Verbands-Presseticker
(Köln) - Keiner im Saal wollte Sir Geoffrey Mulcahy widersprechen, als er feierlich verkündete, selten zuvor sei ein Preis so verdientermaßen einer großen Persönlichkeit der Baumarktbranche zuerkannt worden, wie am heutigen (4. Dezember 2007) Abend der DIY-Lifetime Award 2007 an Otmar Hornbach. Stehende Ovationen bewiesen, dass alle Anwesenden ebenso entschieden hätten wie die Jury.
(Berlin) - Vor der geplanten Verabschiedung des Klimaschutzprogramms durch das Bundeskabinett hat die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Klimaschutz mit Augenmaß gefordert. Die Bereitschaft der privaten Haus- und Wohnungseigentümer, sich daran aktiv zu beteiligen, sei vorhanden. Staatliche Eingriffe in die Eigentumsfreiheit werden dieses Engagement aber zerstören, sagte Haus & Grund-Präsident Rolf Kornemann.
(Berlin) - Die Industrie will, dass das Klima- und Energieprogramm der Bundesregierung eine Erfolgstory wird. Das erklärte BDI-Präsident Jürgen Thumann mit Blick auf das morgen (5. Dezember 2007) im Bundeskabinett vorliegende Integrierte Klima- und Energieprogramm. Insgesamt sollen 29 Maßnahmen verabschiedet werden. Mit dem Programm will die Bundesregierung die Weichen für eine CO2-ärmere Energieversorgung stellen.
(Berlin) - Umweltschutz ist ohne umweltbezogene Dienstleistungen nicht vorstellbar. Umgekehrt bietet Umweltschutz Menschen Arbeit, Ausbildung und Perspektiven. Das betonten Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und der Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Frank Bsirske zum Auftakt einer gemeinsamen Konferenz zum Thema "Umwelt. Dienstleistungen. Gute Arbeit für die Zukunft." Von den mehr als 1,5 Millionen Menschen, die in Deutschland im Umweltsektor arbeiten, sind zwei Drittel im Dienstleistungsbereich tätig.
(Berlin) - Anlässlich der Vorstellung von PISA 2006 am Dienstag (4. Dezember 2007) in Berlin bezeichnete die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock das bessere Abschneiden der deutschen Schülerinnen und Schüler als erfreulich, kritisierte aber zugleich, dass der Bildungserfolg im deutschen Schulsystem immer noch stark von der sozialen Herkunft abhänge.
(München) - Der Bundesverband Regie (BVR) beobachtet eine Unsitte bei einigen wenigen Schauspielagenturen. Das konkrete Problem ist die sogenannte Überbuchung der Darsteller. Dies kommt nach Beobachtung der Regisseure insbesondere bei mittleren Rollen vor.
(Berlin) - Die Ausrichtung der Energie- und Klimapolitik der Bundesregierung ist richtig und alternativlos. Das Kabinett sollte aber mehr Mut zeigen und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz auf den Wohnungsbestand ausweiten, forderte Dr. Franz-Georg Rips, Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB), im Vorfeld der Kabinettssitzung am 5. Dezember. Außerdem muss das Fördervolumen festgelegt werden, mit dem die umfassenden Investitionen im Wohnungsbereich unterstützt werden sollen. Gleichzeitig sind Regelungen notwendig, mit denen die Nichtbeachtung der energetischen Sanierungsvorgaben zu sanktionieren sind.
(Frankfurt am Main) - Wieviele Fensterbaubetriebe gibt es in Deutschland? Wieviele Mitarbeiter haben sie im Durchschnitt? Wie hoch ist ihre Kapazitätsauslastung? Verlässliche Antworten auf diese Fragen sind eine wichtige Planungshilfe für Fensterbauer. Um die aktuelle Situation der Branche zu ermitteln, hat der Verband der Fenster- und Fassadenhersteller e.V. erstmals seit 2002 wieder eine Struktur- und Kapazitätsanalyse in Auftrag gegeben. Der detaillierte Fragebogen zur Strukturanalyse wurde von Prof. Dr. Dirk Hass von der Hochschule Heilbronn erarbeitet. Die erhobenen Daten werden wissenschaftlich neutral und anonym ausgewertet. Somit ist keinerlei Rückschluss auf das jeweilige Unternehmen möglich. Am 3. Dezember 2007 wurde der Fragebogen an über 13.000 Unternehmen der Fenster- und Fassadenbranche verschickt. Einsendeschluss ist der 21. Dezember 2007.
(Berlin) - Der Deutsche Landkreistag (DLT) hat nach der Zustimmung des Bundesrates zur Absenkung der Bundesbeteiligung an den Hartz IV-Wohnkosten den Bund aufgefordert, den Landkreisen jedenfalls bei der kommunalen Grundsicherung im Alter entgegenzukommen. Hier plant der Bund trotz steigender Empfängerzahlen eine Halbierung seines finanziellen Engagements. Insofern stellt sich der DLT klar hinter den Ländervorschlag, die zukünftige Kostenbeteiligung des Bundes zu dynamisieren und das bisherige Finanzvolumen zu erhalten.
(Kiel) - Rund 60.000 Schleswig-Holsteiner haben in den letzten zwölf Jahren die zahnärztliche Patientenberatungsstelle im Lande in Anspruch genommen, mit steigender Tendenz. Im vergangenen Jahr verzeichnete das Büro der Patientenberatung fast 7.500 Anfragen. Am häufigsten nachgefragt wurde zu den Themen Festzuschüsse, Zahnersatz und außervertragliche Leistungen sowie die Praxisgebühr der Krankenkassen und Fragen zur Rechnungslegung.




