Verbands-Presseticker
(Berlin) - Ein Fünftel aller Deutschen sitzt täglich bei der Arbeit oder zu Hause mindestens sechs Stunden vor dem Computer. Das hat eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. Befragt wurden 1001 Personen ab 14 Jahre. Danach nutzen 72 Prozent der Bundesbürger einen Computer. Bei den unter 30-Jährigen sind es sogar 97 Prozent. Besonders hoch ist die Nutzungsintensität bei jungen Erwachsenen. Von den 18- bis 29-Jährigen verbringt mehr als jeder Dritte jeden Tag sechs Stunden oder länger am PC (35 Prozent). Bei den 30- bis 44-Jährigen sind es mit 32 Prozent nur unwesentlich weniger. Wer lange vor dem Computer sitzt, sollte seinen Arbeitsplatz im Büro und zu Hause ergonomisch einrichten, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. Damit können PC-Nutzer Gesundheitsschäden vorbeugen. Studien haben ergeben, dass rund zwei Drittel der Deutschen unter Rückenschmerzen leiden. Als eine wesentliche Ursache für Rückenprobleme gelten Bewegungsmangel und langes Sitzen in falscher Haltung vor dem Computer.
(Berlin) - Zu den heute (28. August 2008) veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen erklärt Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt: Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist trotz nachlassender Konjunktur noch in guter Verfassung. Entscheidend ist jetzt, dass die Politik die Rahmenbedingungen für Wachstum und Beschäftigung verbessert, um der Abschwächung des Wirtschaftswachstums zu begegnen.
(Berlin) - Die allmähliche Abkühlung der Konjunktur hinterlässt auch im Mittelstand Spuren. Das geht aus dem Mittelstandsreport hervor, den der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) heute (28. August 2008) in Berlin veröffentlicht hat. Er stützt sich auf 20.000 Antworten von Unternehmen bis 500 Mitarbeitern im Frühsommer 2008.
(Ludwigshafen) - Ausgangspunkt für die Entwicklung war für Dr. Volker Schäfer, Geschäftsführer der Schäfer-Additivsysteme GmbH, die Chemikalienverordnung REACH. Ziel der in Fachkreisen viel diskutierten und umstrittenen EU-Verordnung ist es, die Sicherheit von Chemikalien zu erhöhen.
(Frankfurt am Main) - Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau lag im Juli 2008 um real acht Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres. Das Inlandsgeschäft sank um ein Prozent. Bei der Auslandsnachfrage gab es ein Minus von elf Prozent im Vergleich zum Vorjahresniveau, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Donnerstag (28. August 2008) in Frankfurt mit.
(Düsseldorf) - Die Masernausbrüche in den vergangenen zwei Jahren haben es gezeigt: Die Impfmüdigkeit in der Bevölkerung nimmt immer mehr zu. Eine gefährliche Entwicklung, die das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit den Apothekern des Landes stoppen will. Mit Hilfe einer großangelegten Informationskampagne sollen die Menschen über das wichtige Thema Impfen aufgeklärt werden. In den Apotheken in Nordrhein liegen Broschüren aus, in denen häufig gestellte Fragen zum Thema Impfen beantwortet werden, erklärt Martin Katzenbach, Pressesprecher der Apotheker in Nordrhein.
(Düsseldorf) - Wenn das Auge gerötet ist, kann dieses Symptom viele verschiedene Ursachen haben, darunter auch ernst zu nehmende Erkrankungen, die fachärztlich untersucht werden müssen.
(Kiel) - Bei den schleswig-holsteinischen Mietervereinen häufen sich Beschwerden von Mietern, die aufgefordert werden, ihre Kaution zum zweiten Male zu bezahlen, weil sie dem neuen Vermieter beim Erwerb einer Liegenschaft angeblich nicht ausgehändigt worden ist. Wer in dieser Konstellation nicht beweisen kann, dass er beim Abschluss seines Mietvertrages die Kaution bezahlt hat, ist in einer misslichen Lage: Zwar wird er die Kaution in der Mehrzahl der Fälle nicht noch einmal bezahlen müssen, weil in einem jahre- oder jahrzehntelangem Verzicht eine einvernehmliche Vertragsänderung gesehen werden kann. Wenn er seine Kaution beim Ende des Mietverhältnisses aber wiederhaben möchte, wird ihm der weitgehende gesetzliche Schutz nichts nützen. Zwar hat der Mieter von veräußertem Wohnraum prinzipiell Anspruch darauf, die Kaution beim Ende des Mietverhältnisses von dem neuen Eigentümer zurück zu bekommen, dies gilt aber nur dann, wenn er die ursprüngliche Zahlung der Kaution zweifelsfrei beweisen kann. Die schleswig-holsteinischen Mietervereine raten daher allen Mietern, die Kautionsquittung - Barquittung oder Überweisungsformular mit Kontoauszug - zusammen mit dem Mietvertragsformular abzuheften, damit sie zuverlässig vor Verlust geschützt ist. Die mietvertragliche Vereinbarung alleine, dass der Mieter die Kaution zu zahlen habe, ist noch keine Quittung dafür, dass sie auch tatsächlich gezahlt wurde.
(Hannover) - Die Auswertung der vom Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie für das erste Halbjahr 2008 erhobenen statistischen Daten weist bei den Auftragseingängen in Niedersachsen und Bremen ein Plus von insgesamt 15,2 Prozent aus. Dabei hat der Tiefbau mit einer Steigerung von 19,3 Prozent fast doppelt so viel zum Zuwachs beigetragen wie der Hochbau mit 10,7 Prozent. Zurückzuführen ist dies maßgeblich auf einen weiterhin massiven Einbruch im Bereich des Wohnungsbaus, der allerdings durch die Zuwächse im Bereich des gewerblichen Hochbaus überkompensiert werden konnte.
(Frankfurt am Main) - Der tariflose Zustand in der Touristikbranche ist beendet. Fast 14 Monate nach dem Auslaufen des Gehaltstarifvertrages erzielten die DRV-TARIFGEMEINSCHAFT und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in der Nacht vom 26. auf den 27. August 2008 ein Tarifergebnis.






