Verbands-Presseticker
(Stuttgart) - Der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) begrüßt die neuen Feinstaub-Regelungen des Landes. BWHT-Umweltexpertin Karin Müller sieht im Detail zwar durchaus noch Nachbesserungsbedarf, betonte aber: Wesentliche Forderungen des Handwerks wurden aufgegriffen.
(Berlin) - Die Angst vor dem gläsernen Bürger, die heute bei Demonstrationen gegen die Vorratsdatenspeicherung an die Wand gemalt werde, hält die Gewerkschaft der Polizei (GdP) für unbegründet. GdP-Bundesvorsitzender Konrad Freiberg: Wenn die Sicherheitsbehörden unter strengen Auflagen, wie zum Beispiel einer richterlichen Genehmigung, auf die von den Telefongesellschaften ohnehin gespeicherten Verbindungsdaten länger als bisher zugreifen können, geschieht das ausschließlich, um schwere Straftaten zu bekämpfen. Es ist einfach irreführend, die Bedrohung durch Schwerkriminalität zu verniedlichen und den Kampf gegen das Verbrechen als Schreckgespenst an die Wand zu malen. Der Bürger kann sicher sein, dass die Polizei verantwortungsvoll mit diesen Daten umgeht.
(Berlin) - Die Mitgliederbefragung anlässlich des 2. Deutschen Dienstleistungstages hat ergeben, dass die Dienstleistungsbranchen teils optimistisch, teils skeptisch in die Zukunft blicken. Größte Unsicherheit ist die staatliche Regulierung.
(Henstedt-Ulzburg) - Die Riester-Rente wird immer besser. Derzeit gibt es deutschlandweit neun Millionen Verträge. Bis Jahresende soll die 10-Millionen-Marke übersprungen werden. Doch wo Licht ist, fällt auch Schatten: In den jüngsten Nachbesserungen verbirgt sich in den Kinderzulagen eine ganz besondere Art der `Gnade der späten Geburt´, stellt Lilo Blunck, die Geschäftsführerin des Bundes der Versicherten (BdV), fest, fügt aber hinzu: Dennoch ist der Abschluss einer Riester-Rente sehr empfehlenswert.
(Frankfurt/Straßburg) - Laut Statistik der European Caravan Federation ECF wurden in der Saison 2006/2007 in den europäischen Ländern insgesamt 207.550 Freizeitfahrzeuge zugelassen. Trotz der Absatzschwäche in einigen großen europäischen Caravaningmärkten wuchs damit der Gesamtmarkt um 2 Prozent gegenüber der Saison 2005/2006. Der Markt für Reisemobile wuchs von September 2006 bis August 2007 um 2,4 Prozent auf 88.897 neu zugelassene Reisemobile auf Europas Straßen. Zugleich stieg der Absatz von Caravans europaweit um 1,7 Prozent auf 118.653 Fahrzeuge. Motor des Wachstums waren vor allem Großbritannien und die Skandinavischen Länder. Schwächen zeigten hingegen die Märkte in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden.
(Köln) - Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln können die Büroimmobilien in diesem Jahr etwa 2 Prozent an Wert gewinnen. Damit tastet sich die Bundesrepublik zwar an die internationale Konkurrenz heran, doch es bleibt immer noch ein Unterschied von fast 10 Prozentpunkten zu den Wertsteigerungen in anderen wichtigen Industrieländern. Auch der sogenannte Total Return er setzt sich zusammen aus der laufenden Einkommensrendite und der Wertsteigerung signalisiert für die deutschen Büroimmobilienlandschaft Nachholbedarf: In Frankreich, Schweden, Irland und dem Vereinigten Königreich lag die Immobilienrendite im Jahr 2006 bei über 20 Prozent, in Deutschland mit -0,9 Prozent sogar im negativen Bereich.
(Berlin) - Die vom hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch und Bundesfinanzminister Peer Steinbrück geleitete Arbeitsgruppe hat nun die Eckpunkte für die Erbschaftsteuerreform verkündet. Demnach sollen Freibeträge für nahe Verwandte erhöht und Erben betrieblicher Vermögen entlastet werden. Zur Entlastung der Erben gewerblicher und land- und forstwirtschaftlicher Unternehmen soll ein modifiziertes Abschmelzmodell eingeführt werden, bei dem bei Fortführung des Unternehmens 85 Prozent der Steuer schrittweise über 10 Jahre erlassen wird.
(München) - Die von den Automobilherstellern auf Grund der anhaltenden Klima-Diskussion eingeführten technischen Maßnahmen zur Senkung von Verbrauch und Schadstoffemissionen zeigen laut ADAC-EcoTest langsam Wirkung. Für fünf EcoTest-Sterne reicht es aber nach wie vor nicht. Unverständlich ist auch, dass die Hersteller die verbesserte Technik nur in wenigen Modellen und gegen Aufpreis anbieten. Löbliche Ausnahme ist BMW, das sein so genanntes EfficientDynamics-Maßnahmenpaket in Serie und für den Kunden aufpreisfrei zum Einsatz bringt.
(Berlin) - Nachdem die Arbeitsgruppe zur Reform der Erbschaftsteuer unter der Leitung von Finanzminister Peer Steinbrück und Hessens Ministerpräsident Roland Koch gestern (5. November 2007) Nachmittag ihre ersten Eckpunkte präsentierte, warnt der Bund der Steuerzahler vor erheblichen Steuermehrbelastungen. Das Beste wäre, diese komplizierte und verwaltungsaufwendige Steuer endlich abzuschaffen, sagte Dr. Karl Heinz Däke, Präsident des Bundes der Steuerzahler. Sollte sich dieser Vorschlag jetzt politisch nicht durchsetzen lassen, darf zumindest kein Mehraufkommen erzielt werden.
(Berlin) - DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun zur geplanten Nachbesserung an der Unternehmensteuerreform: "Die Koalitionsfraktionen sehen endlich ein, dass sie bei der Unternehmensteuerreform nachbessern müssen."



