Verbands-Presseticker
(Baden-Baden) - Auf der VDI nachrichten-Konferenz Chancen in China am 18./19. November 2003 in Baden-Baden erläutern zahlreiche Praxisexperten und China-Kenner ihre Erkenntnisse und Einsichten über Geschäftstätigkeiten in China. Ungeachtet der weltweiten Konjunkturflaute floriert das Geschäft mit China. Das betrifft nicht nur den Export, sondern auch den Aufbau von Produktionsstätten vor Ort. Der deutsche Anlagen- und Maschinenbau besetzt heute schon einen der vordersten Ränge auf dem chinesischen Absatzmarkt.
(Frankfurt am Main) - Die Demonstration der Beschäftigten der Aero Lloyd am 20.Oktober vor dem Gebäude der Bayerischen Landesbank in München kann als voller Erfolg gewertet werden. Knapp 1000 Arbeitnehmer folgten dem Aufruf der Vereinigung Cockpit (VC) und der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (UFO) und machten sowohl der Öffentlichkeit als auch der Bayerischen Landesbank eindrucksvoll deutlich, dass sie nicht kampflos das Feld räumen werden.
(Berlin) - Am Wochenende haben sich die Regierungsparteien über Maßnahmen zur Stabilisierung der Rentenversicherung verständigt. Dazu erklärte am 20. Oktober in Berlin der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), Holger Wenzel: "Die jetzt im Eiltempo durchgepaukten Notmaßnahmen entsprechen aus Sicht des Handels den Notwendigkeiten. Wichtig für Wirtschaft und Konjunktur ist vor allem, dass nicht erneut am Beitragssatz und an der Beitragsbemessungsgrenze gedreht wurde."
(Berlin) - Zum Jahrestag des Amtsantritts der zweiten rot-grünen Bundesregierung hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vor Rückschritten in der Umweltpolitik gewarnt. Schlüsselprojekte der ökologischen Modernisierung gerieten zunehmend in Misskredit. Das gelte beispielsweise für die Lkw-Maut, den weiteren Ausbau der Windenergie, das Dosenpfand und die Ökosteuer. Bestimmte Umweltziele müssten mutiger und entschlossener angestrebt werden.
(Berlin) - Das schlechte Abschneiden deutscher Schüler in internationalen Leistungsvergleichen und die zu geringen Beiträge der öffentlichen Forschung belegten nach Ansicht des BDI die Grenzen staatlicher Planung und Steuerung. An die Stelle politisch-administrativer Steuerung müsse die Kontrolle durch den Wettbewerb treten. BDI- Präsident Michael Rogowski appellierte am 20. Oktober anlässlich der Anhörung im Deutschen Bundestag zur Föderalismusreform in Bildung und Forschung an die Abgeordneten, eine umfassende Reformperspektive für Bildung und Forschung zu eröffnen.
(Berlin/Glasgow) - Zum Abschluss der ILGA-Europe-Konferenz, die am 19. Oktober in Glasgow zu Ende ging, erklärt Klaus Jetz, Pressesprecher des Lesben- und Schwulenverbandes LSVD: Wir gratulieren unserem Vorstandsmitglied Philipp Braun zur Wahl in den Vorstand der ILGA Europe (europäische Region der International Lesbian and Gay Association). Philipp Braun wurde am 18. Okotber in Glasgow zusammen mit der Transgenderaktivistin Deborah Lambillotte von der belgischen Gruppe Holebifederatie neu in den achtköpfigen Vorstand des Dachverbandes der europäischen Lesben-, Schwulen, Bisexuellen- und Transgendergruppen gewählt."
(Berlin) - Die Zahnmedizin soll vollständig aus dem Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung ausgegliedert werden. Dafür sprach sich die Vertreterversammlung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) auf Ihrer Jahrestagung in Potsdam am vergangenen Wochenende mit überwältigender Mehrheit aus. Mit der Ausgliederung soll der Weg konsequent fortgesetzt werden, den die Gesundheitsreform bisher bestenfalls halbherzig beschritten hat.
(Berlin) - Zur Absicht der rot-grünen Koalition, einen Mindestlohn bei der Zumutbarkeit einer Arbeitsaufnahme einzuführen, erklärt der Bundesgeschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Wirtschaftlicher Mittelstand (AWM), Markus Guhl: Der von der Regierung geplante ortsübliche Mindestlohn ist ein sicheres Instrument, um weiterhin einen Niedriglohnsektor zu verhindern. Gerade dieser Sektor wird aber gebraucht, um den 1,5 Mio. unqualifizierten Arbeitslosen eine Arbeit zu verschaffen.
(Bonn) - Im zweiten Anlauf ist die Verschmelzung der Bundesvereinigung für innerbetriebliche Kommunikation e.V. (inkom) mit der Deutschen Public Relations Gesellschaft e.V. (DPRG) endgültig unter Dach und Fach. Wegen eines juristischen Formfehlers mußte die ursprünglich bereits im Mai bzw. Juni d.J. beschlossene Fusion wiederholt werden. Unter Aufsicht des Notars Dr. Egon Hausen stimmten kurz nacheinander beide Verbände in Mainz für die Fusion, die DPRG einstimmig, bei der inkom gab es lediglich eine Enthaltung.
(Bonn) - Der Deutsche Kabelverband begrüßt die Absicht der Bundesregierung, im Rahmen einer europäischen Wachstumsinitiative die Digitalisierung der Medieninfrastruktur zu fördern. Die Interessenvertretung der deutschen Kabelnetzbetreiber plädiert für einen Verzicht auf millionenschwere steuer- und gebührenfinanzierte Förderprogramme. Stattdessen sollen künftig faire Rahmenbedingungen für den Wettbewerb der Medienträger geschaffen werden. So wird in Deutschland der Ausbau terrestrischer Sendenetze (DVB-T) durch Fernsehgebühren subventioniert, während die Kabelbetreiber ihre Investitionen in den Ausbau ihrer Netz- und Angebotsstrukturen ohne öffentliche Gelder selbst finanzieren.




