Verbands-Presseticker
(Berlin) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat das heute (7. Februar 2008) bei der Wintertagung des Deutschen Atomforums abgegebene Votum von Ex-Wirtschaftsminister Wolfgang Clement, aus Gründen der Versorgungssicherheit und des Klimaschutzes die Laufzeiten von Atomkraftwerken zu verlängern, zurückgewiesen. Die BUND-Atomexpertin Renate Backhaus hielt Clement entgegen, dass dem Klimaschutz mit kürzeren Reaktorlaufzeiten besser gedient sei. Alles andere würde die Energiewende hin zu mehr Effizienz und einem stärkeren Ausbau regenerativer Energien blockieren. Ob Deutschland seine Klimaschutzziele einhalte, werde sich eher daran entscheiden, wie viele neue Kohlekraftwerke in den nächsten Jahren gebaut oder nicht gebaut würden. Der Schutz des Klimas sei mit dem Atomausstieg vereinbar, wenn der Einsparung von Energie Vorrang gegeben werde. Dies hätten mehrere Studien im Auftrag der Bundesregierung nachgewiesen.
(Frankfurt am Main) - "Wir müssen Zeitarbeit als ein neues Segment des Arbeitsmarktes und als unverzichtbare Ergänzung der Stammbelegschaften begreifen. Sie hilft diesen beim Erhalt ihrer Strukturen in Zeiten von unklaren konjunkturellen Perspektiven und Schwankungen. Der letzte Aufschwung wäre ohne Zeitarbeit nicht zu leisten gewesen. Und sie braucht dafür eigene Strukturen und Regeln. Diese hat die Zeitarbeitsbranche durch die vorhandenen Tarifverträge geschaffen und wie kaum eine andere Branche auch fast flächendeckend umgesetzt. Wer hier - wie die IG.Metall gestern (6. Februar 2008) - das Rad zurückdrehen, der Zeitarbeit zusätzliche Fesseln anlegen und Vorschriften machen möchte, habe die Lehren des Strukturwandels nicht begriffen und treibe direkt wieder Arbeitsplätze ins Ausland. Deshalb fordern wir die IG Metall auf, das erfolgreich nachgefragte flexible Instrument der Zeitarbeit nicht durch irreführende Kampagnen zu beschädigen, sagte Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes HESSEN METALL, anlässlich der gestern (6. Februar 2008) vorgestellten Pläne der IG Metall.
(Berlin) - Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) fordert von der Bundesregierung ein Sofortprogramm zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation der Krankenhäuser. Ein heute (7. Februar 2008) vorgestelltes Gutachten des Rheinisch-Westfälischen Institutes für Wirtschaftsforschung und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO weist auf erhebliche Finanzierungslücken im stationären Sektor hin. Das Sofortprogramm der Bundesregierung muss die Deckelung der Budgets beenden, eine realistische Refinanzierung der Aufgaben orientiert an den tatsächlichen Kosten der Krankenhausleistungen einschließlich der Tarifentwicklung ermöglichen und eine sofortige Rücknahme der Sanierungsabgabe an die Krankenkassen beinhalten, erklärte der Vorsitzende des MB, Rudolf Henke.
(Frankfurt am Main) - Die deutschen Nutzfahrzeughersteller können auch zu Beginn des Jahres der 62. IAA Nutzfahrzeuge auf eine unverändert positive Entwicklung blicken. Trotz der leichten Eintrübung der Gesamtwirtschaft konnten Produktion und Absatz von Nutzfahrzeugen nochmals ausgeweitet werden. Das Inlandsgeschäft bleibt weiter sehr lebhaft. Die Neuzulassungen lagen mit 26.500 Nutzfahrzeugen insgesamt um 4 Prozent über dem bereits hohen Vorjahresniveau. Dabei kam es im Segment bis 6 t zu einem Zuwachs um 2 Prozent, im Bereich über 6 t stieg der Absatz sogar um 10 Prozent.
(Berlin) - Die Zeit läuft. Von heute (7. Februar 2008) an haben junge Menschen und Jugendorganisationen aus ländlichen Räumen genau 25 Wochen Zeit, um sich für den Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis 2009 zu bewerben, so Iris Comdühr, stellvertretende Vorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL). 10.000 Euro stehen bereit, um herausragende innovative Aktionen und Projekte zu würdigen, die den ländlichen Räumen zugute kommen.
(Berlin) - Deutschland liegt mit seinem Pro-Kopf-Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) weit über dem europäischen Mittelwert. Das belegen neue Zahlen der Europäischen Kommission über den CO2-Ausstoß aller EU-Mitgliedstaaten. Danach entfielen in Deutschland im Jahr 2005 auf jeden Einwohner 10 936 Kilogramm CO2 jährlich. Der europäische Mittelwert lag hingegen bei einem jährlichen CO2-Ausstoß von 9 259 Kilogramm pro Kopf. Deutschland stellt sich gern als Musterschüler in Sachen Klimaschutz dar. Die Zahlen zeigen deutlich, dass wir von diesem Anspruch noch weit entfernt sind und die klimaschädlichen Treibhausgase schnellstmöglich reduzieren müssen, sagte Richard Mergner, stellvertretender Vorsitzender der Allianz pro Schiene und verkehrspolitischer Sprecher des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).
(Frankfurt am Main) - Als Vorsitzender des Fachkreises Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) im ZVEI-Fachverband Sicherheitssysteme wurde Reiner Aumüller (aumüller aumatic) von der Mitgliederversammlung bestätigt. Wiedergewählt wurden auch Dirk Dingfelder (D+H Mechatronic) und Frank Wienböker (STG-Beikirch Industrieelektronik und Sicherheitstechnik).
(Berlin) - Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) begrüßt das Urteil des Bundesfinanzhofes (BFH) zur Steuerpflicht von Krankentransporten der Wohlfahrtsverbände. Diese können so der BFH - nicht mehr als gemeinnützig eingestuft werden.
(Kiel) - Die ins Auge gefasste Anhebung der Mietobergrenzen wird vom Kieler Mieterverein sehr differenziert gesehen. Für einen glatten Fehler hält der Kieler Mieterverein die Absicht, Mieten für Sozialwohnungen (Kostenmieten) regelmäßig als übernahmefähig anzuerkennen. Dies ist nach Meinung des Mietervereins deswegen falsch, weil es viele gebundene Wohnungen gibt, die teurer sind als vergleichbare frei finanzierte Wohnungen. Die Wohnungswirtschaft hat darauf mit sogenannten Ertragsverzichten reagiert, um die Vermietbarkeit dieser Wohnungen zu gewährleisten. Der Mieterverein erwartet, dass die Wohnungswirtschaft diese Ertragsverzichte sofort streichen wird mit der Folge, dass dort Mieterhöhungen anstehen, die das Jobcenter wird schultern müssen ohne dass dem irgendeine Verbesserung gegenüberstünde.
(Berlin) - Achim Berg (43), Geschäftsführer der Microsoft Deutschland GmbH, ist zum Vizepräsidenten des Bundesverbands BITKOM gewählt worden. Berg hat jahrelang Führungsverantwortung in deutschen Hightechfirmen übernommen und bringt nun die Erfahrung aus einem großen US-Konzern in die Präsidiumsarbeit ein, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer anlässlich der Wahl. Vor seiner Berufung zum Microsoft-Deutschlandchef war Berg Vorstandsmitglied der T-Com. Zuvor hatte er als CEO Fujitsu Siemens Computers geführt.


