Verbands-Presseticker
(Berlin) - Die Immobilienwirtschaft kann nur dann langfristig zum Klimaschutz beitragen, wenn auch dem Wirtschaftlichkeitsgebot ausreichend Rechnung getragen wird, so Ronny Herholz, Justitiar und Energieexperte des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. (BFW) anlässlich des heutigen (14. Dezember 2007) vom Bundesbauministerium initiierten immobilienwirtschaftlichen Dialogs in Berlin. Aus der Vielzahl der Vorschläge zur Energieeinsparung im Gebäudebereich sollten nur die Maßnahmen weiterverfolgt werden, die unter dem im Energieeinsparungsgesetz verankerten Wirtschaftlichkeitsgebotes den effizientesten Beitrag zum Klimaschutz leisten können.
(Berlin) - Unter dem Motto Alles schläft, eine(r) wacht startet zum dritten Advent eine bundesweite Informationskampagne der öffentlichen Apotheken zum Nacht- und Notdienst. In Innenstädten, an Bahnhöfen, auf Flughäfen sowie in Medien wird auf die Dienstbereitschaft von Apotheken hingewiesen. Von den rund 21.500 öffentlichen Apotheken in Deutschland sind während der Nacht, an Sonn- und Feiertagen flächendeckend jederzeit rund 2.000 Apotheken im Einsatz, teilt die ABDA Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände mit.
(Berlin) - Der Ärzteverband Marburger Bund (MB) wird im kommenden Jahr einen zweitägigen Kongress für junge Ärzte und Medizinstudenten in Berlin veranstalten. Am 31. Oktober und 1. November 2008 sollen mehrere Hundert Nachwuchsdoktoren die Möglichkeit haben, sich bei Fachvorträgen und in persönlichen Gesprächen über ihre beruflichen Perspektiven in Deutschland und im Ausland zu informieren.
(Berlin) - Mit der Novelle des Pflanzenschutzgesetzes habe Deutschland ohne Not gegen die eigene Maxime verstoßen, Cross Compliance nur auf Basis europäischer Standards umzusetzen, kritisierte der Deutsche Bauernverband (DBV) den Beschluss des Deutschen Bundestages. Es sei nicht akzeptabel, dass die Anforderungen von Cross Compliance mit der Verankerung einer umfangreichen Dokumentation des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln im Pflanzenschutzgesetz einseitig national verschärft wurden. Die Landwirtschaft stehe zu ihren Aufzeichnungspflichten, die sich aus dem Bereich der Rückverfolgbarkeit und der guten fachlichen Praxis ergeben. Die Verknüpfung mit Cross Compliance schaffe jedoch zusätzliche Kontrollbürokratie und setze die deutschen Landwirte erheblichen Sanktionsrisiken aus. Die Wettbewerbsnachteile der deutschen Landwirte gegenüber ihren Berufskollegen im europäischen Ausland würden hierdurch zementiert und ausgedehnt, anstatt vermindert, kritisierte der DBV. Die Agrarminister von Bund und Ländern sowie die Regierungsfraktionen im Deutschen Bundestag müssten sich deshalb jetzt den Fragen der Bauern stellen, wie ernst und verlässlich sie es mit Zusagen zu Bürokratieabbau und nationalen Alleingängen hielten.
(Nürnberg) - Hermann Benker, Vorsitzender des bayerischen Landesverbandes der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), hat sich gegen die Arbeitszeitvorgaben der EU ausgesprochen. Das bayerische Innenministerium forderte er auf, von der Möglichkeit einer Ausnahmeregelung für die Polizei Gebrauch zu machen. In einer Diskussionsveranstaltung seiner Gewerkschaft mit dem Bayerischen Europaminister Söder in Nürnberg hat er sich zudem dafür ausgesprochen, die Beschäftigten umfassend einzubinden und die Schicht- und Einsatzzeiten in Dienstvereinbarungen zwischen Dienststellen und Personalvertretungen weiterhin flexibel zu regeln.
(Berlin) - Zur 1. Lesung der Pflegereform im Bundestag erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer: Der SoVD fordert eine bessere Beratung für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen.
(Frankfurt am Main) - Es bestand Einigkeit darüber, dass mit der GDL ein eigenständiger Tarifvertrag für Lokomotivführer und mit der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA weitere Tarifverträge für alle anderen Berufsgruppen abgeschlossen werden. Wegen der unterschiedlichen Mitgliedschaft in den jeweiligen Tätigkeitsgruppen wird eine gegenseitige Anerkennung der Tarifverträge vereinbart.
(Essen) - Am 12. Dezember präsentierte die AOK-Niedersachsen gemeinsam mit dem Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB) in Lüneburg 170 Verantwortlichen aus Pflegeheimen ihr landesweites Projekt Sturzprävention in vollstationären Pflegeeinrichtungen. Entscheidender Ansatzpunkt des Programms sind praktische Maßnahmen zur Sturzprävention von Heimbewohnern. Insbesondere die Schulung des Pflegepersonals zur Durchführung von Kraft- und Balancetraining bei den Bewohnern steht im Fokus der kostenlosen Schulungen der AOK. Durch das Projekt sollen Stürze und Folgeverletzungen von Pflegebedürftigen vermindert und ihre Mobilität erhalten bzw. gefördert werden.
(Berlin) - Mit einem großen Empfang im Reichstagsgebäude ist der bisherige Hauptgeschäftsführer des Deutschen Anwaltvereins (DAV), Dr. Dierk Mattik, verabschiedet worden. Gleichzeitig wurde der neue bisherige stellvertretende Hauptgeschäftsführer, Rechtsanwalt Cord Brügmann, als Nachfolger Dr. Mattiks vorgestellt. Er wird die Nachfolge am 1. Januar 2008 antreten.
(Hannover) - Wir haben von unserem Verbandsrat am 11. Dezember 2007 grünes Licht für erste Verschmelzungsgespräche mit dem Genossenschaftsverband Frankfurt erhalten, so GVN-Vorstandsvorsitzender Michael Bockelmann. Die Zielsetzung ist die Stärkung der Kompetenzen und der daraus entstehenden Synergien für die Mitgliedsgenossenschaften. Die Gespräche sollen bis zum 31. Dezember 2008 abgeschlossen sein und werden durch die Gremien des Verbandes begleitet, so Bockelmann.





