Verbands-Presseticker
(Berlin) - Die ersten drei Jahre des über die Salzstockerkundung in Gorleben verhängten Moratoriums sind verstrichen, ohne dass Deutschland auf dem Weg zur Realisierung eines Endlagers für hochaktive Reststoffe auch nur einen Schritt voran gekommen ist. Im Gegenteil: Durch die Zwangspause in der Endlagersuche droht das umfangreiche Know-how in diesem Forschungsbereich Stück für Stück wegzubrechen. Am 1. Oktober 2000 wurden die Erkundungsarbeiten in Gorleben für einen Zeitraum von mindestens drei bis längstens zehn Jahren unterbrochen.
(Köln/Berlin) - Nach knapp einem halben Jahrhundert in Köln zieht der Arbeitgeberverband Gesamtmetall am 1. Oktober 2003 nach Berlin. Zurück zu den Wurzeln könnte das Motto für den Ortswechsel lauten, denn in der Hauptstadt hatte der Verband auch seinen ersten Sitz nach der Gründung im Jahre 1890. Wehmütige Rückblicke sind nicht die Sache von Martin Kannegiesser. Was ihn als Unternehmer und als Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall antreibt, ist die Gestaltung der Zukunft.
(Berlin) - Beim 35. Kongress des djb in Berlin wurde die 52 Jahre alte Präsidentin Margret Diwell, Rechtsanwältin in Berlin, in ihrem Amt bestätigt. Sie hatte 2001 die erste Vorsitzende Ursula Nelles, Strafrechtsprofessorin in Münster, abgelöst. In den letzten beiden Jahren waren u.a. der Umzug des Verbandes von Bonn nach Berlin zu bewältigen sowie die neue Satzungsstruktur umzusetzen.
(Berlin) - Viele Aufgaben stehen uns in der angespannten Lage der Bauwirtschaft bevor. Der neu gewählte Vorstand wird sich mit aller Kraft für die Belange der Beratenden Ingenieure einsetzen, sagte Dr.-Ing. Volker Cornelius (55), Darmstadt, der mit großer Mehrheit von der VBI-Mitgliederversammlung des Verbandes Beratender Ingenieure heute in Berlin zum neuen Präsidenten gewählt worden ist. Dr. Cornelius löst Dipl.-Ing. Martin Aßmann nach zwölf erfolgreichen Jahren im Amt ab.
(Bonn) - Der Präsident des Sozialverbandes VdK Deutschland, Walter Hirrlinger, hat es bedauert, dass der Bundestag die Gesundheitsreform unverändert verabschiedet hat. Hirrlinger: "Damit steht fest, dass Versicherte, chronisch kranke, behinderte und ältere Menschen über Gebühr einseitig belastet werden. Sie sollen die Zeche bezahlen." Hirrlinger kritisierte insbesondere den Sonderbeitrag, den Rentner für das Krankengeld bezahlen sollen, obwohl sie keine Anspruch darauf hätten.
(Bonn/Wien) - Die Präsidien der deutschen Hochschulrektorenkonferenz (HRK), der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) und der Österreichischen Rektorenkonferenz (ÖRK) haben vom 25. bis zum 27. September 2003 ihr jährliches trilaterales Treffen in Wien durchgeführt. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen, der Bologna-Prozess, Fragen der Qualitätssicherung sowie die Zusammenarbeit der drei Institutionen auf internationaler Ebene.
(Berlin) - Zur Abstimmung des Bundestages über die "Reformen auf dem Arbeitsmarkt" erklärte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ursula Engelen-Kefer am 26. September in Berlin: "Es ist erfreulich, dass die Regierungskoalition den Vorschlag des DGB aufgegriffen hat, die Erstattungspflicht der Betriebe zumindest vorübergehend zu verschärfen. Dies verhindert, dass Ältere noch stärker als bisher aus dem Arbeitsprozess herausgedrängt werden. Die Kürzung des Arbeitslosengeldes wird aber dennoch für 300.000 bis 400.000 ältere Arbeitnehmer pro Jahr neue Härten bedeuten."
(Köln) - Prof. Michael Rotert ist neuer Präsident der European Internet Service Providers Association, EuroISPA (www.euroispa.org). Der europäische Spitzenverband der Internet Service Provider (ISP) vertritt über 500 ISP-Gesellschaften in zehn EU-Staaten und ist damit die weltweit größte Vereinigung von Internet-Diensteanbietern. EuroISPA versteht sich als Sprachrohr der Internetbranche auf den Gebieten der globalen Informationsgesellschaft wie E-Commerce-Regulierung, Datenschutz, Bekämpfung der Online-Kriminalität, Telekommunikationsgesetzgebung und sichere Nutzung des Internet.
(Berlin) - Endlich bewege sich die Schulpolitik, endlich reagierten die Bundesländer auf das schlechte Abschneiden Deutschlands bei der internationalen Schülerleistungsvergleichstudie Pisa, so kommentiert der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) die von der Kultusministerkonferenz (KMK) vorgelegten nationalen Bildungsstandards. Der erste Schritt sei getan. Der Weg hin zu mehr Qualität und Vergleichbarkeit schulischer Arbeit in allen Bundesländern müsse konsequent weiter beschritten werden.
(Berlin) - Wenige Tage vor der letzten Lesung im Bundestag hat der Bundesverband Managed Care (BMC) das GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) einer ersten mehrdimensionalen Analyse aus der Perspektive unterschiedlicher Akteure im Gesundheitswesen unterzogen. Unter der Leitung von Frau Professor Gisela Fischer, Mitglied im Sachverständigenrat und im wissenschaftlichen Beirat des BMC, wurde der Gesetzestext aus verschiedenen Blickwinkeln kritisch beleuchtet.



