Verbands-Presseticker
(Berlin) - Der aktuelle Stand des Referentenentwurfs des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Apothekenversorgung (ApoVWG) setzt wichtige Impulse zur Modernisierung der Apothekenlandschaft und greift zentrale Forderungen der Betriebskrankenkassen auf – insbesondere in den Bereichen Flexibilisierung, Fachkräftesicherung und wohnortnahe Versorgung. Gleichzeitig sieht der BKK Dachverband Nachbesserungsbedarf bei der Regelung zur Dauervertretung durch qualifizierte PTA, bei der Filialstruktur sowie bei der wirtschaftlichen Arzneimittelversorgung durch die Apotheken.
(Essen) - Das Bündnis Digitalisierung in der Pflege, dem auch der bad e.V. angehört, kritisiert, dass die Potenziale digitaler Lösungen zur Verbesserung der Pflegequalität, der Optimierung der Prozesse und der Entlastung der Mitarbeitenden weiterhin nur unzureichend ausgeschöpft werden. Angesichts des steigenden Versorgungsbedarfs und des sich verschärfenden Arbeitskräftemangels fordert das Bündnis dringend eine Reform der sozialrechtlichen Regelungen sowie entschiedene Maßnahmen zur flächendeckenden Einführung und (Re)Finanzierung digitaler Lösungen.
(Berlin) - Die inzwischen vorliegenden Referentenentwürfe zu einer Apothekenrechtsreform aus dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) bringen massive Gefahren für die Arzneimittelversorgung der Menschen in Deutschland mit sich. Davor warnt die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.
(Berlin) - Bundestagswahlen im Frühjahr samt Kanzlerwechsel. Ein erratisch agierender US-Präsident, der abwechselnd Grönland und Kanada annektieren möchte und ansonsten Anspruch auf den Friedensnobelpreis erhebt. Die geplante Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland - nun per Losverfahren.
(Berlin) - Zur heute im EU-Parlament verabschiedeten Führerscheinrichtlinie gibt Richard Goebelt, Fachbereichsleiter Fahrzeug und Mobilität beim TÜV-Verband eine Erklärung ab.
(Düsseldorf) - Der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) spricht sich für eine grundlegende Reform der Sehhilfenversorgung im System der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aus. Im Rahmen seiner Vorstandssitzung in Osnabrück bekräftigte der Verband seine Forderung, das bisherige Sachleistungsprinzip durch ein modernes Festzuschusssystem zu ersetzen.
(Düsseldorf) - Die Heizsaison startet, und die Wärmepumpe ist erstmals Deutschlands beliebtestes Heizsystem. Laut Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und Bundesverband Wärmepumpe (BWP) wurden im ersten Halbjahr 2025 rund 139.000 Wärmepumpen installiert - ein Plus von 55 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) sieht darin ein deutliches Signal für den Erfolg erneuerbarer Heiztechnologien, mahnt aber zugleich verlässliche politische Rahmenbedingungen an.
(Berlin) - Die Bundesregierung muss sich aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes auch angesichts des rasant wachsenden Einsatzes von KI-Inhalten im Internet stärker als bisher bei der Förderung von guten, nicht-kommerziellen Kinder-Internetseiten engagieren. Nur dadurch kann gewährleistet werden, dass diese weiterhin als zentrale Orte digitaler Bildung und Teilhabe fungieren, um Kinder im Umgang mit KI zu begleiten und ihnen selbstbestimmte Lernerfahrungen zu ermöglichen.
(Nürnberg) - Die wirtschaftliche Lage des Mittelstands in Deutschland befindet sich weiter im Abwärtstrend. Die zaghaften Anzeichen für eine Stabilisierung im Vormonat waren nur von kurzer Dauer. Stattdessen schrumpft der Umsatz in allen Branchen und allen Bundesländern – nun auch in den mittelgroßen Unternehmen. Der DATEV Mittelstandsindex Oktober fiel saison- und kalenderbereinigt gegenüber dem Vorjahr um 2,7 Prozent auf 90 Punkte (2022=100).
(Frankfurt am Main) - Die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) warnt vor einer weiteren Verteuerung des Industriestroms durch die geplante Neuregelung der Netzentgelte. „Die Netzentgeltreform darf die Deindustrialisierung nicht weiter beschleunigen! Die Unternehmen brauchen verlässliche und dauerhaft wettbewerbsfähige Strompreise. Das ist gerade nicht der Fall, wenn energieintensive Betriebe künftig ihre Produktion nach dem Wetter ausrichten sollen oder noch mehr bezahlen“, sagte Dr. Birgit Ortlieb, Vorsitzende des VhU-Energieausschusses.





