Verbands-Presseticker
(Köln/Bonn) - Am 7. April 1983 wurde der erste Patient auf der Palliativstation an der Uniklinik Köln aufgenommen. Die Deutsche Krebshilfe sowie die Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin Köln nehmen dies zum Anlass, heute, am 7. April 2008, ein Symposium 25 Jahre Palliativmedizin in Köln 25 Jahre Palliativmedizin in Deutschland zu veranstalten. Wichtigste Botschaft: Die Palliativmedizin ist ein unverzichtbarer Bestandteil des deutschen Gesundheitssystems. Sie muss flächendeckend umgesetzt, ausreichend finanziert und in die Ausbildung aller beteiligten Berufsgruppen integriert werden. Außerdem ist es wichtig, die palliativmedizinische Forschung verstärkt zu unterstützen und Qualitätskriterien zu etablieren.
(Berlin) - Mehr und mehr Unternehmen und Erfinder beantragen Patente für ihre Ideen. Die Patentämter haben für das vergangene Jahr erneut steigende Zahlen bekannt gegeben in Deutschland wie in Europa. So registrierte das Europäische Patentamt vier Prozent mehr Patentanmeldungen. Doch längst nicht alle Erfinder bekommen die begehrte Urkunde: Trotz wachsender Nachfrage haben die Behörden 2007 deutlich weniger Patente genehmigt als im Vorjahr, erklärt Heinz Paul Bonn, Vizepräsident des Hightech-Verbandes BITKOM. Beim Europäischen Patentamt sank die Zahl der erteilten Patente um 13 Prozent, beim Deutschen Patent- und Markenamt um 16 Prozent. In der Praxis fallen viele Anträge durch, weil sie die Kriterien nicht erfüllen, so Bonn. Für die Antragsteller in Deutschland endete 2007 nur jedes zweite Prüfungsverfahren (53 Prozent) erfolgreich, wie aus Daten des Deutschen Patent- und Markenamts hervorgeht.
(Köln) - Die private Entsorgungsbranche sollte die Zeichen der Zeit erkennen und sich schnellstmöglich wieder den Bemühungen um einen Mindestlohn für die Entsorgungsbranche und die Aufnahme in das Entsendegesetz anschließen, fordert Dr. Rüdiger Siechau, Vorstandsvorsitzender des VKS im VKU (Verband kommunale Abfallwirtschaft und Stadtreinigung) den Bundesverband der privaten Entsorgungswirtschaft, BDE, auf.
(Frankfurt am Main) - Seit 1990 ist der Stromverbrauch um mehr als 30 Prozent gestiegen - trotz erheblicher Effizienzsteigerungen bei Geräten, Netzen und Prozessen. Wenn es nicht gelingt, beim Stromverbrauch erhebliche zusätzliche Einspar- und technisch bereits realisierbare Effizienzpotentiale zu generieren, wird sich der Trend zum Mehrverbrauch fortsetzen. Durch die Verringerung der Stand-by-Verluste von Audio/Video(AV)-Geräten sowie Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) kann Energie von bis zu zehn Terawattstunden (TWh) eingespart werden, so die Ergebnisse der VDE-Studie "Effizienz- und Einsparpotentiale elektrischer Energie in Deutschland - Perspektiven bis 2025 und Handlungsbedarf". Einen wichtigen Beitrag zur Energieeinsparung und damit zum Klimaschutz leistet die Normung. So liefert die bei der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC) jetzt erschienene Norm IEC 62075 einen umfassenden Ansatz zur Verminderung von negativen Umwelteinflüssen. Die Norm ist in Deutschland als DIN EN 62075 "Audio/Video-, Informations- und Kommunikationstechnikgeräte - Umweltbewusstes Design" voraussichtlich ab Herbst 2008 verfügbar.
(Eschborn) - Gerät der Job-Motor Mittelstand ins Stocken? In einigen Branchen und Re-gionen werden schon heute die Fachkräfte knapp. Der demographischen Wandel wird den Fachkräftemangel weiter verschärfen.
(Essen/Hennef) - Am 7. und 8. April 2008 treffen sich die für die Abwasserentsorgung verantwortlichen Experten der Großstädte mit mehr als 200 000 Einwohnern auf Einladung der Stadtwerke Essen zum Erfahrungsaustausch. Dieser wird bereits zum 44. Mal von der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) veranstaltet. Neben den Vertretern der bundesdeutschen Großstädte werden auch Verantwortliche aus Großstädten der europäischen Nachbarländer teilnehmen. Gemeinsames Ziel der Experten ist es, ein Optimum an Gewässerschutz kostengünstig zu erzielen. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung stehen mathematische Modelle zur Bestimmung des Sanierungsbedarfes des Kanalnetzes.
(Berlin) - Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer hat im Zusammenhang mit der internationalen Finanzkrise an die in Slowenien tagenden EU-Finanzminister appelliert, sich auf europäische Regelungen und international einheitliche Standards zu verständigen. Zudem brauche man ein leistungsfähiges Frühwarnsystem, forderte Sommer am Samstag (5. April 2008) auf der Demonstration des Europäischen Gewerkschaftsbundes (EGB) in Ljubljana.
(Berlin) - Der Deutsche Franchise-Verband (DFV) begeht am 15. und 16. Mai sein 30-jähriges Jubiläum in Berlin. Der Verband begleitet seit seiner Gründung im Jahr 1978 die rasante Entwicklung des Wirtschaftszweiges Franchising.
(Bremen) - Mit Befremden hat der Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes vom 3. April 2008 zur Kenntnis genommen. Nachdem das Bundesverfassungsgericht im Jahre 2006 eine der niedersächsischen Regelung entsprechende Tariftreue-Bestimmung des Berliner Vergabegesetzes ausdrücklich für mit dem Grundgesetz vereinbar erklärt hatte, ist nunmehr die Tariftreue-Regelung des Niedersächsischen Vergabegesetzes vom EuGH wegen Verstoßes gegen die Dienstleistungsfreiheit im Sinne des Europäischen Vertrages beanstandet worden.
(Berlin) - Anlässlich des Stopps der geplanten Biospritverordnung und der zunehmenden Kritik an Agrarkraftstoffen hat der NABU die Bundesregierung aufgefordert, die Bioenergiepolitik in Deutschland neu auszurichten. NABU-Präsident Olaf Tschimpke forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, eine Runden Tisch zur Biomassenutzung unter ihrer Federführung und Beteiligung des Agrar-, Umwelt- und Verkehrsministeriums sowie den betroffenen Verbänden einzuberufen. Es geht nicht an, dass alle Bundesressorts beim wichtigen Thema Biomasse weiter vor sich hin wurschteln und damit die gesellschaftliche Akzeptanz von nachwachsenden Rohstoffen und Bioenergie aufs Spiel setzen, sagte Tschimpke. Mit Blick auf den Klimawandel und die zunehmende Nutzungsintensivierung natürlicher Ressourcen durch die Land- und Forstwirtschaft sei ein gemeinsames Handeln mehr als überfällig.





