Verbands-Presseticker
(Frankfurt am Main) - Der Erste Vorsitzende der IG Metall, Jürgen Peters, hat den Beschluss des Bundestages zur Rente mit 67 als fatale sozialpolitische Fehlentscheidung kritisiert. "Die Rente mit 67 löst kein einziges rentenpolitisches Problem. Statt dessen bestraft sie diejenigen mit massiven Leistungskürzungen, die aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Arbeitsleben ausscheiden müssen."
(Berlin) - Die Deutsche Gründer- und Unternehmer Tage (deGut), werden in diesem Jahr vom 20. bis 21. April in Berlin stattfinden. Die Besucher können sich von Ministerien, Wirtschaftsförderung und Banken beraten lassen. Inspirationen für Gründungswillige werden von mehr als 200 Ausstellern vorgestellt. In Halle 12 wird der Deutsche Franchise- Verband e.V. (DFV), gemeinsam mit einigen Franchise-Gebern, über die unterschiedlichen Erfolgsmodelle des Franchisings informieren.
(Düsseldorf) - Allein in Deutschland fallen jährlich 1,8 Millionen Tonnen Elektroschrott an. Das entspricht in etwa dem Gewicht von 1780 Eifeltürmen oder 3200 der größten Passagierflugzeuge der Welt. Seit März 2006 müssen Hersteller, Importeure und Wiederverkäufer Elektro- und Elektronik-Altgeräte zurücknehmen und sicher entsorgen. Sie sind verantwortlich für den gesamten Lebenszyklus der von ihnen produzierten und in den Verkehr gebrachten Geräte.
(Bonn) - Die Änderung des Zuwanderungsgesetzes muss die Situation von langjährig Geduldeten wirklich verbessern. Dies betonten der Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Prälat Stephan Reimers, und der Leiter des Kommissariats der deutschen Bischöfe in Berlin, Prälat Karl Jüsten, am Donnerstag (8. März 2007) in Berlin mit Blick auf die andauernden Verhandlungen über eine Bleiberechtsregelung. Nachdrücklich unterstützen die Kirchen die Absicht, die erstmalige Erteilung eines Aufenthaltsrechts nicht von einer Erwerbstätigkeit abhängig zu machen.
(München) - Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) will die Nachfolge Becksteins nicht dem Zufall überlassen. Auf der Internet-Seite der GdP werden Bayerns Polizeibeschäftigte seit heute (9. März 2007) aufgefordert, ihr Votum abzugeben, wer im September dieses Jahres die Nachfolge Becksteins antreten soll. Die GdP geht davon aus, dass der jetzige Innen-minister im Herbst zum Ministerpräsidenten gewählt wird.
(Köln/Hannover) - Die CeBIT 2007 steht vor der Tür und damit die neusten Hits und Trends der Kommunikationsbranche. Für viele Firmen und Kunden ein idealer Anlass, sich mit neuen Handys auszustatten und die alten Handys auszurangieren. Doch was passiert mit den alten Handys? Ein jahrelanger Dornröschenschlaf in der Schublade? Die Malteser haben eine bessere Idee!
(Gelsenkirchen) - Im Dauerstreit um die Finanzierung der Gesundheitsreform geht unter, dass das Sorgenkind der deutschen Sozialpolitik mit 4,5 Millionen Beschäftigten die größte Branche in Deutschland stellt. Eine Million neue Jobs entstanden allein von 1980 bis 2000 in der Gesundheitswirtschaft, bis 2020 kann die Zukunftsbranche 360 000 bis 800 000 weitere neue Arbeitsplätze schaffen.
(Berlin) - Die Protestpostkartenaktion der Volkssolidarität gegen die Rente mit 67 hat ein breites Echo innerhalb und außerhalb des Verbandes gefunden. Mitglieder und Mitarbeiter sowie weitere Bürger aus dem gesamten Bundesgebiet haben damit gegenüber der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ihren Protest gegen die Rentenpolitik artikuliert.
(Leipzig) - Es ist kein Einzelfall, dass Verbraucher mit der Rückzahlung eines Darlehens in Schwierigkeiten geraten. Spätestens, wenn man mit zwei Raten in Verzug ist, droht die Bank oder Sparkasse mit der Kündigung des Vertrages und mit Rückforderung der noch offenen Restschuld. Damit eine solche Vertragsbeendigung wirksam wird, müssen sich die Kreditinstitute allerdings streng an die Vorgaben des Gesetzes halten. Dies hat kürzlich das Oberlandesgericht Celle (AZ: 3 W 126/06) bestätigt.
(Mainz) - Vom Deutschen Bundestag wurde die vom Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vorgeschlagenen Änderungen des Weingesetzes beschlossen. Damit sei ein großer Schritt auf dem Weg zu weniger Reglementierung, mehr Flexibilität und Vereinfachungen im Weinbau getan, so der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd, Norbert Schindler in einer ersten Stellungnahme.






