Verbands-Presseticker
(berlin) - Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) spricht sich gegen die vom Bundesjustizministerium geplante Änderung des Telekommunikationsgesetzes aus.
(Berlin) - Dr. Klaus Theo Schröder, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, hat gestern (6. Februar 2007) auf der 12. Handelsblatt Jahrestagung "Pharma 2007" in Frankfurt am Main klargestellt, dass alle laufenden Bewertungsverfahren des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) neu aufgerollt werden müssen.
(Berlin) - Zur Kommissionsentscheidung vom 07. Februar 2007 zum Klimaschutz erklärt DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben folgendes.
(Bonn) - Der Deutsche Tourismusverband (DTV) hat bundesweit 50.000 Privatunterkünfte mit Sternen ausgezeichnet. Kein anderes Klassifizierungssystem in Deutschland hat bisher mehr Objekte bewertet. Ob eine Luxusvilla am Meer oder eine gemütliche Hütte in den Bergen von Aachen bis Bad Schandau, von Sylt bis Oberstdorf werben über 50.000 Privatunterkünfte mit DTV-Sternen in den international üblichen fünf Kategorien. Im dreizehnten Jahr nach seiner Markteinführung befindet sich das bundesweite einheitliche Klassifizierungssystem des DTV damit weiter auf Wachstumskurs.
(Berlin) - Städte und Gemeinden dürfen mit ihren Eigenbetrieben vereinbarte Gewinnzuschläge nicht als Beiträge auf die Grundstückeigentümer umlegen. Auf eine entsprechendes Urteil des Bundesverwaltungsgerichts weist die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund hin (Az.: 9 B 2/06). "Wir empfehlen allen Grundstückeigentümer, die Beitragsbescheide der Kommunen genau zu prüfen", so Haus & Grund-Präsident Rüdiger Dorn.
(Berlin) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) lehnt das heute von der EU-Kommission in Brüssel vorgestellte Konzept zur Minderung der Klimagase von Pkw strikt ab. Mit der Einberechnung unverbindlicher so genannter weicher Maßnahmen werde der Autoindustrie eine Hintertür geöffnet, durch die sie sich aus ihrer Selbstverpflichtung zum Klimaschutz davonschleichen könne. Das von der Europäischen Union anvisierte Ziel, bis 2012 die CO2-Emissionen neuer Pkw im Flottendurchschnitt motorseitig auf 120 Gramm pro Kilometer zu senken, sei dem Druck deutscher Autohersteller zum Opfer gefallen. Die Autoindustrie scheine alle Warnungen der IPCC-Klimaforscher vor der Aufheizung der Erdatmosphäre in den Wind schlagen zu wollen.
(Stuttgart) - Der ACE Auto Club Europa sieht in dem Brüsseler Beschluss zum Klimaschutz eine große Herausforderung für Politik, Fahrzeughersteller und Verbraucher. Wer den C02-Ausstoß spürbar mindern wolle, dürfe in seinem Handeln nicht weiter kleckern, der müsse jetzt klotzen. Dass Brüssel die Bedingungen zur Erreichung der Grenzwerte entschärft habe, ändere nichts an der ursprünglichen Zielsetzung.
(Berlin) - Geduld und Durchhaltevermögen zahlen sich bei der Geldanlage aus: Wer in den vergangenen 30 Jahren jeden Monat 100 Euro in Aktienfonds mit Anlageschwerpunkt Deutschland anlegte, kann heute im Schnitt über etwa 175.000 Euro verfügen. Wer mehr auf Sicherheit setzte und in Rentenfonds oder offene Immobilienfonds investierte, der musste sich im 30-Jahresvergleich mit deutlich geringeren Erträgen begnügen.
(Bonn/Mainz) Das Gerede von der Verbandsmüdigkeit und der Verbändekrise ist Quatsch die Krise der Verbände existiert nicht! ärgert sich Dr. Hans-Joachim Mürau, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verbandsmanagement über die schlechte Presse, die die Verbände haben. Mürau weiter: Diese Aussage ist zu pauschal und entbehrt jeder statistischen Grundlage. Selbstverständlich gibt es einzelne Verbände bei denen ein signifikanter Mitgliederschwund festzustellen ist, daraus allerdings eine Krise der Verbände herzuleiten, ist Unsinn. Im Gegenteil, es gibt Verbände, die sich durch eine hohe emotionale Mitgliederbindung hervortun und so ein Vorbild für andere sind.
(Berlin) - Der NAV-Virchow-Bund lehnt eine Zusammenarbeit der niedergelassenen Ärzte bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte ab. Daher ruft er alle Mitglieder und niedergelassenen Ärzte in den bestehenden und zukünftigen Testregionen zum Boykott des Einführungstests auf. Dazu erklärt der Bundesvorsitzende, Dr. Klaus Bittmann: Weder die unkalkulierbare Kostenentwicklung noch die fehlende Datensicherheit erlauben es den Ärzten, ruhigen Gewissens an der Einführung dieser Form einer elektronischen Gesundheitskarte teilzunehmen. Das zu Grunde liegende Konzept zur zentralen Speicherung von Patientendaten können die Ärzte nicht widerstandslos hinnehmen. Die elektronische Gesundheitskarte sei ein reines Prestigeprojekt für die Industrie, das jedoch drohe, zum Milliardengrab zu werden. Der vermeintliche Exportschlager werde in der vorliegenden Konzeption momentan durch die Ärzteschaft und Versichertenbeiträge subventioniert, solle aber den Industrie-Partnern satte Gewinne verschaffen.







