Verbands-Presseticker
(Berlin) - Das Persönliche Budget wird zum 1. Januar 2008 auch in der gesetzlichen Unfallversicherung eingeführt. Auf Antrag können Versicherte dann statt einer Sachleistung zur Rehabilitation eine Geldleistung erhalten, mit der sie ihre Unterstützung selbst bezahlen. Darauf weist die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) in Berlin hin. "Die Betroffenen können damit mehr als bisher die Auswahl von Hilfsmitteln, Pflegediensten und anderen Dienstleistern beeinflussen", erklärt Doris Habekost, Expertin für Leistungsrecht bei der DGUV.
(Berlin) - Frankreich ist 2008 offizielles Partnerland der deutschen IT- und Telekommunikations-Branche. Der Bundesverband BITKOM und die französische Branchenorganisation Syntec Informatique haben heute (6. Dezember 2007) in Berlin ein weitreichendes Kooperationsabkommen unterzeichnet. Jetzt rücken zwei große Hightech-Märkte noch enger zusammen, erwartet Ulrich Dietz aus dem BITKOM-Präsidium. Die Regierungen beider Länder unterstützen das Partnerland-Konzept. Es umfasst zudem eine Kooperation mit der Deutschen Messe AG: Auch die weltgrößte Hightech-Schau CeBIT gibt Frankreich im März 2008 Partnerland-Status. Rund 150 Aussteller aus dem Nachbarland werden in Hannover erwartet.
(Bonn) - Ob Büromöbel, Software oder Werkzeuge: Viele wichtige betriebliche Anschaffungen kosten bis zu 410 Euro netto. Sie konnten bislang direkt und in voller Höhe abgesetzt werden. Ab 2008 müssen diese Wirtschaftsgüter im Rahmen der so genannten Poolbewertung über fünf Jahre linear abgeschrieben werden. Dadurch verschlechtert sich die Selbstfinanzierungsmöglichkeit vieler Betriebe.
(Berlin) - Verbraucher werden in einer Vielzahl von Bauverträgen durch verbraucherfeindliche Vertrags- klauseln erheblich benachteiligt. Das bestätigen vom Bauherren-Schutzbund regelmäßig durchgeführte Analysen. Bereits im Jahre 2004 wurde dem BSB das Recht auf Abmahnung und Unterlassungsklagen nach dem Unterlassungsklagegesetz bei verbraucherschutzwidrigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen zuerkannt. Seitdem hat die gemeinnützige Verbraucherschutzorganisation bereits mehr als 160 Vertragsklauseln abgemahnt oder auf Unterlassung geklagt.
(Berlin) - Wer sein Haus mit Umweltwärme aus Erde, Wasser oder Luft beheizen möchte, kann ab sofort mit Zuschüssen vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle für eine Wärmepumpen-Heizung rechnen. Zwar tritt die neue Förderrichtlinie erst Anfang 2008 in Kraft, der Antrag muss jedoch innerhalb von 6 Monaten nach Fertigstellung der Anlage gestellt werden. Dadurch sind bereits ab heute gebaute Anlagen förderfähig. Die Fördersätze betragen 10 Euro pro m2 Wohnfläche für Sole/Wasser- oder Wasser/Wasser-Wärmepumpen und 5 Euro pro m2 Wohnfläche für Luft/WasserWärmepumpen im Neubau. An die Qualität der Anlagen werden besondere Anforderungen gestellt, die aber von modernen Wärmepumpen-Heizungen bei richtiger Planung problemlos erfüllt werden.
(Hennef) - Eine einzigartige Datenquelle für Dienstleistungen und Produkte zu den Themen Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall ist der jährlich erscheinende Branchenführer der DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. Das aktuelle Adressbuch mit Angaben zu Herstellern und Dienstleistern aus den genannten Arbeitsbereichen der Vereinigung ist soeben neu erschienen und in Buchform kostenlos erhältlich. Zudem wurde die digitale Fassung auf der DWA-Homepa3e (www.dwa.de / Publikationen / Branchenführer) aktualisiert.
(Hannover) - Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) sieht die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft durch die vom Bundeskabinett am Mittwoch (5. Dezember 2007) beschlossenen Gesetze und Verordnungen zum Klimaschutz gefährdet. Bisher seien die gesamtwirtschaftlichen Folgen der Maßnahmen noch nicht kalkuliert worden. Wir unterstützen voll und ganz den Klimaschutzgedanken und sehen die Notwendigkeit des Wandels. Allerdings darf die Politik nicht über das Ziel hinausschießen und ohne Not einseitige Zusagen machen, erklärte Manfred Panitz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des VEA. Eine vorschnelle Festlegung auf eine CO2-Verringerung von 40 Prozent und die proklamierte Verdoppelung der Energieeffizienz führe zu erheblichen Belastungen für den Wirtschaftsstandort Deutschland.
(Berlin) - Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) appelliert an die heute (6. Dezember 2007) in Berlin tagende Innenministerkonferenz (IMK), sich eingehend mit einer internen Auswertung der Ermittlungen zu beschäftigen, die im September zu den Festnahmen der drei mutmaßlichen Terroristen in Medebach-Oberschledorn geführt haben. Darin beschreiben die Terroristenfahnder eindringlich, dass sie an die Grenzen der personellen, technischen und rechtlichen Möglichkeiten in der Terrorismusbekämpfung angelangt sind.
(Offenbach) - Von Januar bis Oktober 2007 haben sich die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen in Hessen gegenüber dem Vorjahr um 6,9 Prozent erhöht. Bereinigt man diese um die Mehrwertsteuer von 19 Prozent, so ergibt sich ein Wert von 4,2 Prozent. Bundesweit lag der Wert inclusive Mehrwertsteuer bei 8,5 Prozent.
(Berlin, 6. Dezember 2007) 62,3 Prozent der Gastronomen in Deutschland, fast sechs Prozentpunkte weniger als in 2006, sind mit dem derzeitigem Buchungsstand für Weihnachtsfeiern zufrieden bis sehr zufrieden (14,8 Prozent). Das ergab eine aktuelle bundesweite Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband). Weihnachtsfeiern finden statt, fallen aber zum Teil etwas bescheidener aus, berichtet Ernst Fischer, Präsident des DEHOGA Bundesverbandes.





