Verbands-Presseticker
(Stuttgart) - Angesichts der im Herbst typischen Zunahme von Wildwanderungen, hat der ACE Auto Club Europa am Donnerstag (20. September 2007) in Stuttgart Kraftfahrer vor wachsendem Unfallrisiko gewarnt.
(Leipzig) - Wenn ein Görlitzer Arzt auf seiner Homepage für die Nahrungsergänzungsmittel JuicePlus mit der Aussage wirbt, dass die heute im Handel verfügbaren pflanzlichen Lebensmittel weniger Nährstoffe enthalten sollen als früher, so kann Anne-Katrin Wiesemann, Referentin für Lebensmittelrecht bei der Verbraucherzentrale Sachsen nur mit der Stirn runzeln. Verbrauchern soll mit solchen Behauptungen suggeriert werden, dass eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen, insbesondere mit Vitaminen und Mineralstoffen, durch eine ausgewogene Ernährung nicht mehr gewährleistet werden kann, so dass unbedingt auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgegriffen werden muss.
(Berlin) - Die Hotellerie in Deutschland wehrt sich gegen die ausufernde Gebührenbelastung rund um das Hotelfernsehen und fordert eine Reform des Urheberrechtes in Deutschland.
(Frankfurt am Main) - Die Qualifizierung der Mitarbeiter gewinnt in der Automobilindustrie immer mehr an Bedeutung. Kürzere Produktlebenszyklen und komplexere Produktionsprozesse stellen hohe Ansprüche an die Mitarbeiter in der Produktion. Für die Mitarbeiter in Montage, Fertigung und Instandhaltung spielt ein einfaches und handlungs-orientiertes Lernen in der Produktion daher eine zunehmend wichtigere Rolle.
(Berlin) - Kennzahlen für 473 internationale und regionale Messen und Ausstellungen in Deutschland enthält der neugestaltete AUMA_Messe Guide, den der AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft jetzt herausgegeben hat. Das neue Format und die neue Innengestaltung erleichtern die Nutzung des umfangreichen Datenangebots. 351 Messen sind für 2008 aufgelistet, darunter 164 überregionale/internationale Veranstaltungen sowie 187 regionale Messen und Spezialveranstaltungen.
(Berlin) - Am morgigen Freitag (21. September 2007) verabschiedet der deutsche Bundesrat das Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements. Zuwendungen an Stiftungen können rückwirkend zum 1. Januar 2007 bis zu einer Höhe von einer Million Euro pro Ehepartner alle 10 Jahre steuerlich angerechnet werden. Verantwortung statt Ignoranz, Solidarität statt Egoismus, Gemeinsinn statt Eigensinn das ist, die Kraftquelle aller Stiftungen. Durch das Gesetz möchten wir unsere Hochachtung gegenüber Mäzenen manifestieren, so Bundesfinanzminister Peer Steinbrück im Pressegespräch mit Florian Langenscheidt und Ronald Klausing. Die beiden künftigen Stifter stehen mit ihren Stiftungsinitiativen stellvertretend für etwa 900 Stiftungen, die jährlich gegründet werden.
(Frankfurt am Main) - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die geplante Abschaffung des Hochschulrahmengesetzes als falsche Antwort auf die deutsche Bildungsmisere kritisiert, die die OECD-Studie Bildung auf einen Blick vorgestern (19. September 2007) noch einmal bestätigt hat. Wir brauchen keinen Rückzug, sondern ein stärkeres Engagement des Bundes in der Hochschulpolitik, stellte Andreas Keller, im GEW-Vorstand für den Bereich Hochschule und Forschung verantwortlich, am Donnerstag (20. September 2007) in Frankfurt a.M. fest.
(Berlin) - Trotz der erfreulichen Entwicklung der Steuereinnahmen bleibt die Finanzlage der Kommunen weiterhin angespannt. Wir sind noch lange nicht über den Berg, sagte das Geschäftsführende Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Gerd Landsberg, heute (20. September 2007) in Berlin angesichts der jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur kommunalen Finanzsituation im ersten Halbjahr 2007.
(Berlin) - Die Bundesregierung hat in ihrer Kabinettssitzung am 19. September 2007 über den Entwurf eines Achten Steuerberatungsänderungsgesetzes beschlossen.
(Berlin) - Die Novelle des Gentechnikgesetzes nach den Plänen des Kabinetts könnte den Ausstieg aus der Pflanzenbiotechnologie bedeuten. Dadurch würden wir auf große Wertschöpfungspotenziale verzichten. Das sagte Carsten Kreklau, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung mit Blick auf den Entwurf des Bundeskabinetts zur Novellierung des Gentechnikgesetzes, zu dem der Bundesrat am Freitag (21. September 2007) Stellung nehmen wird. Die Bundesregierung sollte sich jetzt in ihrer politischen Linie im weiteren Gesetzgebungsverfahren an den Eckpunkten des Landwirtschaftsministers orientieren. Wir können es uns nicht leisten, auf die Chancen der wachstumsstarken Spitzentechnologie zu verzichten.




