Verbands-Presseticker
(Berlin) - Wer in den vergangenen 30 Jahren monatlich 100 Euro in Aktienfonds mit Anlageschwerpunkt Deutschland anlegte, kann heute im Schnitt über etwa 161.000 Euro verfügen trotz wiederkehrender Börsenturbulenzen.
(Bremen) - Die Märkte in Lateinamerika stehen im Mittelpunkt eines gemeinsamen Lateinamerika-Forums der Handelskammer Bremen und der Oldenburgischen IHK, das am Donnerstag, 22. Mai 2008, von 9.00 bis 16.00 Uhr im Kulturzentrum PFL in Oldenburg stattfindet und über Bedingungen, Chancen und Risiken dieses Marktes informiert. Unternehmen, die bereits in Lateinamerika tätig sind, berichten von praktischen Erfahrungen. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit, in Einzelgesprächen mit Fachleuten der deutschen Auslandshandelskammern Fragen zu Geschäfts- und Investitionsmöglichkeiten zu klären.
(Hamburg) - Das Grillen ist eine Lieblingsbeschäftigung der Deutschen. Nach Angaben des Verbraucherschutzinformationssystems Bayern fachen sie jährlich bis zu 90 Millionen Mal den Grill an. Qualmwölkchen und Bratwurstduft können Konflikte unter Mitbewohnern provozieren. Mieter in Mehrfamilienhäusern müssen deshalb Beschränkungen beachten. Darauf weist der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW) hin.
(Berlin/Köln) - Seit der Einführung im Jahr 2003 wurden 100 Millionen City-Tickets ausgestellt. Damit können BahnCard-Kunden in 109 Städten im Anschluss an ihre Bahnreise die Fahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr kostenlos fortsetzen, vorausgesetzt sie haben eine Fernverkehrs-Fahrkarte über 100 Kilometer Entfernung mit der BahnCard gekauft. Bei der Rückreise ist die Fahrt zum Bahnhof ebenfalls inklusive. BahnCard-Kunden sparen nicht nur bei der Bahnreise, sondern profitieren von zahlreichen exklusiven Vorteilen wie dem City-Ticket, sagt Dr. Nikolaus Breuel, Vorstandsvorsitzender der DB Fernverkehr AG. Aktuell sind über vier Millionen BahnCards im Umlauf. Das City-Ticket ist ein wichtiges Element unserer Strategie, eine Mobilitätskette für den gesamten öffentlichen Verkehr in Deutschland anzubieten, unterstreicht Dr. Breuel.
(Berlin) - Kurz vor Beginn der neunten UN-Weltnaturschutzkonferenz in Bonn hat der NABU einen umfangreichen Aktionsplan zum Erhalt der Artenvielfalt in Deutschland vorgelegt. Obwohl die Rückgangsursachen weitgehend bekannt sind, hat sich die Situation der Tier- und Pflanzenwelt in den vergangenen Jahren weiter deutlich verschlechtert, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Damit sei zu befürchten, dass die Zielvorgaben der europäischen Regierungschefs, wonach das Artensterben bis zum Jahr 2010 in Europa aufgehalten werden solle, klar verfehlt würden. Mit seinem Masterplan 2010 habe der NABU einen konkreten Maßnahmenkatalog entwickelt, der die notwendigen Schritte zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Deutschland aufzeige.
(Nürnberg) - Seit Jahresbeginn gilt nun das neue Unterhaltsrecht, deren Kernpunkte die Förderung des Kindeswohls durch eine Änderung der Rangfolge im Unterhaltsrecht sind, sowie die Stärkung der nachehelichen Eigenverantwortung für Geschiedene und eine Vereinfachung des Unterhaltsrechts.
(Bonn) - Mit Unverständnis hat der Bundesverband Breitbandkommunikation die gestrige (13. Mai 2008) Entscheidung der Bundesnetzagentur (BNetzA) zu den Entgelten für das neue Vorleistungsprodukt IP-Bitstrom aufgenommen. Beim IP-Bitstrom werden Unternehmen in die Lage versetzt, mit nur wenig eigener Infrastruktur bundesweit DSL-Anschlüsse anbieten zu können. Als Schlag ins Gesicht des Infrastrukturwettbewerbs bezeichnete BREKO-Präsident Peer Knauer die Festsetzung eines monatlichen Überlassungsentgeltes in Höhe von 19,05 Euro für die Basisvariante. Noch vor wenigen Monaten hatte der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, den Wettbewerbern zugesagt, den Aufbau ihrer modernen Glasfasernetze regulatorisch zu unterstützen. Die heutige (14. Mai 2008) Entscheidung steht in krassem Widerspruch hierzu.
(Berlin) - Im Zuge des demografischen Wandels werden Kinder und Jugendliche zwar mehr und mehr in die Rolle einer gesellschaftlichen Minderheit geraten. Sie werden dadurch aber zugleich auch zu einem zunehmend knappen und kostbaren Gut, für dessen Erziehung und Bildung bestmöglich qualifizierte und motivierte Fachkräfte im Hinblick auf die Zukunftssicherung unserer Gesellschaft dringend gebraucht werden.
(Henstedt-Ulzburg) - Alle Jahre wieder kursiert ein Sommermärchen unter Autofahrern: Wer mit Flip-Flops am Steuer einen Unfall verursacht, dem zahlt die Kfz-Versicherung nichts. Das ist falsch, schmunzelt Lilo Blunck, Vorstandsvorsitzende des Bundes der Versicherten (BdV), und stellt klar: Im Gegensatz zu Berufskraftfahrern gibt es für private Fahrer keine Vorschrift zum richtigen Schuhwerk. Im Klartext: Die Zahlung der Kfz-Versicherung ist nicht von der Art der getragenen Schuhe abhängig.
(Bonn/Stuttgart) - Aussagekräftige Daten zum intellektuellen Unternehmenskapital werden in keiner Finanzbilanz erfasst und bewertet. Nur vier Prozent haben bereits ihr immaterielles Betriebsvermögen - hierzu zählen beispielsweise Fähigkeiten der Mitarbeiter, interne Strukturen oder gewachsene Beziehungen zu Kunden und Zulieferern - überhaupt erfasst, lediglich jeder Zwanzigste plant mittelfristig eine solche Dokumentation. Damit verzichten die Firmen aber auf wichtige Bewertungs- und Entscheidungshilfen , um angesichts des demografischen Wandels die richtige Strategie wählen oder bei einem Unternehmensverkauf einen angemesseneren Wert erzielen zu können. Auch in Finanzierungsgesprächen bei den Banken führt die fehlende Transparenz nicht selten zu schlechteren Konditionen. Dies sind zentrale Ergebnisse der Studie Wissensmanagement und Wissensbilanzierung in baden-württembergischen KMU, die der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. mit seinem Regionalarbeitskreis (RAK) Baden-Württemberg und dem Kompetenzzentrum Unternehmensberatung an der Berufsakademie Stuttgart durchgeführt hat. Für die Studie wurden die Daten von 101 mittelständischen Unternehmen ausgewertet.



