Verbands-Presseticker
(Berlin) - Der Zimmermeistertitel muss ein verlässliches Qualitätssiegel für die Kunden sein und für Kompetenz und Vertrauenswürdigkeit stehen. Damit das so bleibt, hat der Bund Deutscher Zimmermeister (BDZ) im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V. auf seiner Fachtagung am 26. September 2007 in Biberach eine Resolution zur Verbesserung der Meisterausbildung verabschiedet.
(Berlin) - Die Achtung und Förderung der Kinder und Familien muss nach Auffassung des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) zum zentralen Leitbild der Politik in Bund, Ländern und Kommunen werden. Der Familienatlas 2007 belegt, dass die Kommunen ihren Beitrag zu einer erfolgreichen Familienpolitik bereits in vielfältiger Form leisten.
(Berlin) - Lebenslange Fortbildung ist nicht nur ein Schlüsselfaktor für beruflichen Erfolg, sondern auch wesentliche Voraussetzung für eine bürgerorientierte, moderne und effiziente Verwaltung. Darauf hat dbb Chef Peter Heesen am 5. Oktober 2007 zum Auftakt des Fachkongresses Bildungscontrolling in der Bundesverwaltung in Berlin verwiesen. Die Tagung wird gemeinsam von Bundesinnenministerium, dbb beamtenbund und tarifunion sowie Deutschem Gewerkschaftsbund (DGB) veranstaltet.
(Düsseldorf) - Sie stehen an einer Ampel und warten auf Grün. Da die Wartezeit länger dauert und Sie ein umweltbewusster Verkehrsteilnehmer sind, schalten Sie den Motor ab. Ihr Handy klingelt, sie gehen ran und wenige Sekunden später steht ein Polizeibeamter neben ihrem Fahrzeug, der sie freundlich aber bestimmt darauf aufmerksam macht, dass ihr Verhalten gegen geltendendes Recht verstoße und nun ein Bußgeld in Höhe von 40,- Euro sowie ein Punkt in Flensburg fällig seien.
(Hannover) Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) steht den Plänen von CDU und CSU zur Entlastung der Stromkunden positiv gegenüber. Unter anderem sieht die Union in einem Fraktionspapier die Senkung der Stromsteuer vor.
(Berlin) - Mit der geplanten Novelle beabsichtigt die Bundesregierung, alle Vertreiber von Verkaufsverpackungen zum gebührenpflichtigen Anschluss an ein duales Entsorgungssystem zu zwingen. Der Zentralverband sieht damit eine neue Kostenbelastung auf Unternehmen und Verbraucher zukommen, die außer durch die angebliche Finanzknappheit der dualen Entsorgungssysteme mit nichts zu rechtfertigen ist.
(Berlin) - Um die Versicherten im immer komplizierter gewordenen System der deutschen Krankenversicherung fachkundig zu betreuen, setzen die Krankenkassen auf gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bei den Betriebskrankenkassen liegt zum Beispiel die Zahl der jungen Menschen, die ihre Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten absolvieren, bei derzeit 1089 Personen.
(Berlin) - Die Qualität ärztlicher Leistung wird künftig maßgeblich darüber entscheiden, wer im Wettbewerb um die beste Versorgung bestehen kann und wer nicht. Niedergelassene Ärzte in Deutschland brauchen sich da nicht zu verstecken. Das wollen wir beweisen. Dies hat Dr. Andreas Köhler, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), heute (05. November 2007) in Berlin gesagt. Anlass war die Vorstellung des KBV-Projekts Ambulante Qualitätsindikatoren und Kennzahlen, kurz AQUIK.
(Frankfurt am Main/Fulda) - Auf der Mitgliederversammlung des Fachbereichs Messtechnik und Prozessautomation im ZVEI-Fachverband Automation zog der Fachbereichsvorsitzende Michael Ziesemer ein positives Resümee für die deutschen Prozessautomatisierer: Weltweit rechnen wir dieses Jahr mit einem Wachstum von zehn bis elf Prozent. Das ist noch einmal ein guter Prozentpunkt mehr als im bereits starken Geschäftsjahr 2006.
(Frankfurt am Main) - Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) darf im Nahverkehr streiken. Das hat das Arbeitsgericht Chemnitz hat heute Nacht (04./05. November 2007) entschieden. Wir begrüßen, dass wir bei der DB Regio AG und bei den S-Bahnen der DB einen Arbeitskampf führen dürfen. Wir können jedoch nicht nachvollziehen, warum der Güter- und der Fernverkehr nicht bestreikt werden darf, so der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, Manfred Schell. Die Bahn hatte die Einstweiligen Verfügungen in Chemnitz nur für die DB Regio AG und die Betriebe der RegioNetzVerkehrsGmbH eingereicht.



