Verbands-Presseticker
(Hamburg) - Elske Müller-Rawlins (42) ist neue Vorstandsreferentin des Deutschen Verbandes Technischer Assistentinnen und Assistenten in der Medizin e. V. (dvta). Die Rechtsanwältin, Mediatorin und Dozentin und war lange Jahre in einer Hamburger Wirtschaftskanzlei tätig, bevor Sie sich in einer eigenen Kanzlei mit Schwerpunkt im Arbeits- und Medizinrecht selbständig gemacht hat.
(Frankfurt am Main) - Bernhard Helbing, 54 Jahre, ist für weitere vier Jahre zum Präsidenten des Verbandes der Fenster- und Fassadenhersteller e. V. gewählt worden. Das neugewählte Präsidium des Verbandes bestätigte Helbing auf dem Jahreskongress der Fensterverbände in Dresden am 6. Juni einstimmig in seinem Amt, das er seit 2006 ausübt.
(München) - Das traditionelle Fernsehen bekommt Konkurrenz: Der Begriff IPTV also die Übertragung von Bewegtbildern über Internet Protokoll bestimmt derzeit die Diskussion um die Entwicklung der Fernsehlandschaft der Zukunft. Im Fokus der Münchner Workshopreihe des Deutschen IPTV Verbandes vom 18. Juni bis 30. Juli 2008 stehen deshalb Fragen wie: Kann es erfolgreiches Business mit IPTV in Deutschland geben? Wie bewerbe ich meinen eigenen Sender? Was muss ich bei Lizenzverträgen beachten? Diese und andere Fragen werden auf der Veranstaltungsreihe zusammen mit der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), dem Institut für Rundfunktechnik (IRT), der Adobe Systems GmbH, PLAZAMEDIA GmbH, Kanzlei Lovells und der Universal Publishing Production Music GmbH erörtert. Weitere Informationen zur Workshopreihe und die Anmeldeunterlagen finden Sie unter www.diptv.org.
(Berlin) - Obwohl wir grundsätzlich natürlich bedauern, dass die Klage nicht angenommen wurde, können wir mit der Antwort des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) dennoch einen Erfolg für die Ärzteschaft verbuchen. Das sagte Dr. Norbert Franz, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands des Hartmannbundes. Er bezieht sich dabei auf die Begründung zur Nichtannahme der Beschwerde. Dort ist vermerkt, dass der Vertragsarzt nach § 95 Abs. 3 Satz 1 SGB V nur zur Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung verpflichtet ist die Versorgung der Basistarif-Versicherten hingegen läuft außerhalb dieses Systems. Demnach sind Vertragsärzte und Vertragszahnärzte mit Einführung des PKV-Basistarifs ab 1. Januar 2009 nicht verpflichtet, entsprechend versicherte Patienten zu behandeln. Wir fühlen uns in unserer Auffassung bekräftigt, für das bisherige PKV-System als wichtiges wirtschaftliches Standbein der Ärzte zu kämpfen. Mit der an den Basistarif gekoppelten Honorierung würde sich unsere schlechte Vergütungs- und damit auch die Versorgungssituation weiter zuspitzen, so Franz.
(Berlin) - Angesichts der steigenden Energiepreise fordert der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) das Aussetzen der Ökosteuer, um die Leistungsträger zu entlasten.
(Frankfurt am Main) - Das Wachstum des Markts für elektronische Sicherheitstechnik in Deutschland hat sich 2007 etwas verlangsamt. Der Umsatz nahm im vergangenen Jahr um 3,9 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro zu; fünf Prozent Wachstum waren es im Jahr davor. Die Branche rechnet 2008 mit einem Plus von drei bis vier Prozent.
(Berlin) - Immer mehr Bundesbürger nutzen das Internet zur Erledigung von Behördengängen. 43 Prozent der Deutschen haben im Jahr 2007 elektronische Dienste der öffentlichen Verwaltung in Anspruch genommen. Das sind 34 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) mit. Die Online-Dienste der Ämter reichen vom Download von Formularen bis zur Abgabe der elektronischen Steuererklärung. Der Trend beim Ausbau von E-Government ist erfreulich, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. Elektronische Bürgerdienste verbessern den Service für die Bürger und tragen wegen ihrer hohen Effizienz dazu bei, Steuern zu sparen. Im internationalen Vergleich konnte Deutschland einen Platz gut machen und liegt in Europa im Jahr 2007 auf Rang 6. Spitzenreiter sind Norwegen und Dänemark, wo 60 Prozent bzw. 58 Prozent der Bürger online mit ihren Behörden kommunizieren.
(Berlin) - Mit Empörung reagiert die deutsche Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) auf den heutigen (10. Juni 2008) Beschluss der EU-Arbeits- und Sozialminister, die Arbeitszeitrichtlinie ändern zu wollen und danach die Bereitschaftsdienste nicht mehr vollständig als Arbeitszeit zu werten. Mit der künstlichen Unterscheidung von aktiven und inaktiven Phasen der Bereitschaftsdienste drohen überlange Arbeitszeiten, übermüdete Klinikärzte im OP und am Krankenbett und eine Verschlechterung der Patientenversorgung, erklärte der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke.
(Berlin) - Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die Annäherung zwischen Frankreich und Deutschland im Streit um strengere Abgasgrenzwerte für Pkw scharf. Was Merkel und Sarkozy in Straubing als gemeinsame Zielvorstellung für die CO2-Grenzwerte von Neuwagen präsentiert haben, kommt einem Verrat an den Klimazielen der EU gleich", kommentiert Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundesvorstand den gestrigen (9. Juni 2008) Auftritt.
(Frankfurt am Main) - Die jetzt erzielte Einigung zwischen Frankreich und Deutschland bei der CO2-Regulierung für Neufahrzeuge ist eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorschlag der EU-Kommission, auch wenn sie noch keine Ideallösung darstellt. Das gemeinsame Ziel muss sein, Klimaschutz und Ökonomie in einer sinnvollen Art und Weise zu verbinden, betonte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA).



