Verbands-Presseticker
(München) - Fleisch, Fisch oder Vegetarisches vom Holzkohlengrill sorgen zur Zeit auf vielen EM-Partys für das leibliche Wohl. Doch ganz ungefährlich ist der beliebte Freizeitspaß nicht. Fehlendes Wissen, Leichtsinn und ungeeignete Ausrüstung verursachen in Deutschland jährlich tausende schwerer Grillunfälle. Die größte Gefahr geht von ungeeigneten Flüssigkeiten wie Spiritus, Alkohol, Benzin oder Lampenöl aus. Wenn diese verdunsten, entsteht ein hochexplosives brennbares Gas-/Luftgemisch. Beim Anzünden kommt es dann zu einer Verpuffung und oft auch zu einer Stichflamme, was zu schweren Brandverletzungen führen kann. Die Verbraucherzentrale Bayern rät, ausschließlich von einer anerkannten Prüfstelle getestete Anzündhilfen mit Registriernummer zu verwenden. Dazu zählen zum Beispiel nach DIN EN 1860-3 geprüfte Produkte mit DIN-CERTCO Zeichen.
(Berlin) - Die schönsten Wochen des Jahres stehen wieder kurz bevor. Bevor am 23. Juni 2008 in Hessen und Rheinland-Pfalz die Sommerferien beginnen, erinnert der Automobilclub von Deutschland, AvD, daran, dass vor allem die sorgfältige Vorbereitung einen entspannenden Urlaub gewährleistet.
(München) - Im internationalen Vergleich verfügt Australien über die besten institutionellen Wachstumsbedingungen. Während der vergangenen eineinhalb Dekaden konnte sich das Land um sieben Plätze verbessern und verdrängte die USA, die nun auf Platz 2 liegen. Bronze geht an die Niederlande. Deutschland liegt im Mittelfeld, ist aber leicht zurückgefallen und belegt jetzt Rang 11 (vorher Rang 7) unter den 24 betrachteten OECD-Ländern. Dies zeigt der aktuelle Institutionenindex für OECD-Länder des Münchner ifo Instituts. Die leichte Verschlechterung Deutschlands ist zum einen auf einen Qualitätsrückgang der institutionellen Grundausstattung zurückzuführen. So nahm die Korruption zu, das Vertrauen in die Politik ging zurück und bei der Einhaltung von Recht und Ordnung wird Deutschland nicht mehr in einer internationalen Spitzenposition gesehen. Zum anderen haben die Bildungsanstrengungen im Vergleich zu anderen Ländern nachgelassen. Der Anteil der öffentlichen Bildungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt ist gefallen. Auch die Sekundarschulbesuchsquote ist rückläufig. Lediglich die Hochschulbesuchsquote ist angestiegen. "Größter Schwachpunkt im internationalen Vergleich bleiben aber die Arbeitsmarktregulierungen", erklärt Wolfgang Ochel, Institutionenexperte des ifo Instituts. Auch die zu hohe Frühverrentung und die noch immer niedrige Frauenerwerbsquote werfen Deutschland zurück. Für die OECD-Länder insgesamt zeigt der Institutionenindex, dass in der jüngsten Vergangenheit das Wirtschaftswachstum vor allem durch die Erhöhung der Effizienz des Humankapitals, Reformen der Arbeitsmärkte und strukturelle Anpassungen bei den Staatsausgaben stimuliert wurde. Daneben nahm auch die Steuerbelastung leicht ab. Eine steigende Hochschulbesuchsquote, längere Schulausbildung und die Erhöhung der öffentlichen Ausbildungsausgaben erklären die höhere Effizienz des Humankapitals. Die Reformen auf den Arbeitsmärkten führten zu besseren Arbeitsmarktregulierungen, einer höheren Frauenerwerbsquote und einem Rückgang der Frühverrentung. Gleichzeitig nahm die Bedeutung öffentlicher Unternehmen und Investitionen ab.
(Frankfurt am Main) - "Wir arbeiten mit am Thema Bildung in der Gesellschaft, sind Fachkräfte mit hohem Anspruch und kommen aus einer jungen Branche mit langer Tradition" - so lautet die Botschaft von 20 Auszubildenden der Buchbranche, die sich und ihren Ausbildungsberuf heute (19. Juni 2008) bei einem Gespräch mit der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, vorgestellt haben. Der Besuch im Ministerium ist ein Modul in der Kampagne "Mach deinen Beruf bekannt", mit der die Auszubildenden gegen das ihrer Ansicht nach verstaubte Image der Ausbildung in Verlagen und Buchhandel aktiv werden.
(Mainz) - Die chemische Industrie hat mehrfach gezeigt, dass in einer gelebten Sozialpartnerschaft innovative Lösungen möglich sind, erklärte Klaus Heinlein, Vorstandsvorsitzender der Chemieverbände Rheinland-Pfalz, bei der diesjährigen Mitgliederversammlung in Mainz.
(Berlin) - Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer hat Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, die in Brüssel tagenden Staats- und Regierungschefs auf einen sozialen Kurs in Europa einzuschwören. Das heutige (19. Juni 2008) Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zum luxemburgischen Entsenderecht sei der vierte Fall in kürzester Zeit, in dem der EuGH nationale Schutzrechte für entsandte Beschäftigte aushebele und damit der unsäglichen Argumentationslinie der EU-Kommission folge. Die Staats- und Regierungschefs müssen jetzt auf eine Klarstellung der EU-Entsenderichtlinie drängen. Falls das nicht ausreicht, um Arbeitnehmerschutzrechte für alle zu gewährleisten, ist eine Überarbeitung der Richtlinie unausweichlich, betonte Sommer am Donnerstag (19. Juni 2008) in Berlin.
(Berlin) - Mit der Verabschiedung des zweiten Klimapakets im Bundeskabinett sind weitgehend praxisgerechte und im Gegensatz zum EEWärmeG prinzipiell auch wirtschaftliche Lösungen gefunden worden, begrüßte Lutz Freitag, Vorsitzender der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) und Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen. Positiv werte die BSI vor allem den Verzicht auf Nachrüstverpflichtungen für selbstgenutzte Ein- und Zweifamilienhäuser, auf eine umfangreiche Erweiterung von Nachrüstpflichten in Mehrfamilienhäusern sowie auf ein Kürzungsrecht für Mieter bei den Heizkosten. Dies ermögliche weiterhin zielgerichtete Investitionen der Gebäudeeigentümer in den Klimaschutz.
(Berlin) - Der Immobilienverband IVD begrüßt weite Teile des Klimaschutzpakets der Bundesregierung. Das gilt vor allem für die Regelung, nach der Mieter auch weiterhin nicht die Miete mindern können, wenn ihr Vermieter Auflagen der Energieeinsparverordnung nicht einhält. Die jetzt verabschiedete Konzeption bringt zwar neue Belastungen mit sich, ein gewisses Augenmaß muss der Bundesregierung jedoch attestiert werden. Insbesondere Vermieter, die sich umfangreiche energetische Sanierungen nicht in vollem Umfang leisten können, wären von den zu erwartenden Mietabschlägen doppelt getroffen, sagt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident und Sprecher des Immobilienverbandes IVD. Zum einen hätten Mietminderungen die häufig schon jetzt bestehende wirtschaftliche Unterdeckung vieler Vermieter von Mehrfamilienhäusern noch vergrößert. Zum anderen hätte dies die für derlei Sanierungsmaßnahmen benötigten Einnahmen zusätzlich beschnitten.
(Frankfurt am Main) - Zum Auftakt der Buchhändlertage 2008 in Berlin forderte Prof. Dr. Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, in seiner Begrüßung der rund 600 Verleger und Buchhändler eine sinnvolle Stärkung des Schutzes schöpferischer Leistungen. "Wenn in Deutschland der Respekt für geistige Schöpfungen fehlt, dann wird das Land seine Rolle als eine der führenden Kultur- und Bildungsnationen verlieren", so Honnefelder. In Kürze werde entschieden, ob urheberrechtlich geschützte Werke künftig genehmigungsfrei in den Intranets von Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen zur Verfügung stehen. Bislang sei diese Regelung noch befristet. "Wenn allerdings die gesamte Kernzielgruppe einer Publikation diese kostenlos und in Originalfassung zur Verfügung gestellt bekommt, steht das Verlegen von Inhalten grundsätzlich zur Debatte", warnte Honnefelder.
(Berlin) - Endlich eine positive Nachricht für einkommensschwache Haushalte. Der Weg für eine spürbare Erhöhung des Wohngeldes unter Berücksichtigung der Heizkostenkomponente ist jetzt frei, kommentierte der Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB), Dr. Franz-Georg Rips, die gestrige (18. Juni 2008) Einigung von Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss. Wenn Bundestag und Bundesrat jetzt wie erwartet zügig zustimmen, können 800.000 Wohngeld-Empfängerhaushalte doch noch ab 1. Januar 2009 mit mehr Wohngeld rechnen.





