Verbands-Presseticker
(Bonn) - Der diesjährige Welt-Umwelttag hat zum Ziel, möglichst viele Menschen über die Themen Nachhaltigkeit und sparsamer Umgang mit den Ressourcen zu informieren und zu sensibilisieren.
(Rostock/Heiligendamm) - Wir wissen ja, was in Heiligendamm auf der Speisekarte steht. Aber jetzt muss Butter bei die Fische! Nur noch halb soviel Klimagase und höchstens zwei Grad wärmer im Treibhaus Erde. So kommentierte Gerhard Timm, Geschäftsführer des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) den Beginn des G8-Gipfels.
(Berlin) - Heute (05. Juni 2007) fand in Köln die Erörterung zum IQWiG-Vorbericht zur "medikamentösen Behandlung von Bluthochdruck" statt. Dazu stellt Dr. Steffen Wahler, Geschäftsführer Gesundheitsökonomie des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA), fest: "Diese Anhörung war eine Farce! Denn das IQWiG ignoriert die mit dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz gestellten Anforderungen, mit denen seit dem 1. April 2007 die Nutzenbewertung auf eine neue, qualitativ hochwertige und internationalen Standards entsprechende Basis gestellt werden soll. Trotz massiver Kritik von Patienten, Ärzten und Industrie ist das IQWiG nicht bereit, seinen Berichtsplan zu korrigieren."
(Bonn) - Die Staatschefs der G8-Staaten und der fünf großen Schwellenländer müssen in Heiligendamm ambitionierte Klimaschutzziele beschließen, forderte die Klima-Allianz im Vorfeld des Gipfels. "Wir haben schon genug Zeit verloren. Die Industriestaaten müssen ihre Treibhausgase drastisch reduzieren, erst dann können wir erwarten, dass der Rest der Welt folgt", so der Greenpeace-Kampagnendirektor Roland Hipp. Notwendig ist nach Ansicht der Klima-Allianz ein klares Bekenntnis zu einer Begrenzung des Klimawandels auf maximal 2°C Temperaturanstieg und eine Reduktion der globalen Treibhausgasemissionen um 50 Prozent bis 2050.
(Berlin) - Heute (5. Juni 2007) hat die EU das Defizitverfahren gegen Deutschland eingestellt. Der Grund ist, dass das deutsche Haushaltsdefizit im vergangenen Jahr erstmals seit 2001 wieder unter die Marke von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gefallen ist. Der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Dr. Karl Heinz Däke, erinnerte daran, dass Deutschland damit nur einen Teil des Europäischen Stabilitäts- und Wachstumspaktes einhält.
(Leipzig) - Verbraucher, die ihre Lebens- oder Rentenversicherung vorzeitig kündigen, haben Anspruch darauf, dass ihnen die Versicherungsgesellschaft genau erläutert, wie sie den Rückkaufswert berechnet hat. Dabei reicht es nicht, wenn sich der Versicherer darauf beruft, dass der dem Verbraucher zustehende Betrag nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet sei.
(Hamburg) - Die 81 Hamburger Mitgliedsunternehmen des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW) investieren im Jahr 2007 600 Millionen Euro (ca. 1,6 Millionen Euro pro Tag) in den Wohnungsbau. Mit ihren Investitionen sichern sie 15.000 Arbeitsplätze im Baugewerbe. Zunehmend wenden sie sich wieder dem Wohnungsneubau in der wachsenden Metropole zu. Hauptschwerpunkt der Investitionstätigkeit bleibt aber die Bestandsmodernisierung, insbesondere auch in energetischer Hinsicht, was der Wohnqualität und dem Klimaschutz zugute kommt. Zugleich ist es der beste Schutz gegen steigende Energiepreise.
(Hannover) - Die Preise für Gas stagnieren auf sehr hohem Niveau. Nach wie vor diktiert nicht der freie Wettbewerb, sondern die Entwicklung der Heizölpreise die Verbraucherpreise bei Gas. Das ist das Ergebnis des aktuellen Gaspreisvergleichs des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer e. V. (VEA). Für mittelständische Unternehmen ist es nahezu ausgeschlossen, ein Alternativangebot zu ihren angestammten Gasversorgern zu erhalten. Die etablierten Anbieter nutzten ihre Quasi-Monopolstellung zum Nachteil der Kunden aus, kommentierte Dr. Volker Stuke, Geschäftsführer des VEA, die Ergebnisse der bundesweit durchgeführten Studie.
(Berlin) - Der NABU hat die vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) genehmigte Freisetzung von gentechnisch verändertem Mais der Firma Monsanto scharf kritisiert. Die Behörden ignorieren damit vollständig den Widerstand der Bevölkerung gegen den Genmaisversuch vor ihrer Haustür, sagte NABU Präsident Olaf Tschimpke. Diese Maissorte dürfe jetzt in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt angebaut werden, obwohl die möglichen Risiken für Natur und Umwelt nicht geprüft wurden. Zuvor hatten Umweltverbände und Anwohner mit 15.000 Einwendungen gegen das Freisetzungsvorhaben protestiert.
(Frankfurt am Main/Heiligendamm) - An die Regierungschefs der G8-Staaten hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) appelliert, der Bildung höhere Priorität zu geben. Bildung ist ein wichtiger Schlüssel, um weltweit Armut, Hunger und Kriege zurück zu drängen. Bildung ist ein Menschenrecht, sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne mit Blick auf den G8-Gipfel in Heiligendamm.




