berlin) - Zu dem Ergebnis der Honorarverhandlungen für die niedergelassenen Ärzte erklärt Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt: Die gegen den Willen der Krankenkassen durchgesetzte Anhebung des Honorarvolumens für die niedergelassenen Ärzte ist ein Schlag ins Gesicht der Beitragszahler.
(Wiesbaden) - Nach einem Spitzengespräch auf Einladung des DDV in Frankfurt haben DDV und ZAW (Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft) auch die anderen großen Spitzenverbände der Wirtschaft in die Datenschutz-Diskussion einbezogen. In drei Briefen an den Wirtschafts-, den Innen- und den Agrar- respektive Verbraucherschutzausschuss sprechen die zwölf großen Verbände ihre Bedenken gegenüber einer Verschärfung des BDSG aus. Den Brief haben unterzeichnet: BDI, BDZV, BDVA, bdvm, bvh, DDV, DIHK, GDD, HDE, Markenverband, VDZ und ZAW.
(Berlin) - Nach Ansicht des NABU widerspricht die erneute Fahrpreiserhöhung bei der Deutschen Bahn der unternehmerischen und gesellschaftlichen Verantwortung eines der größten Anbieter umweltfreundlichen Personentransports. Die Deutsche Bahn hat es offensichtlich nicht verstanden, aus dem Teufelskreis steigende Energiepreise gleich steigende Fahrpreise auszusteigen. Damit verabschiedet sie sich endgültig von der Absicht, mehr Menschen von der Straße auf die umweltfreundliche Schiene zu holen, kommentierte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller die heute (29. August 2008) von der Bahn vorgestellten Preisaufschläge.
(Berlin) - Das von der Bundesregierung im August 2007 beschlossene energie- und klimapolitische Programm das so genannte Meseberg Programm - sieht unter anderem einen weiteren nationalen Ausbau der Biokraftstoffquoten vor. Zur Umsetzung dieses Ziels hat das Bundesumweltministerium Ende Juli 2008 einen Referentenentwurf zur Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes vorgelegt. Dies war erforderlich geworden, nach dem das Bundesumweltministerium im April 2008 seine ehrgeizige Zielsetzung zur Erhöhung der Biokraftstoffquote aufgrund der Preissteigerungen bei Lebensmitteln relativieren und deshalb einen entsprechenden Gesetzentwurf vom Dezember 2007 zurücknehmen musste.
(Essen) - Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat am 25. August die vom Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung vorgelegte Richtlinie zur Qualifikation und zu den Aufgaben von zusätzlichen Betreuungskräften in stationären Pflegeeinrichtungen genehmigt. Im Zuge der Pflegereform können Pflegeheime für je 25 dementiell erkrankte Bewohner eine zusätzliche Betreuungskraft beschäftigen. Die Pflegeassistenten sollen die Bewohner zu Alltagsaktivitäten wie Spaziergängen, Ausflügen, Malen, Basteln, Singen motivieren und aktivieren. Gemäß der nun genehmigten Richtlinie müssen die zusätzlichen Betreuungskräfte vorab ein Orientierungspraktikum von fünf Tagen, anschließend eine Qualifizierung im Umfang von160 Stunden sowie ein zweiwöchiges Betriebspraktikum nebst regelmäßigen Fortbildungen absolvieren.
(Düsseldorf) - In einen offenen Brief forderte der NABU NRW Umweltminister Uhlenberg heute (29. August 2008) auf, den Verkauf von großen Waldflächen in NRW zu stoppen und wieder zur alten Strategie der gezielten Waldvermehrung im öffentlichen Besitz zurückzukehren. Um Haushaltslöcher zu stopfen, verscherbelt die Landesregierung ohne Rücksicht auf Verluste wertvolle Staatswaldflächen und schafft damit einen Präzedenzfall, der für die Zukunft nichts Gutes verspricht, kritisiert Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW, das Vorhaben des Landes. Zudem seien entgegen anderslautenden Zusagen auch bedeutende Schutzgebiete betroffen. Das ist eine Katastrophe, zumal zu befürchten ist, das auch diese Waldflächen nach dem Kauf ausschließlich nach Profitinteressen bewirtschaftet werden und die Natur damit auf der Strecke bleibt, so Tumbrinck weiter.
(Heppenheim) - Trotz steigender Ärztehonorare wird sich die Effizient im Gesundheitswesen nicht verbessern. Die Vergütung für die niedergelassenen Mediziner, die Mitarbeiter der Pflege und die Institutionen der stationären Versorgung sind geprägt den ineffizienten Strukturen in und zwischen den Berufsgruppen bzw. Institutionen. Als Folge der missbräuchliche Nutzung von Finanzmitteln und personellen sowie institutionellen Ressourcen steigen die Beitragszahlungen der Versicherten seit Jahrzehnten.





