Verbands-Presseticker
(Berlin) - "Der G8-Gipfel in Heiligendamm bietet eine große Chance für den Welthandel, die ergriffen werden muss. Eine umfassende Liberalisierung des Welthandels ist die beste Entwicklungspolitik, denn von den möglichen Wohlfahrtsgewinnen bis zu 300 Milliarden Dollar käme der Löwenteil den Entwicklungsländern zugute. Der deutsche Handel appelliert daher an die Beteiligten, neue Impulse zu setzen, um doch noch einen Durchbruch bei der Entwicklungsrunde der WTO zu erreichen. Sowohl Industrie- als auch Schwellenländer sind aufgefordert, sich zu weiteren Zugeständnissen beim Marktzugang für Industrie- und Agrarprodukte bereit zu erklären." Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), heute (6. Juni 2007) in Berlin.
(Berlin/Luxemburg) - "Dies ist ein Meilenstein und wichtiger Zwischenschritt hin zu einem gemeinsamen europäischen Energiebinnenmarkt.
(Berlin) - Die Kulturstiftung des Bundes hat sich in den fünf Jahren ihres Bestehens zu einer unverzichtbaren Kulturfördereinrichtung entwickelt. Die Kulturstiftung des Bundes fördert insbesondere innovative Vorhaben und Projekte mit einer internationalen Ausrichtung. Heute (6. Juni 2007) wurden die in der gestrigen (5. Juni 2007) Stiftungsratssitzung ausgewählten Projekte bekannt gegeben.
(Berlin/Heiligendamm) - Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) hat die Regierungschefs der G-8-Staaten dazu aufgerufen, die Einführung einer internationalen Kerosinsteuer zum Schutz des Klimas und zur Aufstockung der Entwicklungshilfe in ihr Abschlussdokument aufzunehmen. Nach Berechnungen des VCD könnten schon durch eine Minimalsteuer von 0,125 Euro pro Liter Kerosin rund 20 Milliarden Euro bzw. 27 Milliarden US-Dollar pro Jahr eingenommen werden. Dieses Geld könnte dazu verwendet werden, die beim letzten G8-Treffen in Gleneagles versprochene Erhöhung der jährlichen Entwicklungshilfe um 50 Milliarden US-Dollar bis 2010 umzusetzen. Gleichzeitig würde eine solche Steuer die klimaschädlichen CO2-Emissionen aus dem Flugverkehr um rund zehn Prozent mindern.
(Berlin) - Nach Auffassung des Naturschutzbund NABU sind die sich abzeichnenden Folgen des Klimawandels für die Ostsee ein weiteres Argument gegen eine feste Fehmarnbeltquerung. Die prognostizierte Zunahme von Starkwindereignissen lässt das geplante Bauwerk vollends zu einem milliardenschweren Schildbürgerstreich verkommen, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Bereits im letzten Winter habe die wesentlich niedrigere und kürzere Fehmarnsundbrücke zwischen Fehmarn und dem deutschen Festland sturmbedingt häufig für den LKW-Verkehr gesperrt werden müssen. Dagegen seien die Fähren zwischen Fehmarn und dem dänischen Rodby beinahe pausenlos im Einsatz gewesen. Bei heftigen Stürmen ist kein gesicherter Warenaustausch über eine feste Fehmarnbeltquerung möglich, sagte Tschimpke. Die geplante feste Beltquerung sei genau quer zur Hauptwindrichtung ausgerichtet. Jüngste Klimamodelle prognostizieren für den Bereich der Ostsee eine deutliche Zunahme der Zahl und Stärke von Stürmen.
(Bremen) - Die Handelskammer unterstützt den Weg, dass SPD und Grüne den erfolgreichen Regionalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Bremen fortzusetzen wollen. Handelskammer-Präses Lutz H. Peper sagte zu den Koalitionsverhandlungen: Die Wirtschaft steht hinter diesem Pakt. Dabei muss aber klar sein, dass eine gute Arbeitsmarktpolitik nur umsetzbar ist, wenn die Rahmenbedingungen für die Unternehmen stimmen. Neue Arbeits- und Ausbildungsplätze wird es nur in prosperierenden Branchen geben können. Und diese Zweige müssen wir in Bremen ganz besonders stärken.
(Berlin) - Obwohl neun von zehn Bundesbürgern eine ec-Karte besitzen, ist Bargeld immer noch das beliebteste Zahlungsmittel. Eine Umfrage des Bankenverbandes ergab, dass 17 Prozent der Befragten bei Reisen im europäischen Ausland meistens mit ec-Karte bezahlen - gegenüber 58 Prozent, die meistens Bargeld zücken.
(Berlin) - Die hervorragende Stimmung in der Berliner Wirtschaft hält an. Die Zeichen stehen weiterhin auf Wachstum und mehr Beschäftigung. Das zeigt eine jüngste Konjunkturumfrage der IHK Berlin. Danach beträgt der Konjunkturklimaindex aktuell 143 Punkte. Er liegt damit nur geringfügig unter dem Höchstwert von 146 Punkten zu Beginn dieses Jahres. Zur Jahresmitte 2006 war ein Wert von 140 Punkten erzielt worden. Die IHK Berlin hatte im Mai 2007 rund 1300 Unternehmen der Stadt befragt.
(Gräfelfing) - Naturland präsentiert Faire Partnerschaften im Öko-Landbau auf dem 31. Deutschen Evangelischen Kirchentag und fordert einen fairen Umgang zwischen Öko-Bauern und Verarbeitern. Der Kirchentag mit dem Motto lebendig und kräftig und schärfer" findet vom 06. bis 10.06. in Köln statt.
(Berlin) - Die Bedeutung des privaten Wohnungsbestandes für die Wohnraumversorgung und die Stadtentwicklung stehen im Mittelpunkt einer Tagung der Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund am 12. Juni in Berlin. Unter dem Titel Immobilie im Lebenszyklus diskutieren Experten, wie die Bestandsimmobilien an langfristige Nutzerbedürfnisse angepasst werden können und welche Wert erhaltende Maßnahmen erforderlich sind.





